Symptome

Übersicht der häufigsten Symptome in Verbindung mit einer Arztphobie 

Bei Symptomen, die ohne Diagnostik unbehandelt bleiben, handelt es sich häufig um schmerzhafte oder unangenehme Symptome und Beschwerden.

Eine Arztphobie, bei der Arzttermine unnötig hinausgezögert oder gänzlich vermieden werden, verschlimmert diese Symptome zumeist. Zudem kann sie die Behandlung im späteren Verlauf erschweren.

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, über die häufigsten Symptome, die in Verbindung mit einer Arztphobie stehen, aufzuklären.

Übersicht

Kopf

Symptome, die den Kopf, Hals und den Nacken betreffen.

Oberkörper

Symptome die den Oberkörper & Bauch betreffen.

Unterkörper

Symptome die den Unterkörper & Füße betreffen.

Verdauung

Symptome rund um die Verdauung.

Sexualität

Symptome rund um die Sexualität.

Beänstigende Symptome

Diverse Symptome werden aus Angst vor dem Arztbesuch ignoriert. Diese bleiben somit häufig unbehandelt.

Dieses Verhalten kann jedoch dazu führen, dass sich die Symptome verschlimmern und in manchen Fällen sogar schwere Folgeerkrankungen verursachen. Ein bekanntes Beispiel hierfür sind wiederkehrende Kopfschmerzen, welche etwa auf gefährliche Erkrankungen im Gehirn hindeuten können. Grundsätzlich sind Schmerzen ein Signal, welches der Körper bewusst aussendet, um zu signalisieren, dass ein gesundheitliches Problem besteht.

In manchen Fällen vergehen Schmerzen zwar wieder von allein, eine ärztliche Diagnose sollte jedoch spätestens nach einigen Tagen anhaltender Schmerzen erfolgen.

Häufige Schmerzen, die in Verbindung mit der Angst vor einer ärztlichen Diagnostik stehen:

Schmerzsymptome:

Bleiben diese Schmerzsignale unterdrückt, können ernsthafte Begleiterkrankungen unentdeckt bleiben. Trotz Angst vor einer Diagnose oder einer medizinischen Behandlung sollten Betroffene daher umgehend einen Arzt aufsuchen und sich untersuchen lassen.

Beunruhigende Symptome

Einige Symptome sind zwar nicht schmerzhaft, lösen beim Patienten aber dennoch Angst aus.

Bekannt hierfür sind beispielsweise Hautausschläge, Knotenbildungen oder Schwellungen. Um schwere Erkrankungen wie z.B. die Bildung eines bösartigen Tumors ausschließen zu können, gilt es, diese Symptome von einem Facharzt genau untersuchen zu lassen. Bei vielen Betroffenen überwiegt jedoch die Angst vor einer möglichen beunruhigenden Diagnose, wodurch der Arzttermin so lange wie möglich herauszögert wird.

Viele Betroffene beruhigen sich selbst, indem sie Anzeichen für eine Erkrankung absichtlich falsch deuten, um so Zeit zu gewinnen und den Arzttermin nicht wahrnehmen zu müssen. „Das wird schon nichts Schlimmes sein“ – mit solchen Sätzen versuchen sich Patienten daher häufig selbst zu beruhigen. In manchen Fällen mag das zwar zutreffen, in vielen jedoch auch nicht.

Ein Arztbesuch verschafft absolute Klarheit. Panikmache und unnötige Angst hingegen machen eine Situation meist nur schlimmer und können unbewusst für eine Stärkung der Krankheit sorgen.

Ärztliche Diagnosen können nur helfen

Eine ärztliche Diagnose ist in allen Fällen die richtige Entscheidung und kann Betroffenen nur weiterhelfen.

Zu verlieren gibt es dabei nichts. Im schlimmsten Fall wird durch die Diagnostik eine Krankheit früh genug erkannt, damit diese erfolgreich behandelt werden kann. Im besten Fall erweisen sich die Symptome als harmlos und der Patient kehrt beruhigt in den Alltag zurück.

Liste der häufigsten angsterregenden Symptome:

Unangenehme Symptome

Bei Schambehafteten Symptomen handelt es sich häufig um sexuelle Beschwerden.

Juckt es im Intimbereich oder am After, trauen sich viele Betroffene nicht zum Arzt. Aus Angst vor einer unangenehmen und peinlichen Situation bleibt die ärztliche Behandlung aus. Diese unangenehmen Symptome sollten jedoch keinesfalls ignoriert werden.

Vor allem dann, wenn diese auch nach einigen Tagen weiterhin bestehen. Arztpraxen bieten stets höchste Diskretion. Zudem besteht eine ärztliche Schweigepflicht, an welche sich jeder Arzt halten muss.

Dennoch ist manchen Patienten bereits der Anruf in einer ärztlichen Praxis so unangenehm, dass mögliche Erkrankungen unentdeckt bleiben und dadurch langfristig zu schweren Folgen führen können. Dies betrifft vor allem Geschlechtskrankheiten und Erektionsstörungen.

Liste der unangenehmsten Symptome:

Psychologische Symptome

Bestimmte Symptome sind rein psychologisch bedingt oder werden durch die Psyche stark beeinträchtigt.

Bekannt für solche Symptome sind unter anderem Kopfschmerzen, Erektionsprobleme, aber auch Rücken- oder Magenschmerzen.

Durch zu viel Stressbildung und psychische Belastungen sendet der Körper Schmerzsignale aus, welche dann beispielsweise im Kopf oder im Magen-Darm-Bereich zu spüren sind.

Ein weiteres sehr verbreitetes Symptom ist der Verlust der Libido. Dieser kann sowohl aufgrund körperlicher Ursachen (z.B. Hormonschwankungen) entstehen, als auch durch psychologische Faktoren ausgelöst werden. Psychologische Hemmungen, Ängste, Stress oder Störungen können die Lust auf Sexualität mindern und so zu einem Libidomangel führen. Gleiches gilt auch für Erektionsstörungen beim Mann. Neben zahlreichen körperlichen Ursachen werden Potenzprobleme sehr häufig auch durch psychische Probleme ausgelost.

Liste der Symptome, die durch die Psyche verstärkt oder ausgelöst werden können:
Hinweis: Neben diesen Symptomen, welche oft in Verbindung mit körperlichen Erkrankungen stehen, gibt es allerdings noch zahlreiche rein psychologisch bedingte Erkrankungen. Da viele Menschen psychologische Leiden aber noch als Tabuthema betrachten, lassen sie ihre Symptome aus Scham und Angst vor dem Arzt oft nicht behandeln. Typische Symptome betreffen dabei oft die Sexualität, Zwangsstörungen oder selbst ausgelöste psychosomatische Schmerzerkrankungen.
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