Arztphobie Selbsthilfe

Tipps gegen die Angst vor Ärzten und Therapeuten

Bei kaum einem anderen Thema ist die Selbsthilfe so wichtig wie bei der Arztphobie. Solange die Angst vor Ärzten, Therapeuten, oder medizinischen Behandlungen nicht überwunden wird, kann auch keine Besserung eintreten.

Umso wichtiger ist dann die Bereitschaft, Hilfe anzunehmen. Selbsthilfe ist deshalb der erste Schritt in die richtige Richtung. Neben Selbsthilfetipps zur Überwindung der Arztphobie bieten wir auch Anleitungen zum Umgang mit Suchtverhalten, verschiedenen anderen Phobien und Angststörungen an. Unser Hauptanliegen ist es, Menschen zu unterstützen, die aufgrund einer Arztphobie persönliche Arzt- oder Therapeutenkontakte vermeiden.

Unser Artikel ist werbefrei, in verständlicher Sprache verfasst, und mittels des Inhaltsverzeichnisses kannst du direkt zu den Themen springen, die dich interessieren.

Übersicht:
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    Selbsthilfe bei Phobien

    Vorstellung unserer Selbsthilfe Anleitung gegen Phobien und Ängste

    In den letzten Jahren haben wir uns intensiv mit dem Thema Phobien und Ängste auseinandergesetzt und basierend auf diesem Wissen ein Buch geschrieben.

    Unser Buch ist daher darauf ausgerichtet, Menschen dabei zu helfen, ihre Ängste und Phobien zu überwinden. Es bietet verständliche Erklärungen, praktische Tipps und Strategien, die sich leicht in den Alltag integrieren lassen. 

    Umfang:

    Unser Buch umfasst 50 Seiten, die mit den nützlichsten Tipps und Selbsthilfestrategien gefüllt sind, um Ängste und Phobien zu überwinden. Die Strategien in unserem Buch sind vielfältig und so ausgewählt, dass sie auf verschiedenste Ängste und Phobien anwendbar sind. Dabei haben wir besonderen Wert darauf gelegt, dass die Inhalte leicht verständlich und für jeden umsetzbar sind.

    Dieser Ansatz erweist sich als besonders wertvoll für dich, falls du den Mut aufbringen möchtest, dich aktiv deinen Ängsten oder Phobien zu stellen, ohne direkt professionelle Unterstützung zu suchen. Es ist völlig verständlich, wenn der Gedanke, einen Arzt oder Therapeuten aufzusuchen, erst einmal abschreckend wirkt.

    Falls es dir schwerfällt, diesen Schritt zu gehen, bietet dir unsere Anleitung eine Chance, mit bewährten Selbsthilfestrategien eigenständig an deinen Ängsten zu arbeiten. Dies könnte dir zusätzlich dabei helfen, die Hürde der Arztangst zu überwinden, um letztlich den Weg für eine professionelle Behandlung zu ebnen.

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    Empfehlung: Selbsthilfe Buch bei Phobien und Ängste

    • Über 50 Seiten ✔
    • Verständliche Sprache ✔
    • Selbsthilfe Strategien ✔
    • Tipps für Sofort-Hilfe ✔
    • Softcover-Buch: 19,00 EUR ✔
    • E-Book: 9,99 EUR ✔
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    Arztphobie Überwindung

    Welche Methoden helfen zur Überwindung der Arztphobie?

    Wenn du an einer Phobie vor Ärzten leidest, ist der erste Weg zur Besserung das Eingeständnis dieser Angst. Sich das Problem offen einzugestehen und sich seinen Ängsten zu stellen, ist entscheidend für die Inanspruchnahme von Hilfsangeboten.

    Wer das Problem leugnet und sich beispielsweise vormacht, einen Arzttermin immer nur aus Bequemlichkeit zu verschieben, ist nicht offen für eine Lösung und verwehrt sich somit auch die Möglichkeit zur Besserung.

    Je nachdem, welcher Ursprung einer Arztphobie zugrunde liegt oder mit welchen weiteren Ängsten sie einhergeht, kommen individuelle Methoden zur Selbsthilfe infrage.

    Angst vor Ansteckung reduzieren

    Besteht eine starke Angst vor Keimen (Mysophobie), kann beispielsweise ein hoher Hygienestandard dazu beitragen, die Ängste zu lindern. Das Tragen einer Maske und von Handschuhen sowie das Mitführen eines Desinfektionsmittels helfen dabei, Ängste vor Bakterien, Viren und Keimen während eines Arztbesuches zu reduzieren. 

    Entspannungsmethoden

    Ängste sind mit körperlichen Stresssymptomen verbunden. Diese reichen von Verspannung über Herzrasen bis hin zu Übelkeit und Erbrechen. Durch gezielte Entspannungstechniken lässt sich der Anstieg von Stresshormonen im Blut reduzieren. Bestimmte Übungen, wie z.B. Atemtechniken können auch vor oder während des Termins durchgeführt werden.

    Medikamente zur Beruhigung

    In besonders schweren Fällen hilft die Einnahme bestimmter Medikamente, um die Angst vor einem Arztbesuch zu lindern. Gibt es keine Rücksprache mit einem Arzt, sollte lediglich auf natürliche oder schwache Mittel zurückgegriffen werden. Allerdings gilt es diesbezüglich den Fahrweg zum Arzt zu berücksichtigen. Im Idealfall ist eine Begleitperson anwesend.

    Positive Erfahrungen sammeln

    Im Internet kursieren zahlreiche negative Erfahrungsberichte über Krankheiten, Symptome, Behandlungen oder Arztbesuche. Durch das Lesen solcher Berichte werden die Ängste vor einer ärztlichen Untersuchung häufig zusätzlich verstärkt.

    In manchen Fällen sind Berichte und das Lesen von beruhigenden Symptome sogar der Auslöser für eine Arztphobie. Mehr zu diesem Thema im Artikel „Dr. Google macht krank„.

    Um Ängste nicht unnötig zu schüren, raten wir davon ab, negativen Berichten allzu große Aufmerksamkeit zu schenken. Viel besser ist es, sich vermehrt auch auf die positiven Berichte zu konzentrieren und eigene Erfahrungen zu sammeln.

    Warum findet sich mehr Negatives als Positives?

    Vor allem im Internet wird mehr von negativen Arzterlebnissen berichtet als von positiven. Das erzeugt schnell ein falsches Gesamtbild einer ärztlichen Behandlung. In der Regel gilt, dass negative Erfahrungen meist mehr Raum bekommen und schneller verbreitet werden als gute Erlebnisse. Wer berichtet schon von einem schmerzfreien, einwandfreien und kurzen Kontrolltermin beim Arzt? Kein Wunder also, dass unsere Wahrnehmung durch eine Online-Recherche falsch beeinflusst wird.

    Einfluss von Familie & Freunden

    Auch mit Familie und Freunden sollte über das Thema gesprochen werden. Unausgesprochenes bleibt oft verborgen, wodurch auch kein Hilfsangebot entstehen kann. Wird offen über die Ängste geredet, können Freunde und Familie auf die Thematik eingehen, Rat schenken und Zweifel entkräften. Gute Freunde oder Familienangehörige wünschen einem nur das Beste und werden sich darum bemühen, den Betroffenen Ängste zu nehmen.

    Schamgefühle überwinden

    Manche Arztpraxen bieten eine Terminbuchung über das Internet an, wodurch das oft gefürchtete Telefongespräch umgangen werden kann.

    Doch selbst wenn ein Telefonat nötig sein sollte, gibt es keinen Grund, dies als unangenehm zu empfinden. Schließlich rufen in einer Arztpraxis täglich Hunderte von Patienten mit den unterschiedlichsten Problemen an. Deine Behandlung ist dabei gewiss kein außergewöhnlicher Einzelfall.

    Zudem besteht eine ärztliche Schweigepflicht. Eine detaillierte Angabe der Beschwerden bereits am Telefon ist dabei nicht notwendig. Es genügt ein kleiner Hinweis, worum es ungefähr geht (z. B. Schmerzen beim Wasserlassen), alles Weitere wird erst persönlich mit dem Arzt besprochen.

    Wenn du dich zu sehr davor scheust, selbst anzurufen, könntest du als Notlösung auch einen Freund oder ein Familienmitglied bitten, die Terminvereinbarung für dich zu übernehmen.

    Tipps für die Terminvereinbarung:

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    Gemeinsam zum Arzt gehen

    Die Koordination des Termins könnte dadurch zwar etwas komplexer werden, doch Ärzte zeigen dafür in der Regel Verständnis. Es ist nicht ungewöhnlich, dass ganze Familien beispielsweise einen Zahnarzttermin nutzen, um Kontrolluntersuchungen für alle Mitglieder gleichzeitig durchzuführen. Gemeinsam fällt der Arztbesuch leichter und es ist für genug Ablenkung gesorgt.

    Falls ein gemeinsamer Termin nicht klappen sollte, könnte vielleicht ein Familienmitglied oder ein Freund dich zum Arzt begleiten. Die Mitarbeiter in der Arztpraxis zeigen für solche Situationen meist viel Verständnis.

    Begleitperson ist manchmal sogar erwünscht

    Manchmal ist eine Begleitperson sogar ausdrücklich willkommen. Das gilt nicht nur für die körperliche Untersuchung, sondern auch für das abschließende Gespräch mit dem Arzt nach der Diagnostik. In aufregenden und angstbesetzten Situationen kann es schwerfallen, sich alle Informationen zu merken. Daher ist es hilfreich, eine Vertrauensperson dabei zu haben, die sich an das Gespräch erinnern oder während der Besprechung nachhaken kann.

    Den passenden Arzt finden

    Du kannst vorab telefonisch nachfragen, ob der Arzt besonders einfühlsam im Umgang mit Angstpatienten ist oder ob er dir vielleicht einen Kollegen empfehlen kann. Wenn du dich bei einem Arzt wohlfühlst, wird auch die Behandlung für dich einfacher sein. Daher solltest du den Arzt auch nach deinem persönlichen Empfinden und der Sympathie auswählen.

    In der Zukunft planen wir, eine eigene Datenbank aufzubauen und Ärzte aufzulisten, die besonders gut mit Angstpatienten umgehen können. Bis es soweit ist, kannst du auf Google und speziell auf Google Maps nach Ärzten in den jeweiligen Fachrichtungen suchen.

    Wir hoffen, dass wir dir bald eine eigenständige Liste mit Ärzten, die für Angstpatienten geeignet sind, zur Verfügung stellen können. Unser Ziel ist es, dir die Suche nach dem passenden Arzt zu erleichtern.

    Positive Termine wiederholen

    Nicht nur für deine Gesundheit ist es wichtig, sondern auch, um positive Erfahrungen mit Arztbesuchen zu sammeln. Das gilt sowohl für Vorsorgeuntersuchungen als auch für Routinekontrollen.

    Zu Vorsorgeuntersuchungen gehst du oft, obwohl du keine Symptome oder Beschwerden hast. In vielen Fällen zeigt die Untersuchung keine negativen Befunde, und so merkst du, dass deine Ängste unbegründet waren, was eine positive Verbindung schafft.

    Aber selbst wenn eine Krankheit festgestellt wird, wird sie rechtzeitig entdeckt – also bevor sich Symptome zeigen. Dadurch sind die Heilungschancen bei fast allen Befunden besonders hoch.

    Kurze Termine reduzieren Stress

    Behandlungen sollten bei Angstpatienten am Anfang so kurz wie möglich gehalten werden. Lieber zwei Termine beim Zahnarzt, beispielsweise einen zur Kontrolle und einen zur Zahnreinigung, statt eines Kombinationstermins. Diese kurzen Einheiten reduzieren den Stress, was sich wiederum positiv auf die Iatrophobie-Therapie auswirken kann.

    Belohnungen nach dem Arztbesuch

    Aber auch wenn du schon erwachsen bist, ist eine Belohnung eine bewährte Methode, der Angst vor dem Arztbesuch entgegenzuwirken. Wenn du den Arztbesuch erfolgreich überstanden hast, kannst du dich selbst belohnen, indem du diesen mit einem schönen Erlebnis verknüpfst.

    Das kann mit einfachen Belohnungen wie einem Eis, einer Pizza oder einem Kinobesuch beginnen, aber es kann auch etwas ganz Persönliches für dich sein. Eine Massage oder ein Saunabesuch wäre zum Beispiel auch eine wohltuende Belohnung für deine Gesundheit.

    Dein Gehirn verbindet dann den Arztbesuch mit dieser Belohnung und nicht mit deinen Ängsten oder Schmerzen. So fällt dir die Überwindung für zukünftige Arzttermine bei leichter Angst schon viel leichter.

    Panikmache verhindern

    Das Internet kann dir nicht nur helfen, sondern auch schaden. Eine Recherche nach Symptomen kann in vielen Fällen deine Ängste verschlimmern und ist daher für dich, wenn du an einer Arztphobie leidest, besonders schädlich.

    Auch wenn das Internet in vielen Situationen eine moderne und effiziente Hilfe darstellen kann, kann es manchmal genau das Gegenteil bewirken. Vor allem, wenn du an einer Angststörung bezüglich Krankheiten leidest, können Informationen aus dem Netz dich triggern. Dabei spielt es nur eine untergeordnete Rolle, wie wissenschaftlich fundiert oder evidenzbasiert die abgerufenen Informationen sind. Auch Fehlinformationen können dir Angst machen. 

    Lesenswert:

    Falschinformationen vermeiden

    Ein großes Problem heutzutage ist, dass wirklich jeder etwas ins Internet stellen und Informationen verbreiten kann. Das kann über Social Media (TikTok, Instagram, YouTube) Blogs oder Webseiten geschehen.

    Deshalb findest du im Internet überwiegend meinungsgetriebene Ratschläge, die oft von Leuten ohne fundierte Fachkenntnisse stammen. Expertenmeinungen gehen dabei häufig unter. Zudem ist es für dich schwierig zu erkennen, welche Informationen der Wahrheit entsprechen und welche nur Panikmache sind. Das Internet kann daher oft als zusätzlicher Verstärker deiner Ängste wirken.

    Laut Christiane Eichenberg, Leiterin des Instituts für Psychosomatik an der Fakultät für Medizin der Sigmund Freud Privatuniversität in Wien, wurde dieses Phänomen in den USA bereits kurz nach der Jahrtausendwende als Cyberchondrie bezeichnet. (Quelle)

    Diese bedeutet: Menschen entwickeln eine unbegründete Angst vor Krankheiten, welche vor allem auf dem Konsum von Webinhalten basiert. 

    Informationen nicht falsch verstehen

    Es ist nicht grundsätzlich verkehrt, im Internet nach Informationen zu Symptomen zu suchen. Wichtig ist allerdings, dass du in der Lage bist, die Informationen richtig zu differenzieren. Bei gesundheitlichen Problemen ist medizinisches Wissen und Erfahrung nötig, um Informationen korrekt interpretieren zu können. Auf unserem Portal möchten wir dich vor unbegründeten Ängsten bewahren und dich ganz ohne Panikmache über Krankheitsbilder, Symptome, Phobien und Behandlungsformen aufklären.

    Tipps während des Arztbesuchs

    Was kann man während dem Arztbesuch gegen Ängste tun?

    Ein bisschen Aufregung oder Nervosität bei einem Arztbesuch ist völlig normal und nachvollziehbar, besonders wenn es um die Behandlung von Gesundheitsproblemen geht. Trotzdem gibt es verschiedene Wege, wie du diese Nervosität verringern und den Arztbesuch entspannter angehen kannst.

    Begleitperson

    Der nützlichste Rat ist, eine Begleitperson mitzunehmen: Schon allein die Anwesenheit einer vertrauten Person kann bei einem Arzttermin, der mit Angst oder Unsicherheit verbunden ist, große Erleichterung bringen und Ängste spürbar mindern.

    Außerdem hilft es sicherzustellen, dass du alle Informationen, die der Arzt dir mitteilt, auch wirklich aufnimmst. Auch wenn eine Narkose nötig ist, um Patienten mit starken Ängsten behandeln zu können, ist es vorteilhaft, eine Begleitperson dabei zu haben.

    Kommunikation

    Eine Begleitperson oder ein Arzthelfer kann dir helfen, dich durch Gespräche zu beruhigen, was sowohl die Diagnostik als auch die Behandlung erleichtert. Das ist vor allem bei der Blutabnahme oder Zahnbehandlungen eine bewährte Methode.


    Ablenkung

    Fernsehbildschirme oder Videobrillen sind großartige Methoden, um dich während einer Behandlung abzulenken. Videobildschirme beim Zahnarzt sind daher keine Seltenheit und sorgen auch bei Patienten ohne Ängste für eine angenehmere Behandlungserfahrung.

    Narkose

    Der Einsatz einer Narkose sollte nur in Betracht gezogen werden, wenn du extremen Stress bei einem Arztbesuch erlebst und andere Methoden nicht funktionieren. Für bestimmte Eingriffe ist eine Narkose jedoch üblich.

    Hypnose

    Es besteht auch die Möglichkeit, mittels Hypnosetechniken abgelenkt zu werden, um eine Diagnose oder Behandlung zu ermöglichen. Diese Methode wird zwar eher selten angewendet, ist aber eine gute Option, wenn andere Ansätze nicht zum Erfolg führen.

    Ärztliche Hilfe gegen Ängste

    Professionelle Therapie einer Arztphobie

    Wenn du bereit bist, dir von professioneller Seite bei der Überwindung deiner Arztphobie helfen zu lassen, kannst du mithilfe einer Psychotherapie oder durch Psychopharmaka behandelt werden. Die Erfolgsrate dieser Therapien liegt bei über 80%.

    Manchmal reicht schon die Verschreibung eines leichten Beruhigungsmittels aus, das du dann – nach Absprache – vor einem Termin einnehmen kannst. Wenn Beruhigungsmittel zum Einsatz kommen, sollte eine Begleitperson beim Arzttermin anwesend sein.

    Kostenübernahme der Behandlung?

    Bei diagnostizierter Iatrophobie übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen in der Regel die Kosten für eine Psychotherapie oder eine vergleichbare Behandlung bei einem anerkannten Vertragspsychologen oder Vertragsarzt mit Zusatzausbildung.

    Adressen von Ärzten

    Liste von Ärzten mit dem Schwerpunkt Angststörung

    Obwohl eine Angststörung laut der Deutschen Gesellschaft für Angstforschung (GAF) eine der häufigsten psychischen Erkrankungen ist – rund 15 % der Deutschen leiden darunter – wird sie bei jeder zweiten Person nicht erkannt und behandelt. Das liegt auch daran, dass eine Angsterkrankung oft mit anderen psychischen oder organischen Krankheiten einhergeht und deshalb häufig nicht als Auslöser erkannt wird.

    Ärzte, die Angstpatienten behandeln, sollten im Umgang mit Angststörungen erfahren sein. In der nachfolgenden Liste findest du zehn herausragende Kliniken für die Behandlung der Angsterkrankung.

    Einrichtung: Empfehlung: Kontakt:
    Charité - Universitätsmedizin Berlin Prof. Dr. med. Andreas Ströhle Website
    Bezirksklinikum Regensburg Gesamte Abteilung Website
    Universitätsklinikum Frankfurt Gesamte Abteilung Website
    Universitätsklinikum Erlangen Gesamte Abteilung Website
    Universitätsklinikum Gießen und Marburg Gesamte Abteilung Website
    Universitätsklinikum Freiburg Prof. Dr. Katharina Domschke Website
    Universitätsklinikum Heidelberg Gesamte Abteilung Website
    Universitätsmedizin Mainz Dr. med. Dipl.-Psych. E. Beutel Website
    Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf Gesamte Abteilung Website
    Zentrum für Integrative Psychiatrie, Lübeck Prof. Dr. Fritz Hohagen Website

    Focus Auszeichnung: Das deutsche Wochenmagazin „Der FOCUS“ zeichnet jedes Jahr die besten Ärzte für Angststörungen und die besten Fachkrankenhäuser für Angststörungen aus. An allen genannten Einrichtungen wurde entweder ein Arzt oder das gesamte Ärzteteam geehrt.

    In den zehn dargestellten Kliniken haben Ärzte viel Erfahrung mit der Behandlung von Angststörungen, weil nur Einrichtungen berücksichtigt wurden, in denen Patienten mit Angststörungen (ICD F40 oder ICD F41) mindestens durchschnittlich häufig behandelt wurden. Krankenhäuser sind dazu verpflichtet, in Qualitätsberichten über die eigene Krankenbehandlung zu informieren und die Informationen dem Gemeinsamen Bundesausschuss zur Verfügung zu stellen.

    Interaktive Karte der Ärzteliste:

    Arztphobie alleine überwinden

    Unsere Selbsthilfe gegen Phobien und Ängste

    Falls der Gedanke, einen Arzt aufzusuchen, für dich noch zu herausfordernd ist, ermöglicht dir unsere Anleitung einen alternativen Ansatz zur Bewältigung deiner Angststörung.

    Durch den Einsatz der in unserem eBook vorgestellten Selbsthilfestrategien könntest du deine Ängste eigenständig bekämpfen. Im Laufe der Zeit kann dies auch dabei helfen, die Furcht vor medizinischen Fachkräften zu reduzieren, sodass eine spätere professionelle Behandlung für dich denkbar wird.

    Diese auf Erfahrung und umfassender Recherche basierende Anleitung ist daher ideal, wenn du dich dennoch nicht bereit fühlst, medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Sie wird dir ein tieferes Verständnis deiner Ängste vermitteln und konkrete Methoden bieten, um effektiv mit ihnen umzugehen.

    Du erhältst sofortigen Zugriff auf die Anleitung nach dem Kauf – es gibt keine versteckten Kosten, du zahlst nur einmal. Das Handbuch kann digital gelesen oder als echtes Buch bestellt werden, je nachdem, was du bevorzugst. Mit unserer Anleitung kannst du den ersten Schritt machen, um deine Ängste und Phobien selbstständig zu bewältigen.

    Selbsthilfe Bücher

    Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, dir bei der Überwindung deiner Ängste, Phobien und weiteren psychologischen Problemen zu helfen. Mit unseren Selbsthilfebüchern möchten wir dir unter die Arme greifen und dir Möglichkeiten aufzeigen, wie du dir selbst weiterhelfen kannst.

    Dies ist besonders nützlich, wenn du persönliche Arztbesuche momentan vermeiden möchtest oder nicht wahrnehmen kannst.

    Unsere Bücher bieten praktische Anleitungen und erprobte Strategien, die dir helfen, Schritt für Schritt deine Herausforderungen zu bewältigen und dein Wohlbefinden zu verbessern.

    Unsere Selbsthilfe Bücher:
    Übersicht:
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      Matthias Wiesmeier

      Dieser Artikel wurde von Matthias Wiesmeier verfasst. Selbstständiger Schriftsteller und Webdesigner seit 2005. Fachbereiche: Gesundheit, Psychologie, Sport.

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      Autor und Überprüfung:

      Autor: Matthias Wiesmeier – Medizinische Überprüfung: Thomas Hofmann

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