Rückenschmerzen einfach erklärt

Auslöser, Behandlung und Tipps ohne Arztbesuch

Du leidest ständig unter Rückenschmerzen? Das ist leider keine Seltenheit, denn Rückenschmerzen sind in der modernen Zivilisation ein weit verbreitetes Problem. Mindestens einmal im Leben leidet jeder Mensch unter Schmerzen im oberen, mittleren oder unteren Rücken. Manche Menschen haben sogar dauerhaft, also chronische Rückenschmerzen!

Wir klären dich im Artikel in verständlicher und einfacher Sprache über Rückenschmerzen auf. Was sind die häufigsten Auslöser? Was kann man selbst dagegen tun, ohne den Arzt zu besuchen? Antworten im Artikel. 

Unser Artikel ist werbefrei, in verständlicher Sprache verfasst und dank des Inhaltsverzeichnisses kannst du direkt zu den Themen springen, die dich am meisten interessieren.

Übersicht:
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    Was sind Rückenschmerzen?

    Definition von Rückenschmerzen

    Rückenschmerzen bezeichnen Beschwerden im Rückenbereich, die bis in den Nacken, die Arme und die Beine ausstrahlen können. Die Intensität der Schmerzen variiert, manchmal so stark, dass du dich kaum bewegen kannst. Rückenschmerzen sind unabhängig vom Alter und zählen zu den häufigsten gesundheitlichen Beschwerden.

    In den meisten Fällen vergehen Rückenschmerzen von alleine wieder. Körperliche Aktivität und eine gesunde Lebensweise tragen zur Vorbeugung und Genesung bei. In manchen Fällen sind auch Unfälle dafür verantwortlich, dass akute Rückenschmerzen wie z. B. ein Hexenschuss entstehen.

    Rückenschmerzen verstehen

    Rückenschmerzen sind wie eine rote Warnlampe deines Körpers, die aufleuchtet, wenn etwas nicht stimmt.

    Stell dir vor, du trägst den ganzen Tag einen viel zu schweren Rucksack und hast deswegen Schmerzen am Nacken, den Schultern und im ganzen Rücken. Das klingt ja eigentlich logisch oder? Nach einer Weile beginnt dein Rücken wehzutun. Ähnlich verhält es sich im Alltag, wenn du lange in einer schlechten Haltung sitzt oder etwas Schweres hebst – auch das kann Rückenschmerzen verursachen.

    Meistens verschwinden diese Schmerzen von selbst, wenn wir uns bewegen und auf unsere Körperhaltung achten. Wenn die Schmerzen aber sehr stark sind oder lange bleiben, ist es wie eine Warnlampe, die nicht mehr ausgeht – dann solltest du einen Arzt aufsuchen

    Einteilung von Rückenschmerzen

    Lokalisation der Schmerzen:
    Dauer der Beschwerden:
    Ursache der Rückenschmerzen:

    Begleiterkrankungen bei chronischen Rückenschmerzen

    Bei länger anhaltenden Rückenschmerzen treten oft zusätzliche Erkrankungen auf, wie:

    Ursachen für Rückenschmerzen

    Die häufigsten Gründe für Rückenschmerzen

    Für einen Großteil der Rückenschmerzen ist bei den Betroffenen keine spezifische Ursache nachweisbar.

    Dennoch gibt es natürlich auch eine Reihe von Ursachen, die zu Schmerzen an unterschiedlichen Bereichen des Rückens führen. Dabei muss es sich nicht zwingend um eine Erkrankung der Wirbelsäule handeln. Die folgende Übersicht gibt Aufschluss über mögliche Ursachen hinsichtlich der Lokalisation der Beschwerden.

    Rückenschmerzen im oberen Rücken

    Ursachen für Rückenschmerzen im oberen Rücken

    Rückenschmerzen im oberen Rücken betreffen den oberen Bereich der Wirbelsäule, also die Nackenregion. Häufig strahlen sie in Schultern, Arme sowie den Hinterkopf aus.

    Zu den Auslösern für Rückenschmerzen gehören:

    Häufige Ursache für Rückenschmerzen im oberen Rücken (aber auch generell im Rücken) sind Muskelverspannungen. Fehlhaltungen, einseitige Belastungen, mangelnde Bewegung und auch psychische Faktoren wie Anspannung sorgen für eine ungleichmäßige Belastung der Muskeln.

    Für einige Muskeln ist das eine Über-, für andere eine Unterforderung. Sie verkürzen oder verhärten sich in der Folge, was Verspannungen und Schmerzen auslöst.

    Gelegentlich führen Muskelverspannungen auch zu einem eingeklemmten Nerv, der ebenfalls Rückenschmerzen verursacht.

    In einigen Fällen lassen Schmerzen im gesamten Rücken auf einen Bandscheibenvorfall zurückführen. Als polsterförmige Stoßdämpfer liegen die Bandscheiben zwischen den einzelnen Wirbelkörpern. Sie bestehen aus einem weichen Gallert-Kern und sind von einem Ring aus Faserknorpel umschlossen. Verrutscht der Gallert-Kern und durchbricht er die Faserhülle, sprechen Mediziner von einem Bandscheibenvorfall. Es kommt zu heftigen Rückenschmerzen, wenn die austretende Gallert-Masse auf benachbarte Nerven Druck ausübt. Im Hals- sowie oberen Brustbereich strahlen die Schmerzen dann mitunter in Schultern, Arme und Hände aus.

    Ein verspannter Muskel kann mit der Zeit einen Wirbel aus seiner normalen Position ziehen. Eine solche Wirbelfehlstellung oder -blockade zeigt sich beispielsweise nach ruckartigen Bewegungen (z. B. beim Sport).

    Durch Wirbelblockaden kommt es an der Muskulatur, an den Wirbelgelenken oder auch an den Austrittskanälen der Nerven aus dem Rückenmark zu Schmerzen.

    Diese treten häufig einseitig auf. Blockaden im Bereich des oberen Rückens führen meist zu Schmerzen im Nacken- und Schulterbereich sowie zu einem steifen Hals. Die Beschwerden strahlen gelegentlich auch in die Arme aus.

    Beim Pancoast-Tumor handelt es sich um eine seltene, bösartige Wucherung an der Lungenspitze. Er verursacht unter anderem auch Rückenschmerzen, vor allem zeigen sich Beschwerden im Bereich der Halswirbelsäule.

    Rückenschmerzen im mittleren Rücken

    Ursachen für Rückenschmerzen im mittleren Rücken

    Rückenschmerzen, die im Bereich der Brustwirbelsäule auftreten, sind nur in seltenen Fällen Ursache von Verletzungen. Vielmehr werden sie durch Reizungen (Irritationen) von großen Muskelgruppen in diesem Bereich oder auch durch Funktionsstörungen der Rippen-Wirbel-Gelenke ausgelöst. Muskelverspannungen, Bandscheibenvorfälle und Blockaden sind auch im mittleren Rücken häufige Auslöser für Schmerzen.

    Als weitere mögliche Ursachen kommen außerdem folgende Probleme infrage:

    Bei Morbus Bechterew handelt es sich um eine chronisch-rheumatische Entzündung der Wirbelsäule sowie des Gelenks, welches die Wirbelsäule mit dem Darmbein verbindet (Iliosakralgelenk). Die fortschreitende Erkrankung sorgt für tiefsitzende Rückenschmerzen im mittleren und unteren Rücken und mit der Zeit für steigende Steifigkeit der Gelenke. In der Medizin wird Morbus Bechterew auch als „Spondylitis ankylosans“ bezeichnet, was übersetzt so viel wie „versteifende Wirbelentzündung“ heißt.

    Für einige Muskeln ist das eine Über-, für andere eine Unterforderung. Sie verkürzen oder verhärten sich in der Folge, was Verspannungen und Schmerzen auslöst.

    Gelegentlich führen Muskelverspannungen auch zu einem eingeklemmten Nerv, der ebenfalls Rückenschmerzen verursacht.

    Osteoporose geht mit zunehmend brüchigen Knochen einher. Schon kleinste Belastungen (z. B. Stürze, Anstoßen) können zu Knochenbrüchen führen. Es kommt dabei häufig zu Wirbelkörper-Einbrüchen, die Rückenschmerzen verursachen. Auch eine Osteopenie (Vorstufe der Osteoporose) geht mitunter mit Rückenschmerzen einher. Osteoporose kann einen Rundrücken verursachen, die Wirbelkörper im Brust- und Lendenbereich sind am meisten betroffen.

    Wer unter der Refluxkrankheit (Speiseröhren-Entzündung) leidet, kennt die brennenden Schmerzen hinter dem Brustbein in Form von Sodbrennen. Mitunter strahlen diese Schmerzen bis in den mittleren und oberen Rücken aus. In seltenen Fällen kann auch das Verschlucken eines Fremdkörpers zu Einrissen in der Speiseröhrenwand führen. Seltener sind außerdem großflächige Risse (z. B. durch häufiges Erbrechen). Anzeichen dafür sind plötzliche heftige Schmerzen hinter dem Brustbein, die bis in den Rücken ausstrahlen. Auch ein Speiseröhren-Krampf kann Rückenschmerzen im mittleren Rücken auslösen.

    Erhält der Herzmuskel zu wenig Sauerstoff, kommt es zu einer Brustenge (Angina pectoris). Schmerzen sowie ein Engegefühl in der Brust sind ein deutliches Anzeichen dafür. Hinzu kommen aber auch Beklemmungsgefühle, plötzliche Atemnot, Übelkeit und Erbrechen sowie Rückenschmerzen. Auch Schmerzen eines Herzinfarkts können bis in den Rücken ausstrahlen, Rückenschmerzen sind zudem oft ein Hinweis auf eine Entzündung des Herzmuskels oder Herzbeutels.

    Eine sack- oder spindelförmige Erweiterung der Aorta tritt vorrangig im Bauchbereich auf. Rückenschmerzen im mittleren Rücken können die Folge eines solchen Bauchaorten-Aneurysmas sein.

    Rückenschmerzen treten neben Husten und Fieber manchmal auch bei einer Lungenentzündung auf. Ein Lungenkollaps, eine Lungenembolie sowie eine Entzündung des Rippenfells sind ebenfalls mögliche Ursachen für Schmerzen im mittleren Rücken.

    In seltenen Fällen kommen Wirbelsäulen- oder Rippentumore als Auslöser für Rückenschmerzen infrage. Die Tumore sind entweder gut- oder bösartig. Bei Letzteren handelt es sich in der Regel um Metastasen.

    Sowohl die akute als auch die chronische Pankreatitis verursacht Schmerzen im Oberbauch. Häufig strahlen diese gürtelförmig bis in den Rücken aus.

    Verschiedene Erkrankungen der Nieren (z. B. Nierenbecken-Entzündung, Nierensteine, Nierenkolik) können sich durch Rückenschmerzen bemerkbar machen.

    Rückenschmerzen im unteren Rücken

    Ursachen für Rückenschmerzen im unteren Rücken

    Am häufigsten zeigen sich Rückenschmerzen im unteren Rücken. Grund ist die höhere Anfälligkeit der Lendenwirbelsäule für Verletzungen und Schädigungen verglichen mit Hals- und Brustwirbelsäule. Neben Muskelverspannungen, Bandscheibenvorfall, Hexenschuss, Osteoporose und Morbus Bechterew kommen folgende Ursachen für Schmerzen im unteren Rücken infrage:

    Beim Iliosakralgelenk-Syndrom kommt es zu einer Wirbelblockade. Die Gelenkflächen des Iliosakralgelenks verschieben sich gegeneinander und sorgen durch erhöhte Muskelspannung für eine Blockade, die Schmerzen auslöst.

    Mit steigendem Alter nutzen sich die Wirbelsäulengelenke ab. Geht dieser Verschleiß über das normale Maß hinaus, handelt es sich um eine Arthrose, die mit Rückenschmerzen einhergeht.

    In der Wirbelsäule verläuft der sogenannte Spinalkanal, in dem sich das Rückenmark befindet. Ist dieser Kanal stellenweise eingeengt, drückt dies auf das Rückenmark und die austretenden Nervenwurzeln. In der Folge kommt es zu Rückenschmerzen.

    Eine Skoliose, also die seitliche Verkrümmung der Wirbelsäule, kann zu Schmerzen im unteren Rücken führen. Auch Verspannungen und Fehlstellungen des Beckens sind möglich.

    Bei Wirbelgleiten sind die Wirbel instabil. Sie lassen sich zum Teil leicht verschieben, was vor allem im unteren Rücken der Fall ist. In den meisten Fällen treten keine oder kaum Beschwerden auf, manchmal sind aber Rückenschmerzen vor allem bei Belastung und bestimmten Bewegungen möglich.

    Eine Schwangerschaft ist zwar keine Krankheit, kann aber zu Rückenschmerzen führen. Die Gründe dafür sind sehr vielfältig. So sind aufgrund der Hormone Sehnen und Bänder im Beckenbodenbereich lockerer und verlieren an Stabilität. Zudem wird durch das wachsende Ungeborene der Körperschwerpunkt verlagert, was oft zu einem Hohlkreuz führt. All das kann Rückenschmerzen auslösen.

    Gürtelrose kann entlang der Rückenmarksnerven auftreten und so zu starken Rückenschmerzen führen. Häufig sind die Schmerzen seitlich links oder rechts lokalisiert, nur selten beidseitig.

    Bei Männern kann eine akute Prostata-Entzündung neben den typischen Schmerzen und dem Brennen beim Wasserlassen auch zu Rückenschmerzen im unteren Rücken führen.

    Behandlung von Rückenschmerzen

    Was kann man gegen Rückenschmerzen tun

    Die Behandlung von Rückenschmerzen ist so individuell ist wie die Schmerzen selbst. Der erste Schritt auf dem Weg zur Besserung ist das Verständnis, dass nicht jede Behandlung für jeden gleich gut geeignet ist.

    Die Therapie von Rückenschmerzen richtet sich in erster Linie danach, ob eine bestimmte Ursache vorliegt oder nicht.

    Es geht darum, einen auf dich zugeschnittenen Behandlungsplan zu entwickeln, der deine einzigartigen Bedürfnisse und Umstände berücksichtigt. Ziel sollte es sein, die Quelle deiner Beschwerden zu identifizieren und einen Weg zu finden, diese effektiv zu behandeln, damit du wieder zu deinem gewohnten Leben zurückkehren kannst.

    Egal, ob die Ursache deiner Rückenschmerzen bekannt ist oder ob es sich um unspezifische Schmerzen handelt, die Diagnostik und anschließende Behandlung sind der Schlüssel zu deiner Erholung.

    Einfach nur Schmerzmittel wie Tramadol bei Rückenschmerzen einzunehmen, ist in den ersten Tagen vielleicht noch nützlich, langfristig führt das jedoch nicht zum Erfolg. 

    1. Medikamentöse Behandlung:

      • Schmerzmittel (Analgetika)
      • Entzündungshemmer (Antiphlogistika)
      • Muskelrelaxantien
    2. Physiotherapie:

      • Krankengymnastik
      • Manuelle Therapie
      • Wärme- und Kältetherapie
      • Elektrotherapie
    3. Ergotherapie:

      • Anpassung von Alltagsaktivitäten
      • Hilfsmittelberatung
    4. Osteopathie und Chiropraktik:

      • Manuelle Justierungen
      • Ganzheitliche Behandlungsansätze
    5. Schmerztherapie:

      • Nervenblockaden
      • Epidurale Steroidinjektionen
    6. Psychologische Unterstützung:

      • Schmerzbewältigungsstrategien
      • Verhaltenstherapie
    7. Alternative und ergänzende Therapien:

      • Akupunktur
      • Massagen
      • Homöopathie
      • Yoga und Pilates
    8. Sport und Bewegung:

      • Gezieltes Rückentraining
      • Ausdauersportarten wie Schwimmen oder Radfahren
    9. Ernährungsberatung:

      • Gewichtsmanagement
      • Entzündungshemmende Ernährung
    10. Orthopädische Hilfsmittel:

      • Rückenstützgürtel
      • Ergonomische Bürostühle und Matratzen
    11. Operation:

      • In schweren Fällen, z.B. bei einem Bandscheibenvorfall mit Nervenschädigung

    Spezifische Rückenschmerzen mit bekannter Ursache

    Bei spezifischen Rückenschmerzen erfolgt zunächst eine Behandlung der Ursache. Dies passiert je nach Auslöser mit Medikamenten (z. B. Antibiotika bei Nierenbeckenentzündung). Auch Wärmeanwendungen, Physiotherapie und Entspannungstechniken kommen begleitend infrage.

    Eine kurzzeitige Schmerztherapie erweist sich meist als sinnvoll und notwendig. Nur selten ist eine Operation nötig.

    Spezifische Rückenschmerzen ohne bekannter Ursache

    Die Therapie unspezifischer Rückenschmerzen richtet sich vor allem auf die Linderung der Symptome. Neben der Verordnung von Medikamenten bei starken Schmerzen ist hier auch der Patient selbst gefragt. Rückenfreundliches Verhalten (keine übertriebene Schonung, gesunde Ernährung mit ausreichend Nährstoffen), richtige Bewegung (z. B. richtig bücken, heben und tragen) und Wärme verschaffen oft Linderung.

    Wann zum Arzt?

    Rückenschmerzen sind nur selten das Anzeichen für eine mehr oder weniger starke Erkrankung. Sie erfordern auch nicht immer sofort einen Arztbesuch.

    In den meisten Fällen sind die dahinter steckenden Ursachen harmloser Natur (z. B. Muskelverspannungen aufgrund mangelnder Bewegung oder falscher Körperhaltung).

    Sind die Rückenschmerzen jedoch untypisch, halten sie an und nehmen sie in ihrer Intensität zu, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen. Ein Arzt kann eine genaue Ursache ausfindig machen und/oder auch Schmerzmittel verschreiben, damit ein schmerzfreier Alltag wieder möglich ein.

    angst-vor-rueckenschmerzen

    Angst vor Rückenschmerzen

    Wie kann man die Angst vor den Schmerzen reduzieren?

    Rückenschmerzen können eine große Belastung sein. Die Angst vor den Schmerzen kann diese Belastung noch weiter erhöhen.

    Es gibt jedoch Möglichkeiten, die Angst vor Rückenschmerzen zu lindern. Durch ausreichend Wissen, Unterstützung von Ärzten und alternativen Behandlungsmethoden kannst du deine Rückenschmerzen besser bewältigen.

    Bedenken Lösungen
    Die Angst, dass die Schmerzen chronisch werden. Informiere dich über die verschiedenen Ursachen von Rückenschmerzen und die Behandlungsmöglichkeiten. Erinnere dich daran, dass die meisten Rückenschmerzen vorübergehend sind.
    Die Angst, dass die Schmerzen so stark werden, dass du nicht mehr arbeiten oder deine Hobbys ausüben kannst. Entwickle Strategien, wie du mit den Schmerzen umgehen kannst. Dies kann beispielsweise regelmäßige Bewegung, Entspannungstechniken oder eine Änderung der Arbeitsbedingungen umfassen.
    Die Angst, dass die Schmerzen dein Leben ruinieren. Denke daran, dass du nicht allein bist. Viele Menschen leiden unter Rückenschmerzen. Es gibt viele Möglichkeiten, die Schmerzen zu lindern.

    Ängste verschlimmern Rückenschmerzen

    Die Angst vor Rückenschmerzen kann sich auf folgende Weise manifestieren:
    • Angst vor Chronizität: Die Angst, dass die Schmerzen nie wieder weggehen.
    • Angst vor Beeinträchtigung: Die Angst, dass die Schmerzen die Arbeit, Hobbys oder soziale Kontakte einschränken.
    • Angst vor Kontrollverlust: Die Angst, die Schmerzen nicht mehr kontrollieren zu können.

    Diese Ängste können zu Stress und Vermeidungsverhalten führen. Stress kann die Schmerzen verschlimmern, während Vermeidungsverhalten die Muskeln verkürzen und die Schmerzen verschlimmern kann. Um mit der Angst vor Rückenschmerzen umgehen zu können, ist es wichtig, sich den Ängsten zu stellen und aktiv dagegen vorzugehen. Dies bedeutet, dass man sich mit den Ängsten auseinandersetzt und Strategien entwickelt, um damit umzugehen.

    Rückenschmerzen nicht ignorieren

    Hier sind einige Tipps, wie man mit der Angst vor Rückenschmerzen umgehen kann:
    • Informiere dich über Rückenschmerzen. Je mehr du über Rückenschmerzen weißt, desto weniger Angst wirst du vor ihnen haben. Informiere dich über die verschiedenen Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten.
    • Sprich mit einem Arzt oder Physiotherapeuten. Ein Arzt kann deine Rückenschmerzen untersuchen und dir Ratschläge zur Vorbeugung und Behandlung geben. Ein Physiotherapeut kann dir Übungen zeigen, die deine Rückenmuskulatur stärken und deine Beweglichkeit verbessern.
    • Entwickle einen Plan zur Vorbeugung von Rückenschmerzen. Regelmäßige Bewegung, eine gesunde Ernährung und eine gute Haltung sind wichtig, um Rückenschmerzen vorzubeugen.
    • Lerne, mit den Schmerzen umzugehen. Wenn du Rückenschmerzen hast, ist es wichtig, dass du weißt, wie du damit umgehen kannst. Dies kann beispielsweise regelmäßige Bewegung, Entspannungstechniken oder eine Änderung der Arbeitsbedingungen umfassen.

    Stell dich der Angst:

    Hier sind einige konkrete Beispiele, wie man sich den Ängsten stellen kann:
    • Wenn du Angst vor Bewegung hast, solltest du dich schrittweise steigern. Beginne mit leichten Übungen und steigere die Intensität und Dauer der Übungen langsam.
    • Wenn du Angst vor einer bestimmten Tätigkeit hast, solltest du dich dieser Tätigkeit stellen. Wenn du zum Beispiel Angst vor dem Heben schwerer Gegenstände hast, solltest du dich daran gewöhnen, schwere Gegenstände zu heben, indem du mit leichten Gegenständen beginnst und die Gewichte langsam steigerst.
    • Wenn du Angst vor Kontrollverlust hast, solltest du dir bewusst machen, dass du die Schmerzen nicht vollständig kontrollieren kannst. Es gibt jedoch Dinge, die du tun kannst, um die Schmerzen zu lindern und dein Leben trotz der Schmerzen zu genießen.

    Es kann dir gut tun, wenn du dich daran erinnerst das du nicht alleine bist und das viele Menschen nach Lösungen suchen. Selbst auf YouTube findest du zahlreiche Übungen gegen Rückenschmerzen. Wenn du diese in deinen Alltag einbaust, kannst du bereits selbst aktiv was dagegen tun und der Angst weniger Raum geben. 

    Rückenschmerzen ohne Arzt behandeln

    Neben Ärzten können auch folgende Personen und Maßnahmen bei Rückenschmerzen helfen:

    • Physiotherapeuten: Physiotherapeuten können Übungen zeigen, die die Rückenmuskulatur stärken und die Beweglichkeit verbessern.
    • Gewichtsreduktion: Übergewicht kann die Wirbelsäule belasten und Rückenschmerzen begünstigen.
    • Heilpraktiker: Heilpraktiker können mit alternativen Therapien, wie zum Beispiel Massagen oder Akupunktur, die Schmerzen lindern.

    Selbsthilfe bei Rückenschmerzen

    Hier sind einige konkrete Tipps, wie du dir selbst helfen kannst:

    • Beweg dich regelmäßig: Regelmäßige Bewegung hilft, die Rückenmuskulatur zu stärken und die Beweglichkeit zu verbessern. Beginne mit leichten Übungen und steigere die Intensität und Dauer der Übungen langsam.
    • Halte eine gute Haltung: Achte darauf, dass du eine gute Haltung hast, wenn du sitzt, stehst oder gehst.
    • Hebe schwere Gegenstände richtig: Hebe schwere Gegenstände immer mit geradem Rücken und gebeugten Knien.
    • Vermeide langes Sitzen: Stehe regelmäßig auf und bewege dich, wenn du lange sitzt.
    • Achte auf dein Gewicht: Übergewicht kann die Wirbelsäule belasten und Rückenschmerzen begünstigen.

    Wenn du diese Tipps befolgst, kannst du dazu beitragen, deine Rückenschmerzen zu lindern und zu verhindern. Sollten die Beschwerden jedoch anhalten oder stärker werden, ist es wichtig, dass du allen Mut zusammen nimmst und einen Arzt aufsuchst.

    Wir können aber auch nachvollziehen, dass der Gedanke an einen Arztbesuch manchmal beängstigend sein kann. Deshalb haben wir einen Selbsthilfe-Ratgeber entwickelt, der dir dabei helfen kann, diese Angst zu überwinden. Vielleicht ist er genau das Richtige für dich.

    Übersicht:
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      Quellen:

      1. 7 Ways to Treat Chronic Back Pain Without Surgery – hopkinsmedicine.
      2. The 5 most common chronic back pain causes – HealthPartners
      3. 5 signs your back pain might be an emergency | utswmed.org
      4. Back Pain: Causes, Treatment & Pain Relief – Cleveland Clinic
      5. Back Pain, Emergency or Urgent Symptoms: Care Instructions – myhealth.alberta.ca
      6. Physical Therapy for Low Back Pain Relief – spine-health.com
      7. Back pain – csp.org.uk
      8. 13 Top Exercises For Lower Back Pain – benchmarkphysio.com.au
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      Matthias Wiesmeier

      Dieser Artikel wurde von Matthias Wiesmeier verfasst. Selbstständiger Schriftsteller und Webdesigner seit 2005. Fachbereiche: Gesundheit, Psychologie, Sport.

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      Autor und Überprüfung:

      Autor: Matthias Wiesmeier – Medizinische Überprüfung: Thomas Hofmann

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