Männerbrust Selbsthilfe

Gynäkomastie: Ängste, Ursachen und Tipps zur Selbsthilfe

Bei einer Gynäkomastie haben wir es mit einer ungewöhnlichen Vergrößerung der männlichen Brust zu tun. Bei Betroffenen löst diese Veränderung oftmals ein starkes Schamgefühl aus. Dieses schränkt sie nicht nur im Alltag ein, sondern hindert sie außerdem daran, mit ihrem Problem einen Arzt aufzusuchen.

Wir wollen mit diesem Info-Artikel dabei helfen, die Angst vor Gynäkomastie abzulegen. Welche unterschiedlichen Arten gibt es? Welche Auslöser? Wie wird eine Gynäkomastie diagnostiziert und wie behandelt? Was kann man selbst gegen eine Männerbrust tun?  Antworten auf all diese Fragen und noch viel mehr Infos finden Sie hier.

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    Was ist Gynäkomastie?

    Definition der Männerbrust

    Unter einer Gynäkomastie versteht man die starke Vergrößerung der Brustdrüse des Mannes. In Extremfällen sieht die männlich der weiblichen Brust sehr ähnlich.

    Üblicherweise sind beide Brüste betroffen, die ausschließliche Konzentration auf eine Seite ist zwar möglich, kommt aber nur ausgesprochen selten vor.

    Bei der Gynäkomastie handelt es sich um kein eigenständiges Krankheitsbild. Sie ist vielmehr Ausdruck dafür, dass das Verhältnis zwischen Östrogenen und Androgenen aus der Balance geraten ist. Das ist aber nicht der einzige mögliche Auslöser für das übermäßige Wachstum der männlichen Brust.

    Gynäkomastie als sogenannte Normvariante

    Das Auftreten in einer Gynäkomastie kommt in manchen Lebensphasen häufiger vor als in anderen. Die Veränderung ist dann eine sogenannte physiologische Normvariante. Zu den entsprechenden Phasen zählen etwa die Pubertät oder ein fortgeschritteneres Alter. Auch bei Neugeborenen ist eine Gynäkomastie häufig anzutreffen. Im Normalfall bildet sie sich im Laufe des Aufwachsens aber wieder zurück.

    Arten der Gynäkomastie

    Gibt es unterschiedliche Arten der Gynäkomastie?

    Tatsächlich ist Gynäkomastie nicht gleich Gynäkomastie. Ärzte unterscheiden zwischen einer echten und einer Pseudo-Variante der Krankheit.

    Bei der Pseudogynäkomastie vermehrt sich lediglich der Fettanteil der Brust, das Drüsengewebe bleibt hingegen gleich. Sie tritt häufig bei übergewichtigen Männern auf, kann aber auch durch einen gutartigen Tumor ausgelöst werden. Bei einer echten Gynäkomastie ist hingegen die Brustdrüse selbst betroffen.

    Kann die Gynäkomastie ein Anzeichen für Brustkrebs sein?

    Brustkrebs bringt wohl der überwiegende Großteil ausschließlich mit Frauen in Verbindung. Dabei können auch Männer von einem sogenannten Mammakarzinom betroffen sein. Tritt eine Gynäkomastie zum Beispiel nur einseitig auf – was sie sehr selten macht – ist es wichtig, in einer Differentialdiagnose das eventuelle Vorhandensein von Tumorzellen abklären zu lassen. Apropos selten: Nur 1 % aller diagnostizierten Mammakarzinome tritt bei Männern auf.

    Ursachen für eine Männerbrust

    Was sind die Ursachen für Gynäkomastie?

    Den einen klar definierten Auslöser für die Vergrößerung der männlichen Brustdrüse gibt es nicht. Tatsächlich ist es sogar so, dass sich in vielen Fällen gar keine Ursache ausfindig machen lässt.

    Man spricht dann von einer sogenannten „idiopathischen“ Gynäkomastie (idiopathisch = ohne erkennbare Ursache; von anderen Krankheiten unabhängig entstanden).

    Zu den bekannten Auslösern des Brustwachstums beim Mann zählen folgende Optionen:

    Ein erhöhter Östrogenspiegel oder ein verminderter Androgenspiegel tragen zur Brustvergrößerung bei. Auch hormonproduzierende Tumore können der Auslöser sein (Hoden, Nebennieren, Hypophyse).

    Diverse Krankheitsbilder führen unter Umständen zu einer Vergrößerung der männlichen Brust. Das trifft zum Beispiel auf eine Schilddrüsenüberfunktion zu, auf eine Leberzirrhose oder eine Niereninsuffizienz – oder auf Adipositas.

    Als Nebenwirkung mancher Medikamente kann es tatsächlich zu einem verstärkten Wachstum der männlichen Brust kommen (z. B. Ranitidin, Omeprazol, Finasterid, Diazepam, Digitoxin, Amiodaron etc.). Auch die Einnahme von anabol-androgenen Steroiden hat diesen unerwünschten Effekt zur Folge.

    Die Einnahme von Drogen und Genussgiften führt unter Umständen auch zum Entstehen einer Gynäkomastie (z. B. Alkohol, Bier, Marihuana, Methadon, Heroin, Amphetamine etc.)

    Spielt zwar selten eine wirklich relevante Rolle, in manchen Fällen sorgen allerdings beispielsweise Sojamilch sowie Seifen oder Shampoos mit bestimmten Inhaltsstoffen (Lavendel, Teebaumöl) für ungewollte Entwicklungen. 

    Anprall, Reibung oder Druck kann zum Entstehen einer Gynäkomastie beitragen.

    Genetische bzw. Chromosomen-Anomalien wie etwa beim Klinefelter Syndrom sind ein weiterer möglicher Auslöser.

    Anzeichen einer Männerbrust

    Gibt es typische Symptome für eine Gynäkomastie?

    Eine Gynäkomastie geht nicht immer mit körperlichen Beschwerden einher. Sie ist asymptomatisch. In vielen Fällen zeigt sich eine eindeutige beidseitige Vergrößerung der Brustwarze und des dazugehörigen Warzenhofes.

    Dazu kommen in Strängen tastbare Drüsenkörper. Das Ertasten dieses Drüsenkörpers sorgt bei Betroffenen häufig für das Auftreten eines Druckschmerzes.

    Eine Gynäkomastie kann zudem subjektive Beschwerden wie etwa eine Berührungsempfindlichkeit der Brustwarzen oder ein Spannungsgefühl der Brüste hervorrufen.

    Diagnose einer Männerbrust

    Wie läuft die Diagnose einer Gynäkomastie ab?

    Einen Teil der Angst vor einem Arztbesuch macht die Ungewissheit aus. Was wird im Rahmen der Untersuchung passieren? Worauf muss ich mich vorbereiten? Wird es vielleicht sogar schmerzhaft?

    Um Ihnen diese Angst zumindest teilweise zu nehmen, skizzieren wir an dieser Stelle den Ablauf einer Untersuchung beim Verdacht auf Gynäkomastie.

    Der Arzt fragt dabei vor allem folgende Punkte ab:

    Körperliche Untersuchung

    Es folgt eine körperliche Untersuchung, in deren Rahmen die Brust, die Genitalregion (für den Ausschluss eines Hodentumors) sowie die lokalen Lymphknoten abgetastet werden.

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    Entdeckt der Arzt dabei tastbares Drüsengewebe im Bereich der Brustwarze mit einem Durchmesser von mindestens zwei Zentimetern, stellt er die Diagnose Gynäkomastie.

    Für eine genauere Quantifizierung zieht er die sogenannten Tanner-Stadien heran.

    Diese sehen wie folgt aus:
    Weitere Methoden:

    Neben der klassischen Tastuntersuchung kommen noch weitere Diagnostikmethoden zum Einsatz.

    So wird ein Ultraschall der Brust gemacht, um eine Pseudogynäkomastie ausschließen zu können. Die Mammographie gibt Aufschluss über die mögliche Existenz eines Karzinoms.

    Hegt der Arzt den Verdacht, dass in anderen Hormondrüsen Tumore zu finden sein könnten, führt er Ultraschalluntersuchungen, eine Computertomographie oder eine Magnetresonanztomographie der eventuell betroffenen Organe durch.

    Dazu kommt die Ermittlung von Hormon-, Leber- und Nierenwerten sowie – bei Verdacht – die Suche nach Tumormarkern und eine Chromosomenanalyse.

    Gewebeentnahme nur in Ausnahmefällen

    Die Entnahme von Gewebe ist unter normalen Umständen nicht nötig. Sie wird nur bei Verdacht auf einen bösartigen Tumor durchgeführt.

    Behandlung von Männerbrust

    Wie wird eine Gynäkomastie behandelt?

    Welche Behandlungsmethode bei einer Gynäkomastie die besten Erfolgschancen verspricht, hängt von der Art der Erkrankung ab. Grundsätzlich ist außerdem festzuhalten, dass nur dann ein Eingriff notwendig ist, wenn der Patient aufgrund der vergrößerten Brust unter Schmerzen bzw. psychischen Problemen leidet.

    In vielen Fällen handelt es sich um ein Problem, das sich ohne Zutun von außen legt. Die Pubertätsgynäkomastie bildet sich beispielsweise von selbst wieder zurück.

    Eine vielversprechende und deshalb oft gewählte Option ist die Sanierung des Hormonhaushalts. Oft reicht dafür bereits eine Ernährungsumstellung aus. In manchen Fällen hilft der Verzicht auf eine zuvor verborgene externe Östrogenquelle.

    Sollten diese Ansätze nicht die gewünschten Ergebnisse bringen, verschreibt der Arzt Medikamente, die das Hormongleichgewicht wieder herstellen sollen – ein Beispiel ist etwa die Gabe von Testosteron, ein anderes die Blockade der Östrogen-Umwandlung, -Herstellung und -Wirkung.

    Die radikalste Form der Behandlung ist der chirurgische Eingriff. Dafür verspricht diese auch die besten Erfolge. Wurde die Brustdrüse nämlich einmal entfernt, bildet sie sich in der Regel nicht mehr nach.

    In besonders seltenen Fällen kann es allerdings sehr wohl zu einem Rezidiv (Rückfall) kommen. Die Entfernung von Brustdrüse und Fettgewebe erfolgt über einen kleinen Schnitt im Hof der Brustwarze.

    Der Patient entscheidet sich in Absprache mit seinem Chirurgen für eine Vollnarkose oder eine örtliche Betäubung.

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    Peinliche Männerbrust

    Gynäkomastie: Kein Grund für Scham

    In unserer Gesellschaft findet sich für jeden Bereich ein Idealtyp. Geht es um Männlichkeit, gehören vermeintlich große Brüste nicht dazu. Der einzige Grund, warum eine männliche Brust größer als der Durchschnitt sein darf, sind Muskeln. Jetzt wissen wir aber in Wahrheit alle auch, dass diese Idealbilder nur von wenigen erfüllt werden können. Der Rest schafft es meist schlecht als recht. Unmöglich wird es, wenn man an einer Gynäkomastie leidet.

    Das ist auch kein Problem – und ganz bestimmt kein Grund für Scham. Niemand kann das Wachstum seines Brustdrüsengewebes steuern oder regulieren. Die Ausbildung einer Männerbrust (abgesehen von Ausnahmen wie etwa Adipositas) ist nichts, was auf einen falschen Lebensstil oder andere vermeintliche „Sünden“ hinweist.

    Dennoch ist der Leidensdruck bei vielen Betroffenen hoch. Sie erlegen sich im Alltag selbst Einschränkungen auf, tragen keine engen T-Shirts, gehen nicht ins Schwimmbad oder in die Sauna, machen fast keinen Sport oder fühlen sich in ihrer Sexualität eingeschränkt.

    Leben mit einer Männerbrust

    Auswirkungen auf das Selbstbild und den Alltag

    Eine Männerbrust (Gynäkomastie) kann einen erheblichen Einfluss auf das Leben eines Betroffenen haben. Die ständige Scham und das Gefühl des Sich-Schämens können zu emotionaler Belastung führen und das Selbstbild stark beeinflussen.

    Sie fühlen sich unwohl in ihrem eigenen Körper und leiden unter dem Gedanken, dass ihre Brust nicht den starken Vorstellungen von Männlichkeit entspricht. Dieses Gefühl der Schwäche und Unzulänglichkeit kann zu einem starken Verlust des Selbstvertrauens führen.

    Die Kenntnis der hormonellen Verbindung zwischen Gynäkomastie und einem Ungleichgewicht von Östrogen und Testosteron verstärkt oft das Gefühl der Schwäche. Der Gedanke, dass die eigene Brustentwicklung mit Weiblichkeit in Verbindung gebracht wird, verstärkt die negativen Emotionen und das Selbsturteil.

    Auswirkungen auf die Freizeitgestaltung

    Alltägliches

    Auch im Alltag kann das Tragen von T-Shirts oder eng anliegender Kleidung zu einer Herausforderung werden. Die ständige Sorge, dass die Männerbrust durch die Kleidung hindurchscheint oder bemerkt wird, kann zu einem hohen Maß an Selbstbewusstseinsverlust und sozialer Angst führen. Es kann zu Vermeidungsverhalten führen, bei dem Betroffene sich in Situationen zurückziehen, in denen sie ihre Brust nicht verbergen können, wie beispielsweise bei Sportveranstaltungen oder im Sommer im Freien.

    Zu peinlich schwimmen zu gehen

    Die Auswirkungen einer Männerbrust sind oft in der Freizeitgestaltung spürbar. Viele Männer fühlen sich unwohl, wenn sie Schwimmen gehen, da das Tragen von Badebekleidung ihre Brust deutlich sichtbar macht. Die Angst vor Stigmatisierung und negativen Reaktionen führt dazu, dass sie sich von Aktivitäten im Wasser zurückhalten oder ganz vermeiden. Dies kann zu einem Verlust an Lebensqualität führen, da der Genuss von gemeinsamen Aktivitäten und die Entspannung im Wasser verwehrt bleiben.

    Auswirkungen auf Beziehung und Sex

    Die Auswirkungen einer Männerbrust können auch das romantische und intime Leben beeinflussen. Betroffene können Hemmungen haben, sich in einer Beziehung oder während intimer Momente zu öffnen. Das negative Selbstbild und die Sorge um die Reaktion des Partners können zu einer geringeren Zufriedenheit in romantischen Beziehungen führen und das Vertrauen beeinträchtigen. Auch das Sexleben kann unter der Männerbrust leiden, in dem gewisse Stellungen vermieden werden, weil die Vorstellung das der Anblick "unsexy" sein könnte, die Stimmung zerstört.

    Überwindung für Hilfe

    Gynäkomastie: Keine Angst vorm Arztbesuch

    Scham ist nur ein Grund, warum Patienten mit (Verdacht auf) Gynäkomastie einen Arztbesuch hinauszögern, vor sich herschieben oder gar nicht in Erwägung ziehen.

    Dazu kommen:

    Diese Ängste sind nachvollziehbar und völlig normal. Sie belasten Betroffene aber auch in ihrem Alltag. Einmal gedacht, nistet sich ein Gedanke irgendwo in einer kleinen Ecke unseres Bewusstseins ein und kommt immer wieder ans Tageslicht, solang man sich nicht um die Ursache gekümmert hat.

    Im Fall einer möglichen Gynäkomastie ist ein Arztbesuch die beste Option, diese nagende Ungewissheit ein für alle Mal zu entfernen.

    Die Untersuchung ist nicht schmerzhaft, die Ergebnisse sind in der Regel nicht bedrohlich. Ein Problem lässt sich nur dann lösen, wenn man sich ihm annimmt.

    Hilfe suchen bei Angst vorm Arztbesuch

    Sollte die Angst vorm Arzt so ausgeprägt sein, dass sie einen Besuch in der Praxis unmöglich macht, besteht Handlungsbedarf.

    Dem Betroffenen können dadurch nämlich gesundheitliche Nachteile entstehen. Viele Probleme sind einfach in den Griff zu bekommen, wenn sie früh genug angegangen werden.

    Lässt man zu viel Zeit verstreichen, können an sich harmlose Zustände immer gefährlicher werden.

    Eine Möglichkeit ist die Einnahme von Beruhigungsmitteln im Vorfeld. Besprechen Sie das unbedingt mit Ihrem Hausarzt, er wird das passende Medikament für Sie finden.

    Wer das Problem grundlegender aus der Welt schaffen will, der sollte sich mit der Möglichkeit einer Psychotherapie befassen. Die kognitive Verhaltenstherapie und die Konfrontationstherapie versprechen die besten Erfolge.

    Mit einer einfachen Google-Suche finden Sie relativ rasch passende Experten in Ihrer näheren Umgebung. Sollte die Recherche keinen Erfolg bringen, können Sie auch jederzeit ihren Hausarzt um Rat fragen. Der weiß genau, an welchen Experten er Sie weitervermitteln kann.

    Angst vor Ärzten überwinden:

    Tipps gegen Männerbrust

    Selbsthilfe Tipps gegen eine Männerbrust

    Wer die Behandlung noch nicht als notwendig ansieht, weil er die Ursachen kennt und eigentlich weiß was zu tun ist, kann es auch mit Selbsthilfe Tipps gegen die Männerbrust probieren. 

    Es gibt verschiedene Maßnahmen, die Ihnen dabei helfen können, das Erscheinungsbild einer Männerbrust zu reduzieren und Ihr Selbstvertrauen zurückzugewinnen. Im Folgenden finden Sie einige wirksame Tipps, die Sie in Betracht ziehen können.

    Tipps gegen Männerbrüste:
    Regelmäßige körperliche Aktivität:

    Engagieren Sie sich in regelmäßiger körperlicher Aktivität, um Ihren Körperfettanteil zu reduzieren und Ihre Brustmuskulatur zu stärken. Krafttraining, insbesondere Übungen für die Brustmuskulatur wie Liegestütze und Bankdrücken, können helfen, die Männerbrust zu straffen und zu festigen. Dies ist allerdings nur dann ein sichtbarer Vorteil, wenn auch der Fettanteil reduziert wird. Darum ist auch die Ernährung ein wichtiger Faktor. Durch eine gesunde Gewichtsabnahme kann der Fettanteil im Körper insgesamt reduziert werden, was auch zu einer Verringerung der Männerbrust führen kann.

    Gesunde Ernährung:

    Eine kalorienreduzierte und gesunde Ernährung ist entscheidend, um überschüssiges Körperfett zu reduzieren. Wählen Sie nährstoffreiche Lebensmittel wie Protein und Fettreiches Fleisch und möglichst unverarbeitete Lebensmittel. Vermeiden Sie den übermäßigen Konsum von zuckerhaltigen Getränken, verarbeiteten Lebensmitteln und ungesunden Pflanzen-Fetten, die zu einer Gewichtszunahme und Fettansammlung beitragen können.

    Auch einige Medikamente, Drogen und Hormone können Gynäkomastie auslösen oder verschlimmern. Vermeiden Sie den Missbrauch von anabolen Steroiden, bestimmten Medikamenten oder exzessivem Alkoholkonsum, da sie das Risiko für eine Männerbrust erhöhen können.

    Körperhaltung und Kleidung:

    Eine gute Körperhaltung und die richtige Auswahl der Kleidung können dazu beitragen, das Erscheinungsbild einer Männerbrust zu minimieren. Halten Sie Ihre Schultern gerade und wählen Sie gut sitzende Kleidung, die den Oberkörper vorteilhaft betont. Auch dunkle Kleidung kann helfen von der Optik abzulenken.

    FAQ zur Männerbrust

    Häufige Fragen und Antworten über die Gynäkomastie:

    Eine Männerbrust bezieht sich auf die Vergrößerung oder das Wachstum des Brustgewebes bei Männern. Medizinisch wird dies auch als Gynäkomastie bezeichnet.

    Die häufigsten Ursachen für eine Männerbrust sind hormonelle Veränderungen, wie ein Ungleichgewicht zwischen Östrogen und Testosteron, bestimmte Medikamente, Übergewicht oder Fettleibigkeit, genetische Veranlagung und bestimmte Erkrankungen.

    Die Symptome einer Männerbrust können Schwellung und Vergrößerung des Brustgewebes, Empfindlichkeit oder Schmerzen in der Brust, Veränderungen der Brustwarzen, asymmetrisches Erscheinungsbild der Brust und psychische Auswirkungen wie geringes Selbstvertrauen umfassen.

    Eine geringfügige Vergrößerung der Brust bei Männern kann während der Pubertät oder im Alter auftreten und als normal angesehen werden. Wenn jedoch eine signifikante Vergrößerung auftritt oder mit anderen Symptomen einhergeht, ist dies ein klares Anzeichen für eine Gynäkomastie.

    Ja, regelmäßige körperliche Aktivität, insbesondere Krafttraining und Übungen für die Brustmuskulatur, können helfen, das Erscheinungsbild einer Männerbrust zu reduzieren und die Brustmuskulatur zu stärken. Wichtig wäre aber auch eine gleichzeitige Fettreduktion

    Eine Männerbrust kann selten auf Brustkrebs hinweisen. Die meisten Fälle von Männerbrust sind jedoch nicht mit Krebs verbunden. Dennoch sollte bei anhaltender Vergrößerung oder anderen bedenklichen Symptomen ein Arzt konsultiert werden, um eine genaue Diagnose zu erhalten.

    In einigen Fällen kann eine Männerbrust von selbst verschwinden, insbesondere wenn sie durch hormonelle Veränderungen während der Pubertät verursacht wird. Bei anhaltender oder fortschreitender Gynäkomastie ist jedoch eine medizinische Untersuchung und gegebenenfalls eine Behandlung erforderlich.

    Es gibt Möglichkeiten, die Männerbrust diskret zu kaschieren oder zu verstecken. Sie können beispielsweise locker sitzende Kleidung tragen, die den Oberkörper weniger betont, dunklere Farben wählen oder mehrere Schichten von Kleidungsstücken verwenden, um das Erscheinungsbild der Brust zu minimieren.

    Ja, es gibt speziell entwickelte Kompressionshemden, die dazu beitragen können, die Männerbrust zu verbergen, indem sie sie flacher erscheinen lassen. Diese Kleidungsstücke üben leichten Druck auf die Brust aus und bieten eine diskrete Möglichkeit, das Erscheinungsbild zu reduzieren.

    Doch Vorsicht: In manchen Fällen könnten sehr eng anliegende Oberteile auch die Brust unvorteilhaft „herauspressen“, wodurch die Männerbrust noch stärker betont wird.

    Im Idealfall wird eine Kompressionsweste als Unterhemd getragen, damit das darüberliegende Oberteil die Optik weiter verbessert.

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      Quellen:

      1. Gynecomastia: What Is It, Causes, Diagnosis & Treatment – my.clevelandclinic.org
      2. Gynecomastia: Etiology, Diagnosis, and Treatment – Endotext – ncbi.nlm.nih.gov
      3. Gynecomastia | Cosmetic Surgery | Stanford Medicine – med.stanford.edu
      4. Can You Get Gynecomastia Treatment Without Surgery? – healthline.com
      5. Gynecomastia ▷ Symptoms, therapy & specialists – primomedico.com

      Autoren, Überprüfung und Gestaltung:

      Autorin: Julia Dernbach

      Medizinische Überprüfung: Thomas Hofmann

      Einarbeitung und Gestaltung: Matthias Wiesmeier

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