Angst zu verschlafen

Tipps gegen die Angst davor zu spät aufzufstehen

Die Angst vor dem Verschlafen beeinträchtigt die Erholung im Schlaf. Da hilft auch die Schlummertaste nicht. Sinnvoller ist es, der Angst auf den Grund zu gehen, um sie loszuwerden. 

Wir klären auf, woher die Angst kommt und welche Tipps dabei helfen können, garantiert früh genug aufzuwachen. 

Übersicht:
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    Häufige Fragen:

    Wer fast täglich verschläft, ist schon morgens in Eile. Ohne Frühstück hetzen die Betroffenen zum Bus. Da fällt es schwer, mit guter Laune in den Tag zu starten. Auf Dauer kann sich das Verschlafen negativ auf die Gesundheit auswirken. Auch die schulischen oder beruflichen Leistungen leiden unter der ständigen Verspätung.

    Feste Zeiten mit ausreichend Schlaf verringern das Risiko, zu verschlafen. Außerdem hilft ein lauter Wecker ohne Schlummertaste beim Aufstehen. Wer Probleme mit dem Einschlafen hat, sollte abends auf das Arbeiten oder Spielen am Computerbildschirm verzichten.

    Ständiges Verschlafen kann ein Zeichen für ernsthafte Schlafstörungen sein. Abhängig vom Schweregrad des Schlafmangels kommt es womöglich zu gesundheitlichen Problemen. Diese können sich in physischen und psychischen Krankheitssymptomen zeigen.

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    Auslöser der Angst zu verschlafen

    Woher kommt die Angst vor dem Verschlafen?

    Bei manchen Menschen fängt es schon in der Schulzeit an, andere lernen die Angst vor dem Verschlafen erst im Berufsleben kennen. Vor wichtigen Prüfungen oder Präsentationen wächst die Nervosität und lässt einen schlecht schlafen. Daraus kann eine Angststörung entstehen.

    Typische Ursachen für die Angst vorm Verschlafen sind:
    Schlafstörung und Angst zu verschlafen – was ist zuerst da?

    Oft sind es Schlafstörungen, die die Angst vor dem Verschlafen auslösen – doch manchmal ist es auch umgekehrt. Dann liegen die Betroffenen hellwach im Bett, weil sie ein Verschlafen vermeiden wollen. Das führt dazu, dass sie zu spät einschlafen und den Wecker nicht hören.

    Wer in der Nacht mehrmals auf die Uhr sieht, um die Zeit nicht zu verschlafen, fühlt sich morgens wie gerädert. Die gedankliche Aktivität lässt die Betroffenen nicht zur Ruhe kommen. Dadurch fällt es schwer, frühzeitig aufzustehen.

    Besonders belastend ist die Angst vor Mobbing in der Schule oder bei der Arbeit. Auch diese kann den Schlaf beeinträchtigen und zur morgendlichen Übermüdung führen. Wer sich vor dem Spott der Mitschüler oder Kollegen fürchtet, möchte die Begegnung möglichst lange aufschieben. Doch das Zuspätkommen macht die Situation oft noch schlimmer.

    Symptome der Verschlafensangst

    Wie macht sich die Angst vor dem Verschlafen bemerkbar?

    Die Angst vor dem Verschlafen ist direkt mit der Angst vor dem Zuspätkommen verbunden. Gerade vor wichtigen Terminen möchte niemand verschlafen – doch genau an solchen Tagen passiert es dann. Darum tendieren ängstliche Menschen dazu, den Wecker doppelt und dreifach zu prüfen oder zusätzlich den Smartphone-Alarm zu aktivieren.

    Nach dem aufschrecken folgt oft ein panischer Blick auf die Uhrzeit. Der Wecker ist gestellt und funktioniert einwandfrei, trotzdem bleibt die Angst zu verschlafen.

    Die Angst vor dem Verschlafen lässt den Stresspegel ansteigen und wirkt sich schädigend auf die Gesundheit aus. Tagsüber kommt die Müdigkeit, die erst gegen Abend nachlässt.

    Wer regelmäßig früh aufsteht und rechtzeitig zu Bett geht, hat im Normalfall keine Einschlafprobleme. Doch ein chronischer Schlafmangel ist ein deutliches Zeichen, dass etwas mit dem Schlafrhythmus nicht stimmt.

    Tipps gegen das Verschlafen

    Wie kann man sich angewöhnen nicht mehr zu verschlafen?

    Schlafexperten und Mediziner empfehlen eine konsequente Schlafroutine, um gegen das Verschlafen und die damit verbundene Angst anzugehen. Entspannungsübungen helfen beim Einschlafen. Wer tagsüber körperlich aktiv ist, hat im Normalfall weniger Probleme mit Schlafstörungen. 

    Weitere Möglichkeiten:

    Hilfe für besseren Schlaf

    Therapie für einen besseren Schlaf?

    Häufiges Verschlafen kann auf ernsthafte Schlafstörungen hinweisen. Um etwas dagegen zu unternehmen, hilft es, die eigenen Routinen zu überdenken. Entspannungstechniken und ein gesunder Schlafrhythmus sind in diesem Zusammenhang sehr nützlich.

    Gegebenenfalls kann eine psychologische Beratung oder eine Untersuchung im Schlaflabor sinnvoll sein. Dadurch lassen sich die Ursachen herausfinden und die Schlafprobleme und Ängste überwinden.

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      Quellen:

      1. Sleep Anxiety: How to Handle the Fear of Sleep – WebMD

      Inhalt wurde verfasst von: Julia Dernbach – Medizinisch überprüft von: Thomas Hofmann

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