Angst vor Rente

Angst vor Krankheiten in der Rente

Viele Menschen haben Angst mit den Rentenbeginn krank zu werden und das arbeitsfreie Leben nicht genießen zu können. Die Gründe für eine Angst vor der Rente sind sehr vielfältig, immerhin beginnt ein neuer Lebensabschnitt.  

Zeigen sich aufgrund von Ängsten tatsächlich mentale & gesundheitlichen Probleme, kommen verschiedene Therapieansätze zum Einsatz. Wir klären über die Angst vor der Rente auf, erklären die Ursachen und geben wertvolle Tipps wie die Angst vor gesundheitlichen Folgen mit den Rentenbeginn gelindert werden kann. 

Übersicht:
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    Häufige Fragen:

    Die wohl häufigste Angst ist die vor der Altersarmut. Hinzu kommen Ängste vor Einsamkeit, fehlender Beschäftigung und Krankheit. In unserem Artikel beschäftigen wir uns vor allem mit der Angst vor möglichen Erkrankungen mit dem Rentenbeginn

    Eine gewisse Angst vor der Rente ist absolut normal. Getrieben wird sie von Unsicherheiten in Bezug auf den neuen Lebensabschnitt. Sollte die Angst allerdings überhand nehmen und zu mentalen Problemen führen, kann eine Therapie helfen diese Ängste zu reduzieren.

    Wichtig im Umgang mit der Angst ist es, diese Veränderung anzunehmen und sich bei Bedarf Hilfe zu suchen. Der Ruhestand ist ohne Zweifel eine große Veränderung. Hilfreich sind vor allem Entspannungstechniken und Verhaltenstherapien.

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    Auslöser für die Angst vor der Rente

    Was führt dazu das man Angst vor der Rente hat?

    Sich um die Zeit des Ruhestands Gedanken zu machen, ist völlig normal. Schließlich ist der Renteneintritt ein einschneidendes Erlebnis. Rentner haben viel Zeit und fragen sich oft, wie sie diese nutzen können.

    Außerdem machen sie sich Sorgen über ihre Finanzen und darüber, ob sie noch gebraucht werden und wie es um ihre Gesundheit stehen wird. All dies ist nicht ungewöhnlich. Letztlich zeigt sich bei vielen Rentnern aber, dass ihre Sorgen unbegründet waren.

    Angst vor Altersarmut

    Angst davor im Alter zu wenig Geld zu haben

    Die größte Angst vor der Rente betrifft die finanzielle Situation.

    Die Befürchtung ist durchaus rational. Denn es ist schon erschreckend, wenn plötzlich das Geld nicht mehr reicht, um die finanziellen Bedürfnisse abzudecken. Kein Wunder, denn die Entwicklung der gesetzlichen Rente schürt Zweifel daran, dass diese zum Leben reicht. Häufig ist die Sorge zwar unbegründet, dennoch bleibt sie bestehen. 

    Der Angst vor Altersarmut stellen und Pläne machen:

    Noch vor Beginn der Rente ist es ratsam, einen guten Finanzplan aufzustellen und sich über folgende Punkte Gedanken zu machen:

    Wer diese Fragen realistisch für sich beantwortet, kann einen Finanzplan aufstellen, der ihm sicher die Angst vor der Altersarmut nimmt. 

    Frühe Absicherung ist ratsam

    Immer mehr Rentner erhalten eine so geringe Rente, dass diese nicht zum Leben reicht. Um dies zu vermeiden und gar nicht erst in die Altersarmut zu geraten, ist eine frühzeitige Absicherung wichtig. Wer über ausreichend Erwerbseinkommen verfügt, kann mit einer passenden Altersvorsorge finanzielle Lücken schließen und sich diese Angst selbst nehmen.

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    Angst Überflüssig zu sein

    Die Angst davor nicht mehr gebraucht zu werden

    Das Gefühl, gebraucht zu werden, ist für den Menschen enorm wichtig. Gerade im Alter kommt schnell das Gefühl auf, nicht mehr gebraucht zu werden. Die berufliche Tätigkeit fehlt und die Kinder sind längst aus dem Haus. Auch die Enkel werden älter und brauchen die Großeltern kaum noch. Es sind oft nur Kleinigkeiten, die mit der Zeit immer mehr wegfallen. Das bereitet vielen angehenden Ruheständlern sorgen.

    So lässt sich die Angst, nicht mehr gebraucht zu werden, überwinden

    Die Angst, nicht mehr gebraucht zu werden, lässt sich häufig durch Anpassung an die neue Lebenssituation überwinden. Dazu gehört meist auch die Suche nach neuen Lebenszielen und -inhalten. Dies reicht für die Überwindung der Angst häufig schon aus.

    Angst vor Krankheiten in der Rente

    Angst davor in der Rente Krank zu werden

    Eine Angst, die durchaus begründet ist, ist die Angst vor Krankheit und schlimmstenfalls auch Pflegebedürftigkeit. Immerhin geht mit zunehmendem Alter oft automatisch eine Beeinträchtigung des Gesundheitszustands einher.

    Der Angst entgegentreten:

    Die eigene Gesundheit kann in der heutigen Zeit jeder und zu jedem Zeitpunkt selbst beeinflussen. Zumindest in gewissem Maße. Vor Krankheiten ist natürlich niemand sicher.

    Ein gesunder Lebensstil mit einer ausgewogenen Ernährung, ausreichend Bewegung und Schlaf, der Vermeidung von Stress und dem Verzicht auf Alkohol, Nikotin und Drogen trägt aber maßgeblich zur Gesunderhaltung bis ins Alter bei.

    Trotz aller gesundheitsfördernden Maßnahmen kann es aber dennoch zur Krankheit und Pflegebedürftigkeit kommen. Eine gewisse Angst vor dem Tod bleibt allerdings stets bestehen. Hierbei kann es nützlich sich viel Beschäftigung zu suchen. Sich beschäftigt zu fühlen kann auch die Gesundheit fördern. Ein geregelter Tagesrhythmus hilft den Körper an gewisse Muster zu gewöhnen und stets in Bewegung zu bleiben.

    Hohe Gesundheitskosten in der Rente

    Angst davor hohe Gesundheitskosten in der Rente zu haben

    Im engen Zusammenhang mit der Angst vor Krankheit und Pflegebedürftigkeit steht auch die Sorge um hohe Gesundheitskosten. Das ist gar nicht so ungewöhnlich, denn die Gesundheitsversorgung ist in gewissen Bereichen kaum noch bezahlbar.

    Sorgen mit Hilfe einer Zusatzversicherung nehmen

    Um sich selbst diese Sorgen zu nehmen, ist auch hier der Abschluss einer Zusatzversicherung noch vor Renteneintritt empfehlenswert.

    Empty-Desk-Syndrom

    Folge der Angst: Das Empty-Desk-Syndrom

    Leider ist die Zeit des Ruhestands nicht für jeden Rentner schön. Einige stürzen in eine tiefe Krise und leiden dann unter dem sogenannten Empty-Desk-Syndrom.

    Während die „normalen“ Sorgen in der Regel vorübergehen, erfordert das Empty-Desk-Syndrom je nach Ausprägung auch professionelle Hilfe. Auch wenn es den Zusatz „Syndrom“ trägt: Eine Erkrankung im medizinischen Sinne ist das Empty-Desk-Syndrom nicht. 

    Das Syndrom beschreibt vielmehr einen Zustand, bei dem der bisherige Arbeitsalltag mit all seinen Aufgaben entfällt und so ein Loch ins Leben reißt. Der Übergang vom Arbeitsleben in den Ruhestand gelingt dann nicht immer reibungslos und ist mit Ängsten verknüpft.

    Vor allem bei Führungskräften, bei denen der Beruf einen hohen Stellenwert hat, ist das Empty-Desk-Syndrom keine Seltenheit.

    Verursacht wird das Empty-Desk-Syndrom durch unterschiedliche Umstände:

    Negative Gedanken in der Rente

    Der Ruhezustand kann zu negativen Gedanken führen

    Gerade Menschen in Führungspositionen hatten einige mit ihrer Berufstätigkeit verbundenen Annehmlichkeiten (z. B. Firmenwagen, Mitgliedschaft in exklusiven Clubs). Diese waren eng an die Position gekoppelt und fallen im Ruhestand weg. 

    Das verursacht bei Betroffenen verschiedenste Gefühle:

    Einfach ausgedrückt steht das Empty-Desk-Syndrom somit für bestimmte Gefühle wie Sinn-, Nutz- und Bedeutungslosigkeit. Menschen mit dem Syndrom fühlen sich wie aufs „Abstellgleis“ geschoben.

    Probleme im Zusammenhang mit dem Empty-Desk-Syndroms

    All diese Gefühle sind unangenehm und können mitunter nicht kompensiert werden. Grund sind die die fehlenden sozialen Kontakte und selten bis gar nicht gepflegte Hobbys während des Arbeitslebens. 

    Daraus können unterschiedliche Folgen resultieren:
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    Tipps gegen Angst vor der Rente

    Angst vor dem Renteneintritt verhindern

    Ängste vor der Rente und auch das Empty-Desk-Syndrom sind kein Schicksal, dem Sie sich ergeben müssen. Damit der erste Tag im Ruhestand Sie nicht eiskalt erwischt, können Sie selbst einiges tun. 

    Die folgenden Tipps helfen Ihnen sicher dabei:
    Ruhestand konkret planen

    Planung ist das Wichtigste. Notieren Sie alles, was liegen geblieben oder auch zu kurz gekommen ist. So wird jeder Ihrer Gedanken zu einem „Baustein der Realität in Zukunft“. Ohne Planung geraten Sie ansonsten vielleicht in eine Krise. Mit einer guten Vorbereitung auf den Ruhestand lässt sich das vermeiden.

    Position im Leben beziehen

    Überlegen Sie, was Ihnen bisher wichtig war und was Ihnen jetzt wichtig ist. Ziehen Sie Bilanz über Ihr bisheriges Leben.

    Erkennen Sie sich selbst

    Fragen Sie sich, wer Sie sind und wer Sie in Zukunft sein möchten. Stecken Sie sich Ziele und loten Sie alle Möglichkeiten aus.

    Orientieren Sie sich neu

    Geben Sie Ihrem Leben eine neue Struktur. Ab jetzt sind Sie Ihr eigener Chef.

    Nachhaltige Aufgaben suchen

    Der Keller müsste schon lange ausgeräumt werden? Dann können Sie das natürlich in Angriff nehmen. Allerdings werden Sie damit nicht die nächsten Jahre ausfüllen. Suchen Sie sich also eine langfristige Aufgabe. Beispielsweise ein Ehrenamt. So verlieren Sie auch gar nicht das Gefühl, gebraucht zu werden.

    Urlaub & Ausflüge

    Bekommen Sie den Kopf frei. Nehmen Sie Abstand vom Alltag. Im Ruhestand haben Sie sogar Zeit für eine lang ersehnte Weltreise.

    Therapie der Rentenangst

    Behandlung und Therapie

    In den seltensten Fällen ist bei einer Angst vor der Rente eine Behandlung erforderlich. Die Sorgen können sich in den meisten Fällen von selbst legen.

    Zeigen sich allerdings Probleme wie Depressionen, Suchtverhalten oder Essstörungen, ist eine ärztliche Behandlung ratsam. Je nach Ausprägung und Schwere kommen hier Verhaltenstherapien oder Medikamente infrage. Ob tatsächlich eine Behandlung notwendig ist, wird der Arzt entscheiden.

    Online Hilfe

    Psychologen über das Internet finden

    Über das Internet lässt sich sowohl eine medizinische Behandlung als auch eine psychologische Beratung vollziehen. Mittlerweile können Ärzte und Psychologen auch über Video Sprechstunden arbeiten.

    Dank dem Internet ist ein schneller Termin ohne überfüllten Wartezimmer möglich und zudem sogar eine gewisse Anonymität gewährleistet. 

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      Quellen:

      1. How to deal with ‚empty-desk syndrome‘ | Apprentice Personnel
      2. Overcoming the Fear of Retirement – Holborn Assets UK

      Inhalt wurde verfasst von: Julia Dernbach – Medizinisch überprüft von: Thomas Hofmann

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