Angst vor Spinnen überwinden

Arachnophobie: Auslöser und Tipps bei einer Spinnenphobie

Du hast Angst vor Spinnen? Gerätst du regelrecht in Panik, wenn du eine Spinne bei dir zu Hause entdeckst und beeinträchtigt das deinen Alltag? Dann sprechen wir von der Arachnophobie, einer spezifischen Phobie. Die Spinnenphobie ist dabei weit mehr als ein einfaches Unbehagen – es handelt sich um eine echte psychologische Herausforderung, die tiefgreifendes Leid verursachen kann.

Wir erklären dir im Artikel die Ursachen und Auslöser der Spinnenangst und geben dir wertvolle Tipps zur Selbsthilfe. Außerdem können wir dir unser Buch zur Überwindung von Phobien und Angststörungen empfehlen. Damit kannst du diese und weitere ähnliche Phobien verstehen und alleine, ohne professionelle Therapie, überwinden.

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    Angst vor Spinnen erklärt

    Die Angst vor Spinnen in Kürze erklärt
    Wie nennt sich die Angst vor Spinnen?

    Die korrekte Bezeichnung für die Spinnenphobie ist "Arachnophobie". Dieser Begriff stammt aus dem Griechischen, wobei "arachne" Spinne bedeutet und "phobos" Angst oder Furcht. Arachnophobie bezeichnet also die irrationale und übermäßige Angst vor Spinnen.

    Die Arachnophobie, die Angst vor Spinnen, betrifft Menschen, die in Panik geraten, wenn sie mit einer Spinne konfrontiert werden. Diese spezifische Phobie kann durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden, darunter evolutionäre Überreste, die Unberechenbarkeit der Bewegungen von Spinnen, erlerntes Verhalten und negative Erfahrungen.

    Symptome der Spinnenphobie können unter anderem Schweißausbrüche, Herzrasen und Fluchtgedanken sein. Sogar Panikattacken beim Anblick einer Spinne ist keine Seltenheit. 

    Die Behandlung kann, je nach Ausprägung der Phobie, von Selbsthilfestrategien bis hin zur professionellen Therapie variieren.

    Unser Selbsthilfe-Buch kann hilfreich bei der Überwindung von Phobien und Ängsten sein, insbesondere bei der Arachnophobie. Es bietet auf 40 Seiten nützliche Tipps und Strategien zur Selbsthilfe. Das könnte besonders für diejenigen nützlich sein, die Ängste vor Ärzten oder Therapeuten haben oder die eine Selbsthilfelösung bevorzugen.

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    Selbsthilfe Buch bei Phobien und Ängste

    • Über 50 Seiten ✔
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    Bedenken und Lösungen

    Schnelle Tipps bei Bedenken
    Bedenken Lösungen
    Begegnung mit einer Spinne könnte eine Panikattacke auslösen Verhaltenstherapie oder Expositionstherapie, um die Reaktion auf Spinnen kontrollieren zu lernen
    Sorge, dass eine Spinne am Körper hochklettern könnte Erlernen von Entspannungstechniken und positives Selbstgespräch zur Kontrolle der Angst
    Vermeidung von Räumen oder Orten aus Angst vor Spinnen Verwendung von Selbsthilfestrategien und Expositionstechniken, um Vermeidungsverhalten zu überwinden
    Angst vor Bildern oder dem Gedanken an Spinnen Arbeiten Sie mit einem Therapeuten an einer schrittweisen Desensibilisierung gegenüber Spinnenbildern und Gedanken
    Angst, dass eine Spinne einen angreifen könnte Erlernen von Fakten über Spinnen, um zu verstehen, dass sie in der Regel nicht aggressiv gegenüber Menschen sind

    Tipps und Möglichkeiten:

    Symptom Therapie
    Angst bei Sichtkontakt Expositionstherapie
    Negative Gedanken Kognitive Verhaltenstherapie
    Ortsvermeidung Verhaltenstherapie
    Stress und Sorge Entspannungstechniken und Stressmanagement
    Physische Symptome Mindfulness- und Atemübungen
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    Auslöser der Angst vor Spinnen

    Warum hast du Angst vor Spinnen?

    Was eine übersteigerte Angst vor Spinnen auslöst, ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Die Wissenschaft geht von verschiedenen möglichen Faktoren aus.

    Erblich bedingte Angst vor Spinnen

    Der evolutionstheoretische Ansatz geht davon aus, dass unsere Vorfahren es mit gefährlichen Spinnen zu tun hatten und somit besonders auf der Hut vor ihnen waren. Diese Vorsicht könnte noch heute in uns schlummern und unter bestimmten Umständen zur Arachnophobie führen.

    Die Unberechenbarkeit der Bewegung von Spinnen

    Einige Forscher vermuten, dass die schnelle, lautlose Fortbewegungsart der Spinnen einigen Menschen Angst machen könnte. Besonders der Gedanke an kletternde Spinnen triggert Arachnophobiker. Die Vorstellung, dass eine Spinne am Körper hochklettern könnte, ist für diese Menschen unerträglich.

    Modelllernen von den Eltern

    Diese Theorie besagt, dass Kinder sich das Verhalten ihrer Eltern abschauen. Wenn die Eltern beim Anblick einer Spinne schreiend davonlaufen, bekommt das Kind vermittelt, dass echte Gefahr besteht und übernimmt möglicherweise das (Fehl-)Verhalten der Eltern.

    Schlechte Erfahrungen

    Auch schlechte Erfahrungen mit Spinnen können die Ängste verstärken. In der Praxis ist dies allerdings äußerst selten der Fall, da gefährliche Angriffe von Spinnen, insbesondere in der westlichen Welt, sehr selten sind.

    Medien und Kultur

    Die Darstellung von Spinnen in Medien und Kultur kann auch zur Entwicklung einer Arachnophobie beitragen. Filme, Bücher und andere Medien, die Spinnen als gefährlich oder gruselig darstellen, können bei einigen Menschen zu einer verstärkten Angst führen. Dies gilt besonders, wenn solche Darstellungen schon in jungen Jahren konsumiert werden.

    Anzeichen der Spinnenphobie

    Wie macht sich die Angst vor Spinnen bemerkbar?
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    Wenn du dir nicht sicher bist, ob du an Arachnophobie leidest, kannst du es zunächst mit einem einfachen Test aus dem Internet versuchen. Für eine fundierte Diagnose empfiehlt sich jedoch ein Gespräch mit einer Psychotherapeutin oder einem Psychotherapeuten, besonders auch im Hinblick auf die Behandlung der Störung. In vielen Fällen sind die Anzeichen allerdings sehr deutlich und einfach zu erkennen. 

    Diese Testfragen könnten zum Beispiel lauten:
    Verspürst du eines oder mehrere der folgenden Symptome beim Anblick einer Spinne:

    Je mehr Fragen du mit Ja beantwortest, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass du unter einer Spinnenphobie (Arachnophobie) leidest.

    Symptome der Arachnophobie

    Wie macht sich die Angst vor Spinnen konkret bemerkbar?

    Wenn du eine Spinnenphobie hast, könntest du dazu neigen, Orte oder Aktivitäten zu meiden, bei denen du mit Spinnen in Kontakt kommen könntest. Vielleicht vermeidest du Gartenarbeit oder das Aufräumen von Abstellräumen, da du befürchtest, dort auf Spinnen zu stoßen. Auch das Betreten von Räumen mit vielen Ecken und Winkeln könnte dir Unbehagen bereiten, da du Spinnen dort vermutest.

    Es kann sein, dass du Rituale entwickelst, um deine Umgebung obsessiv auf das Vorhandensein von Spinnen zu überprüfen, bevor du dich sicher fühlst. Vielleicht schaust du immer zuerst unter das Bett oder hinter Vorhänge, um sicherzustellen, dass keine Spinne da ist.
     

     

    Die ständige Angst und Sorge, einer Spinne zu begegnen, kann dich stark belasten. Dies könnte sich in allgemeiner Angst, Stress und in einigen Fällen sogar in Depressionen äußern. Es ist nicht ungewöhnlich, dass die Furcht vor Spinnen deine Gedanken in Anspruch nimmt und dich emotional beeinträchtigt.

    Neben den bereits genannten Symptomen wie Herzrasen und Schweißausbrüchen können auch Übelkeit, Erbrechen, Panikattacken oder sogar Ohnmacht auftreten, insbesondere in extremen Fällen.

    Diese Reaktionen sind Zeichen dafür, wie intensiv deine Phobie wirkt und wie stark dein Körper darauf reagiert

    Diese Symptome und Verhaltensweisen zeigen, wie vielschichtig und tiefgreifend die Auswirkungen einer Arachnophobie sein können.

    Auswirkungen einer Arachnophobie

    Was passiert, wenn du eine starke Angst vor Spinnen hast?

    Die Auswirkungen deiner Spinnenangst können je nach Intensität mehr oder weniger stark dein Leben beeinflussen.

    In leichten Fällen hast du vielleicht „nur“ ein besonders starkes Ekelgefühl, das Angstreaktionen auslöst. Aber in schweren Fällen kann deine Arachnophobie deinen Alltag stark einschränken. Die Angst vor dem Auftauchen einer Spinne könnte zu deinem ständigen Begleiter werden. Vielleicht vermeidest du es, in den Keller zu gehen, weil du weißt, dass Spinnen die Kühle und Dunkelheit dort mögen.

    Je mehr du Situationen oder Orte meidest, um Spinnen zu entgehen, desto größer ist die Gefahr, dass sich deine Phobie verstärkt – ein Teufelskreis entsteht. Diese Vermeidungsstrategien können dazu führen, dass deine Angst weiter wächst und deine Lebensqualität beeinträchtigt wird.

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    Tipps gegen die Angst vor Spinnen

    Hilfreiche Tipps gegen panische Angst vor Spinnen

    In leichteren Fällen der Spinnenangst kannst du es zunächst mit ein paar einfachen Tricks und Mitteln versuchen. Denn eine leicht ausgeprägte Angst vor Spinnen kann sich in vielen Fällen durch die folgenden Alltags-Tipps bereits reduzieren. Dies ist besonders dann nützlich, wenn du alleine mit der Situation der Angst konfrontiert wirst.

    Unterschied zwischen Angst und Angststörung

    Denk über den Unterschied zwischen "normaler" Angst und einer Angststörung nach. Ein bisschen Angst oder Ekel beim Anblick einer Spinne kennt fast jeder. Wenn die Angst jedoch sehr ausgeprägt ist und über das durchschnittlich empfundene Unwohlsein hinausgeht, könnte es sich um eine Phobie handeln. Verfolgt dich die Angst bereits im Vorfeld, obwohl gar keine Spinne zu sehen ist? Oft ist die Angst vor Spinnen unbegründet, mach dir dessen bewusst.

    Ursprung der Angst

    Wo liegt der Ursprung deiner Angst? Hattest du in der Vergangenheit ein Erlebnis mit Spinnen, das dich geprägt hat? Beispielsweise ein Horrorfilm mit Spinnen oder der ungewollte Kontakt mit einer Spinne? Sobald der Ursprung bekannt ist und du darüber sprechen kannst, kann gezielt gegengesteuert werden.

    Über Spinnen informieren

    Wenn du dich näher mit Spinnen befasst, mit ihrer Lebensweise und darüber Bescheid weißt, welche Spinnen in unseren Breitengraden heimisch sind, wirst du möglicherweise bereits anfangen, deine Ängste abzubauen. Die Spinnen, die du hier antreffen könntest, sind allesamt ungefährlich. Auch ein Biss der Kreuzspinne, die für viele fälschlicherweise als gefährlich gilt, löst nicht mehr aus als ein Insektenstich. Grundsätzlich sind Spinnen antisoziale Tiere, das heißt, sie möchten am liebsten in Ruhe gelassen werden und streben keinerlei Kontakt mit dem Menschen an.

    Nutzen von Spinnen verstehen

    Spinnen sind mehr hilfreich als schädlich. Sie helfen uns, ungebetene Hausgäste wie Fliegen, Käfer oder Stechmücken zu beseitigen. Mach dir bewusst, dass Spinnen einen wertvollen Beitrag zum ökologischen Gleichgewicht leisten. Spinnen gibt es auf allen Kontinenten der Erde, außer in der Antarktis. Man kann und darf sie nicht ausrotten, sie gehören zur Natur.

    Verhalten von Spinnen bei einer Konfrontation

    Wenn eine Spinne mit einem Menschen konfrontiert wird, versteckt sie sich in den meisten Fällen, oder sie macht gar nichts und verharrt in ihrer aktuellen Position. Spinnen haben keine besonders guten Augen, sie reagieren eher auf Geräusche und Erschütterungen. Auf keinen Fall wird dich eine Spinne aus dem Nichts angreifen. Wenn überhaupt, dann nur in Notwehr und selbst dann geht von europäischen Spinnen keine ernste Gefahr aus.

    Positive Selbstgespräche

    Positive Selbstgespräche sind ein sehr guter psychologischer Trick, um Ängste abzubauen. Probiere beim nächsten Anblick einer Spinne positiv mit dir zu sprechen: "Spinnen sind nützliche und friedliche Tiere." Oder: "Spinnen sind harmlos, nur ihr Aussehen bereitet mir Unwohlsein." Du kannst dir auch selbst Mut zusprechen: "Ich schaffe das, ich habe keine Angst vor Spinnen!". Oder: "Spinnen sind im Vergleich zum Menschen winzig klein, wir sind in ihren Augen Riesen vor denen sie Angst haben, nicht umgekehrt!"

    Stell dich der Angst

    Du kannst die Angst kontrollieren

    Wenn die Angst vor Spinnen dein Leben zu stark beeinflusst, solltest du über eine Therapie oder ein Selbsthilfe-Buch nachdenken.

    Bei leichter Ausprägung der Phobie könnten die hier genannten Tipps bereits heilsam sein. Bei stärkerer Ausprägung ist es ratsam, dass du dir Unterstützung in Form von professioneller Hilfe holst oder unser Selbsthilfe-Buch liest. Dies wäre zumindest schon einmal die direkte Konfrontation mit dem Thema Phobien und Ängsten! Denn damit kannst du verstehen, woher die Angst kommt und warum der Körper so reagiert, wie er reagiert. Dadurch lernst du auch besser, damit umzugehen!

    Du verbesserst dadurch nachhaltig deine Lebensqualität, was immer einen Versuch wert sein sollte, vor allem, wenn die Erfolgsaussichten so vielversprechend sind.

    Therapie der Arachnophobie

    Professionelle Hilfe gegen die Angst vor Spinnen

    Deine Angst vor Spinnen kann über unterschiedliche Therapieansätze behandelt werden. Zu den bekanntesten Methoden gehört die Expositionstherapie.

    Die Expositionstherapie ist ein spezieller Teil der kognitiven Verhaltenstherapie. Du wirst Schritt für Schritt und in deinem individuellen Tempo mit den angstauslösenden Objekten konfrontiert. Zunächst geschieht dies mit Bildern und Filmen von Spinnen (im Fall der Arachnophobie), später erfolgt ganz sachte die räumliche Annäherung an lebende Tiere, bis hin zur Berührung einer Spinne.

    Die Therapie ist sehr erfolgversprechend, in vielen Fällen reichen bereits wenige Therapiestunden, um deine Angst zu besiegen. Die positive Annäherung an die angstauslösenden Tiere ermöglicht es dir, deine bisherigen Einschätzungen und Erfahrungen zu überarbeiten, so dass diese keinen Einfluss mehr auf deine Gedanken, Gefühle und deinen Alltag haben.

    Wie lange die Therapie dauert, ist von Person zu Person verschieden und hängt stark von deinem Willen ab, die Angst zu besiegen.

    Wer feste Therapiezeiten einplant und sich intensiv mit der Therapie und den entsprechenden Übungen auseinandersetzt, wird umso schneller Erfolg haben.

    Hilfe annehmen

    Therapeuten und Spezialisten finden

    Um eine Behandlung gegen die Spinnenphobie zu beginnen, kannst du einen Psychologen kontaktieren. Da sich viele Betroffene für die Phobie schämen oder einen persönlichen Kontakt zu aufwendig empfinden, kann die Behandlung auch online durchgeführt werden.

    Über die Google-Suche kannst du Ärzte und Psychologen in deiner Nähe finden. Falls du eine allgemeine Angst vor Ärzten und Therapeuten hast, kann dir unser Selbsthilfe-Artikel weiterhelfen.

    Selbsthilfe Buch

    Unser Selbsthilfe Buch gegen die Angst vor Spinnen

    Du kannst die Arachnophobie auch über unser Selbsthilfe-Buch selbst überwinden. Das ist der erste Schritt in die richtige Richtung, denn es ist verständlich, dass eine richtige Therapie für viele ein zu großer Aufwand ist. Dagegen kann eine kleine Selbsthilfeanleitung in Form von einem Buch, das du online downloaden kannst, bereits eine sehr gute Selbsthilfe sein.

    Unser Selbsthilfe-Buch bietet nützliche Tipps und Strategien zur Selbsthilfe und kann sofort am Handy, Computer oder Tablet gelesen werden. Auch ausgedruckt werden kann es natürlich! Keine Abo-Falle, nur eine einmalige Zahlung von 10 Euro.

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    Selbsthilfe Buch bei Phobien und Ängste

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    FAQ zur Spinnenphobie

    Fragen und Antworten über die Angst vor Spinnen

    Die Arachnophobie ist eine der häufigsten spezifischen Phobien. Schätzungsweise 3,5 bis 6,1 Prozent der Weltbevölkerung leiden unter dieser Angst.

    Deine Angst vor Spinnen kann durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden, wie negative Erfahrungen mit Spinnen, kulturelle Einflüsse, evolutionäre Faktoren oder das Erlernen der Angst von Familienmitgliedern oder Freunden.

    Über die Ursachen der Arachnophobie ist sich die Wissenschaft noch nicht einig. Fest steht jedoch, dass Kinder, deren Eltern panisch auf Spinnen reagieren, ein erhöhtes Risiko für die Entstehung einer Spinnenphobie in sich tragen.

    Es kommt ganz auf die Ausprägung deiner Phobie an. Dein Leben kann durch die Angst vor Spinnen mehr oder weniger eingeschränkt sein. Viele Betroffene meiden bewusst Keller oder andere Orte, wo Spinnen wahrscheinlicher sind. Teilweise können Betroffene unter Panikattacken leiden oder sogar in Ohnmacht fallen.

    Die Angst vor Spinnen kann in vielen Fällen überwunden und teilweise sogar komplett therapiert werden.

    Für manche Betroffene reichen bereits Tipps gegen die Spinnenphobie, andere benötigen eine professionell geführte Therapie. Besonders erfolgs-versprechend ist dabei die kognitive Verhaltenstherapie oder eine Konfrontationstherapie.

    In besonders leichten Fällen ist keine Therapie notwendig, ein Leben mit leichten Symptomen wie einem Ekelgefühl kann von den meisten Betroffnen akzeptiert werden. 

    Eltern können ihren Kindern helfen, indem sie Verständnis und Unterstützung zeigen, offen über die Angst sprechen und gemeinsam Strategien zur Angstbewältigung entwickeln. Dabei sollten sie vermeiden, ihre eigene Angst vor Spinnen auf das Kind zu übertragen.

    Die meisten Spinnenarten sind für Menschen harmlos und beißen nur in Ausnahmefällen. Nur ein sehr kleiner Prozentsatz der Spinnenarten ist giftig und kann gesundheitliche Probleme verursachen.

    In einigen Fällen kann die Angst vor Spinnen das tägliche Leben beeinträchtigen, insbesondere wenn Betroffene Situationen vermeiden, in denen sie auf Spinnen treffen könnten, wie beispielsweise Naturaktivitäten oder Orte mit vielen Spinnentieren.

    Übersicht:
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      Quellen:

      1. Arachnophobia – Wikipedia
      2. How to Cope with Arachnophobia, or Fear of Spiders | healthline.com

      Autoren, Überprüfung und Gestaltung:

      Autorin: Julia Dernbach

      Medizinische Überprüfung: Thomas Hofmann

      Einarbeitung und Gestaltung: Matthias Wiesmeier

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