Angst vor Tripper

Angst vor einer Tripper Ansteckung oder der Behandlung

Tripper (Gonorrhoe) ist die am weitesten verbreitete Geschlechtskrankheit der Welt. Die Geschlechtskrankheit lässt sich zwar mit einem Antibiotika effektiv behandeln, jedoch ist hierfür ein Arztbesuch unausweichlich. Immer mehr Menschen fürchten sich jedoch vor einem Arztbesuch und verschlimmern durch den verzögerten Termin die Symptome. 

Zwar ist die erfolgreiche Behandlung bei einer frühzeitigen Erkennung in der Regel kein Problem, doch sehr häufig zeigen sich die Symptome in der Praxis nicht so deutlich, wie man sich dies vielleicht wünschen würde.  Gerade deshalb ist es wichtig, genau dieses Thema näher unter die Lupe zu nehmen und sich mit den Ursachen, Symptomen und der Diagnose von Tripper näher zu befassen. 

Wir klären über Tripper auf, erklären die ersten Anzeichen und geben Tipps für die Überwindung um sich gegen Tripper von einem Arzt behandeln zu lassen. 

Übersicht:
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    Häufige Fragen:

    Die Ansteckung mit Tripper erfolgt meist über Geschlechtsverkehr. Doch auch eine Ansteckung bei der Geburt (Entbindung) ist möglich.

    Das Kondom bietet einen sicheren Schutz vor der Ansteckung mit Tripper. Doch auch hierbei kann die Ansteckung nicht zu 100 % ausgeschlossen werden.

    Die Symptome von Tripper können bei Mann und Frau unterschiedlich sein. Beide Geschlechter bemerken allerdings einen Ausfluss aus der Harnröhre und schmerzen beim Wasserlassen

    • wässriger Ausfluss aus der Scheide
    • gesteigerter Harndrang
    • Schmerzen beim Wasserlassen
    • irreguläre Blutungen
    • Ausfluss aus der Harnröhre
    • Schmerzen beim Wasserlassen
    • Entzündungen an der Mündung der Harnröhre
    • Schmerzen im Bereich von Blase und Damm
    • Fieber und Schläfrigkeit

    Tripper wird mit verschiedenen Antibiotika behandelt. Oft reicht ein Medikament alleine nicht aus, da der Erreger mittlerweile Immun dagegen ist. Für die genaue Diagnose ist ein Arztbesuch empfehlenswert. Am häufigsten werden die antibakterielle Medikamente in einer Kombinationstherapie verschrieben.

    Die Tripper Therapie kann in der Regel innerhalb von einigen Tagen zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden.

    Ja, gerade innerhalb von einer festen Partnerschaft ist es wichtig, dass der Partner sich ebenfalls einem Tripper Test unterzieht.

    Unterzieht sich der Partner keiner Behandlung, kann dies immer wieder zu einer Gegenseitigen Ansteckung führen.

    In der Praxis ist es so, dass die Ansteckung mit Tripper durch das Küssen einer infizierten Person sehr unwahrscheinlich ist. Dies liegt unter anderem daran, dass unsere natürlichen Mechanismen der Verdauung, wie zum Beispiel der Speichel und die Magensäure, einen großen Teil der Bakterien bereits von Anfang an unschädlich machen. Der Kontakt der Mundschleimhäute ist gerade aus diesem Grund keine große Gefahr bei der Übertragung der Bakterien.

    Was ist Tripper?

    Aufklärung über Tripper (Gonorrhoe) – Einfach erklärt

    Tripper, in Fachkreisen auch Gonorrhoe benannt, ist die am weitesten verbreitete Geschlechtskrankheit auf der Welt. Gerade deshalb ist es so wichtig, gut darüber bescheid zu wissen, um eventuell gezielt auf eine Ansteckung reagieren zu können.

    Auf der ganzen Welt sind pro Jahr in etwa 100 Millionen Menschen betroffen, wobei es verschiedene Entwicklungsländer sind, in denen die Infektionsgefahr am höchsten ist.

    Wer nun aber glaubt, in unserer europäischen Industrienation davor geschützt zu sein, der hat sich leider getäuscht. Dabei sind beide Geschlechter gleichermaßen von der Gefahr der Ansteckung betroffen.

    Heutzutage ist es allerdings kein Problem, die Behandlung von Tripper zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen. Eine ganz wichtige Voraussetzung hierfür ist natürlich, dass möglichst zeitig die passende Diagnose gestellt werden kann.

    Die sogenannten Gonokokken befallen bei einer Tripper Infektion die Harn- und Geschlechtsorgane, wo sie sich in den meisten Fällen festsetzen können.

    Je länger die Bakterien im Anschluss direkt im Körper verweilen können, desto eher können sie sich vermehren, wodurch es zu einem noch größeren Schaden kommen kann. 

    Übertragung von Tripper

    Aufklärung über die Infizierung mit Tripper (Gonorrhoe)
    Wie lässt sich Tripper übertragen?

    Um eine Ansteckung mit Tripper aktiv verhindern zu können, ist es natürlich wichtig, erst einmal die verschiedenen Wege der Ansteckung zu betrachten. Im Wesentlichen bieten sich dabei zwei ganz verschiedene Optionen, wie die Erreger von Mensch zu Mensch übertragen werden können.

    Der häufigste Weg der Ansteckung ist aber der ungeschützte Geschlechtsverkehr mit einer infizierten Person. Denn dies hat zwingend zur Folge, dass es zu einem direkten Kontakt mit den Schleimhäuten kommt, wodurch der Erreger übertragen werden kann.

    Grundsätzlich gibt es dabei ganz unterschiedliche Sexualpraktiken, die am Ende dazu führen können, dass es zu einer Übertragung der Krankheit von der infizierten Person aus kommt. Selbst bei Oral- oder Analverkehr ist die Gefahr der Ansteckung daher hoch.

    Dies liegt daran, dass auch hier die Schleimhäute beider Personen in ungeschützten Kontakt kommen, wodurch der Erreger übertragen wird. Ganz entscheidend ist auch, wie weit sich der Erreger bereits im Körper der infizierten Person ausbreiten konnte. Denn gerade wenn die Krankheit seither unentdeckt und unbehandelt geblieben ist, birgt dies eine besonders hohe Gefahr der Ansteckung und Infizierung.

    Auch bei der Entbindung kann es zu einer Ansteckung des Kindes mit Tripper kommen. Ist die Mutter selbst mit den Bakterien infiziert, bisher aber frei von Symptomen und somit unbehandelt, kann Tripper durch den engen Kontakt bei der Geburt übertragen werden.

    Bei einigen ärztlichen Routineuntersuchungen, die vor der Geburt des Kindes durchgeführt werden, würde eine solche Infektion wahrscheinlich auffallen. Auf der anderen Seite ist es ebenfalls kein Fehler, sich einem Test zu unterziehen, der dann im Vorfeld für Klarheit sorgen kann.

    Gerade auf den eigenen Verdacht hin kann so direkt für die letztendliche Sicherheit des Kindes gesorgt werden, sodass weitere Komplikationen verhindert werden können. Zusätzlich sorgt die Prophylaxe bei Neugeborenen dafür, dass die dann entstehende Bindehautentzündung direkt nach der Geburt von ärztlicher Seite mit hoher Wahrscheinlichkeit abgewendet werden kann.

    Neben dem direkten Kontakt mit den Schleimhäuten einer infizierten Person beim ungeschützten Geschlechtsverkehr gibt es dagegen eher wenige Möglichkeiten zur Übertragung. Dies liegt vor allem daran, dass die Gonokokken, welche für die Infektion verantwortlich sind, fast nur im menschlichen Körper überleben können.

    Denn sowohl auf Sauerstoff, als auch auf niedrigere Temperaturen, reagieren sie sehr empfindlich. So kann zum Beispiel mangelnde Hygiene auf einer öffentlichen Toilette kaum zu einer Ansteckung führen, und auch der Besuch im Schwimmbad kann was die Tripper Gefahr betrifft, als ungefährlich eingestuft werden.

    Die Ansteckung mit Tripper außerhalb des Körpers, ist daher sehr gering und äußerst unwahrscheinlich. 

    Ein ganz besonders hohes Risiko für eine Ansteckung liegt vor allem dann vor, wenn es sich um sexuell sehr aktive Personen mit wechselnden Partnern handelt.

    Doch auch wer ungeschützten Geschlechtsverkehr hat, zählt zu den Risikogruppen. Die eigentliche Geschlechtskrankheit Tripper entwickelt sich dann nach und nach aus den Bakterien, die in den Körper der anderen Person gelangt sind. Dort finden sie ein ideales Terrain vor, weshalb sie sich sehr schnell vermehren und fortpflanzen können.

    Symptome von Tripper

    Wie bemerkt man einen Tripper?

    Die typischen Symptome, die eine Infizierung mit Tripper nach sich ziehen kann, sollten daher direkt richtig eingeordnet werden können. Denn sehr häufig beweist sich dies als der beste Weg, um dann mithilfe des ärztlichen Rates eine vollständige Heilung forcieren zu können.

    Gerade wer die Symptome und Auswirkungen von Tripper schnell richtig einschätzen kann, hat in Bezug auf die spätere Behandlung einen ganz wesentlichen Vorteil auf der eigenen Seite.

    Dabei muss zwischen Männern und Frauen diversifiziert werden, da es sich dabei um ganz unterschiedliche Auswirkungen handelt. Gemeinsamkeiten haben allerdings die Schmerzen beim Wasserlassen und der Ausfluss aus der Harnröhre oder der Scheide.

    Die Intensität dieser Symptome hängt in der Praxis ganz stark davon ab, in welchem Stadium sich die Krankheit aktuell befindet. Bereits bei den ersten Entzündungen der Harnröhre wäre es ideal, direkt einen Spezialisten aufzusuchen.

    Tripper ohne Symptome

    Kann Tripper unentdeckt bleiben?

    Dabei ist es in der Praxis leider so, dass längst nicht alle Personen direkt die typischen Tripper Symptome aufweisen. Dies bedeutet, dass es sich unter Umständen auch um eine latente Krankheit handelt, die über lange Zeit hinweg unentdeckt bleiben kann. Dies darf nun aber nicht mit der Inkubationszeit selbst verwechselt werden. Denn in der Regel dauert es drei bis sieben Tage, bis die ersten Symptome zutage treten können.

    Statistisch gesehen würde dies jede zweite Frau nicht direkt bemerken, da sich bei ihr keine Symptome der Krankheit ausbilden. Bei Männern ist diese Rate geringer, doch auch hier gibt es die Möglichkeit, eine versteckte Infektion in sich zu tragen.

    Besonders gefährlich ist dies dann, wenn es weiterhin zu direktem sexuellen Kontakt mit einem oder mehreren Geschlechtspartnern kommt.

    Um richtig auf die Tripper Symptome selbst reagieren zu können, ist die passende Einordnung eine der Grundvoraussetzungen. Hier geht es in erster Linie nicht darum, selbst direkt die Diagnose Tripper zu stellen. Stattdessen sollte man zumindest aufmerksam werden, und die auftretenden Beschwerden nicht mehr länger geheimhalten.

    Sehr häufig ist es dabei leider das Schamgefühl, welches viele Menschen daran hindert, sich direkt an einen Arzt zu wenden. Auch die Angst vor dem Arzt (Arztphobie) hindert viele Menschen. Doch nur dieser hat mit seinem Labor am Ende die Möglichkeit, eine ganz genaue Diagnose zu stellen.

    Gleichzeitig kann auf diesem Wege die gesundheitliche Gefahr deutlich eingedämmt werden, da eine Behandlung während der akuten Phase bereits innerhalb von sieben bis zehn Tagen erfolgreich sein kann.

    Tripper Symptome bei der Frau

    Wie bemerkt man als Frau einen Tripper?

    Die genaue Inkubationszeit des Erregers lässt sich nur schwer bestimmen, weshalb es häufig schwer fällt, sich auf einen bestimmten Zeitpunkt der Infektion festzulegen. Frühestens nach zwei und spätestens nach zehn Tagen, treten bei in etwa der Hälfte der Frauen die so typischen Symptome des Trippers auf. 

    Häufige Symptome vom Tripper bei einer Frau:

    Bei sehr vielen Frauen sind Schmerzen beim Wasserlassen eines der ersten Symptome, das nach der Infektion mit einem Tripper auftritt. Im weiteren Verlauf kommt es zu einem weißlichen Ausfluss aus der Scheide, der sich in der Folge häufig gelblich verfärbt.

    In den weiter fortgeschrittenen Stadien der Erkrankung kann es nun sein, dass der Körper mit einer Erhöhung der Körpertemperatur versucht, sich gegen die Erreger zur Wehr zu setzen.

    Die letztendlichen Auswirkungen, die Tripper auf den weiblichen Körper haben kann, sind dann nicht mit den Symptomen zu verwechseln. In aller Regel lassen sie sich abwenden, wenn mit der richtigen Behandlung begonnen wird. Dies geschieht dann, wenn die Bakterien nach einiger Zeit die Möglichkeit haben, sich über den Blutkreislauf noch weiter im Körper der infizierten Person auszubreiten, was allerdings nur in seltenen Fällen vorkommt.

    Dazu zählen Gelenkschmerzen, die den ganzen Körper durchziehen können. Des Weiteren kann es zu verschiedenartigen Entzündungen kommen, die zum Beispiel auch die Eierstöcke und Eileiter betreffen.

    Im schlimmsten Fall kommt es dabei zu einer Verklebung, was unter Umständen die Unfruchtbarkeit der Frau zur Folge hat. Um später nicht damit zu tun zu haben, ist es auf jeden Fall ratsam, den Weg zum Arzt zu wählen. Notfalls ist dies auch über Online Sprechstunden wie z.B. bei Zavamed möglich.

    Tripper Symptome beim Mann

    Wie bemerken Männer einen Tripper?

    Bei Männern sind die Chancen mitunter niedriger, dass die Infektion mit Tripper (Gonorrhoe) über längere Zeit unbemerkt bleiben kann. Dies liegt vor allen Dingen daran, dass bei den meisten Männern die Symptome nach dem Ablauf der Inkubationszeit direkt zutage treten.

    Experten gehen davon aus, dass nur in etwa nur jeder vierte Mann nach der Infektion mit Tripper keine Symptome aufweist. Innerhalb von zwei bis zehn Tagen nach der Ansteckung treten dann recht charakteristische Erscheinungen auf, die direkt auf eine Infektion mit Tripper hinweisen sollten.

    Häufige Tripper Symptome beim Mann:

    Je länger die Bakterien nun im Körper verweilen können, desto weiter breiten sie sich darin aus. Deshalb kommt es nach einiger Zeit auch bei Männern zu Schmerzen an den Gelenken, oder aber zu Schüttelfrost und regelmäßig wiederkehrendem Fieber.

    Als die derzeit erfolgreich angewandte Behandlung mit speziellem Antibiotika noch nicht möglich war, mussten auch Entzündungen des Herzmuskels und der Hirnhaut mit zu den Auswirkungen von Tripper gezählt werden. Heute lassen sich diese, und auch die damit in Verbindung stehenden irreparablen gesundheitlichen Schäden, glücklicherweise direkt verhindern.

    Tripper Symptome bei Neugeborenen

    Wie bemerkt man einen Tripper bei einem Baby?

    Infiziert sich ein Kind bei der Geburt mit den mütterlichen Erregern, so kommt es nicht zu einer Entzündung der Geschlechtsorgane. In den allermeisten Fällen sind die Augen des Kindes betroffen, wodurch eine Bindehautentzündung hervorgerufen wird.

    Die klassischen Symptome sind stark gerötete und geschwollene Augen, die mit einem starken Juckreiz einhergehen.

    Durch das Verabreichen von speziellen Augentropfen lassen sich diese Probleme ohne langfristige Folgen kurieren. Bleibt die Krankheit dagegen weiter unbehandelt, so kann dies sogar zu einer vollständigen Erblindung des Kindes führen.

    Diagnose von Tripper

    Wie kann man einen Tripper feststellen?

    Heute ist es zum Glück möglich, sehr schnell eine passende Diagnose bei den auftretenden Symptomen bei Tripper (Gonorrhoe) zu stellen.  Bei dem Verdacht auf einem Tripper ist der Hausarzt die erste Anlaufstelle. Auf der anderen Seite ist es möglich, den Facharzt für Haut– und Geschlechtskrankheiten, oder eben den Urologen / Gynäkologen zu besuchen.

    Zuerst wird dabei nach den klassischen Symptomen gefragt, sodass eine vorläufige Diagnose angestrebt werden kann. Verhärtet sich nun der Verdacht einer Ansteckung, so kann ein Abstrich dazu führen, dass etwas mehr Klarheit in die Angelegenheit kommt.

    Dieser wird beim Männern aus der Harnröhre entnommen. Frauen werden dagegen in den meisten Fällen am Gebärmutterhals auf die verantwortlichen Gonokokken hin untersucht.

    In sehr seltenen Fällen bietet sich dabei auch die Alternative, Abstriche des Rachens, des Afters oder der Bindehaut des Auges zu machen.

    Der Test selbst nimmt dann noch etwas Zeit in Anspruch, bevor ein endgültiges Ergebnis bekanntgegeben werden kann.

    Durch ein Einfärben der entsprechenden Kolonien gelingt es nun, diese unter einem Mikroskop sichtbar zu machen. In einigen Fällen ist es bereits jetzt möglich, die vorhandenen Gonokokken im Körper der Person nachzuweisen. Gelingt dies nicht, so erfolgt die weitere Untersuchung der Ansteckung dann in einem speziellen Labor.

    Zuerst werden die entsprechenden Proben in ein warme und feuchte Umgebung gebracht, damit das Wachstum der dort vorhandenen Bakterien noch weiter angeregt werden kann. Dies ist bis zu einem gewissen Grad notwendig, damit der Nachweis der verschiedenen Kulturen in der Folge möglich ist.

    Erst wenn genau diese Sache geklärt und aus der Welt geschafft werden konnte, wird der Arzt den letztendlichen Befund auch bekanntgeben können.

    Es gibt aber noch eine weitere Methode, wie eine Ansteckung mit Tripper im Körper nachgewiesen werden kann. Hierbei handelt es sich um einen sogenannten Bluttest, der aber in der Praxis, außer auf den ausdrücklichen Wunsch des Patienten hin, eher selten zum Einsatz kommt.

    Zuerst wird eine kleine Blutprobe der Person entnommen, die dann auf spezielle Antikörper hin untersucht wird. Erkennt unser Immunsystem nämlich, dass ein Fremdkörper in Form von einem Erreger eingedrungen ist, so werden diese ganz speziellen Antikörper für die Bekämpfung ausgebildet.

    Zwar schaffen es diese nicht, den Tripper zu besiegen, doch sie sind noch immer im Blut nachweisbar. Die Probe muss für diesen Zweck allerdings in ein Labor geschickt werden, sodass es in der Regel mehrere Werktage länger dauert, bis der Patient schließlich sein entsprechendes Ergebnis empfangen kann.

    Bei einem solchen Test hat man als Patient zugleich auch einen gewissen Vorteil auf der eigenen Seite. Denn die Kosten, die für die Untersuchung und das Labor anfallen, werden in der Regel direkt von der Krankenkasse übernommen. Dies gilt vor allem dann, wenn selbst Symptome festgestellt wurden, die auf Tripper hindeuten, oder aber, wenn der Arzt entsprechende Wahrnehmungen bei der Untersuchung gemacht hat.

    Gleichzeitig werden auch die Kosten für den Test des anderen Partners übernommen, wenn bereits eine Person in der Beziehung positiv getestet werden konnte.

    Diese Diagnose Möglichkeiten einer Tripper Infektion sollte man auf jeden Fall wahrnehmen, da die Bakterien ansonsten im Körper der anderen Person latent überleben können.

    So kommt es beim nächsten ungeschützten Geschlechtsverkehr wieder zu einer erneuten Ansteckung, obwohl erst gerade eine Behandlung mit Antibiotika abgeschlossen werden konnte.

    Diese gegenseitige Ansteckung ist unter den Medizinern auch als der „Ping-Pong-Effekt“ bekannt. Auch die Informierung des Sexualpartners ist natürlich eine Aufgabe, die nach einem Tripper Test ebenfalls erfolgen sollte. Denn nur so kann verhindert werden, dass die andere Person im Gegenzug weitere Menschen mit den Gonokokken infiziert.

    Es mag zu Beginn erst einmal eine sehr unangenehme Aufgabe sein, doch in jedem Fall wird die andere Person zu einem späteren Zeitpunkt dankbar sein, dass durch die Informierung und Behandlung ein chronisches Krankheitsbild direkt verhindert werden konnte. 

    Behandlung von Tripper

    Wie erfolgt die Behandlung von Tripper (Gonorrhoe)
    Vorherige und schnelle Diagnose entscheidend!

    In der heutigen Zeit haben wir das Glück, dass wir eine Krankheit wie Tripper sehr schnell und zuverlässig behandeln können. Dies ist aber nur dann möglich, wenn die Diagnose möglichst schnell gestellt werden kann. Denn sobald eine solche Erkrankung erst einmal zu einem chronischen Problem geworden ist, ist es in der Tat kaum mehr möglich, eine dauerhaft erfolgreiche Behandlung zu schaffen. Um also Komplikationen von Anfang an vermeiden zu können, ist es wichtig, möglichst frühzeitig zum Arzt zu gehen.

    Behandlung mit Antibiotika

    Antibiotika gegen Tripper (Gonorrhoe)

    Um die Möglichkeit der Behandlung verstehen zu können, muss man sich darüber im Klaren sein, dass Bakterien (Gonokokken) für die Auslösung der Krankheit verantwortlich sind. In den meisten Fällen kann man mit verschiedenen Arten von Antibiotika gegen die Gonokokken vorgehen.

    Hier zeigt sich in der Praxis die Problematik, dass bereits einige Medikamente ihre Wirksamkeit verloren haben. Dies liegt daran, dass sich die Bakterien während der Zellteilung immer wieder durch eine Genmutation weiterentwickeln. Nach einiger Zeit überleben nur noch die Bakterien, die die Resistenz in sich tragen, wodurch sich die Art weiterentwickelt.

    Aktuell setzen die Ärzte aus diesem Grund auf eine Kombination aus verschiedenen Medikamenten, die es schaffen sollen, aktiv und effektiv gegen Tripper vorgehen zu können. 

    Antibiotika nicht zu früh absetzen

    Ein Arzt hat bei der Behandlung von Tripper immer noch den ganz wichtigen Vorteil auf der eigenen Seite, dass sehr genau auf die individuellen Faktoren und Aspekte eingegangen werden kann. Dies bedeutet, dass zum Beispiel Vorerkrankungen mit einbezogen werden können.

    Auch aus diesem Grund ist es wichtig, sich ganz genau an die Empfehlungen des Arztes zu halten und die Antibiotika nicht schon im Vorfeld abzusetzen. Selbst wenn die Symptome dann schon abgeklungen wären, können sich die Gonokokken weiter im Körper befinden. Und in diesem Fall ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass es eben zu weiteren Resistenzen kommt, die die zukünftige Behandlung der Krankheit noch weiter erschweren könnten.

    Tripper Behandlung in der Partnerschaft

    Wie wird Tripper in einer Partnerschaft behandelt?

    Während dieser Zeit der Behandlung ist es von großer Bedeutung, auf ungeschützten Geschlechtsverkehr zu verzichten. Dies liegt daran, dass dadurch andere Personen noch mit den Erregern infiziert werden.

    In einer festen Partnerschaft verhält es sich sogar so, dass die Erreger immer wieder zwischen beiden Partnern hin- und hergereicht werden, sodass es erst gar nicht bis zu einer vollständigen Genesung kommen kann.

    Des Weiteren empfehlen Experten stets, dass der Partner sich ebenfalls einer Behandlung unterzieht, und dafür wenn möglich das gleiche Zeitfenster gewählt wird. Die Wahrscheinlichkeit ist schließlich sehr groß, dass auch dort noch Erreger vorhanden sind.

    Auf der anderen Seite ist es natürlich eine Pflicht, zumindest einen Tripper Test zu machen, der letztendlich Klarheit bringen kann. Im Falle eines an Tripper erkrankten Partners übernimmt die Krankenkasse in der Regel sogar die Kosten für die entsprechende Untersuchung und den Labortest.

    Nur so ist es gerade auch auf lange Sicht möglich, die Gefahr nicht weiter walten zu lassen, sondern sich und dem Partner ein Stück Sicherheit zu verschaffen.

    Nachkontrolle bei Tripper

    Nachkontrolle der Tripper Infektion

    In der Regel ist eine einmalige Therapie der Krankheit ganz und gar ausreichend, um langfristig für Heilung zu sorgen. Bereits nach fünf bis sieben Tagen verschwinden die Schmerzen und üblichen Symptome, nach zehn bis zwölf Tagen gibt der Arzt schließlich grünes Licht.

    Dies geschieht in einer vom Arzt verordneten Nachkontrolle, zu der man im eigenen Interesse auf jeden Fall erscheinen sollte. Dort wird ein weiterer Test gemacht, zum Beispiel durch einen klassischen Abstrich.

    Dieser zeigt dann, ob sich noch Reste der Erreger im Körper befinden. Ist dies der Fall, so besteht natürlich weiterhin auch ein gewisses Risiko der Ansteckung für andere Personen, weshalb weiter Vorsicht geboten ist.

    Auf der anderen Seite kann es natürlich auch sein, dass die Erreger aus dem Körper verschwunden sind und es nicht mehr zu einem erneuten Aufbäumen der Krankheit kommen kann.

    Langzeitfolgen von Tripper

    Nachwirkungen von Gonorrhoe

    Von diesem Zeitpunkt an ist es natürlich gelungen, gerade die langfristigen Schäden, die Tripper anrichten kann, zu beseitigen.

    Wurde die Behandlung relativ zeitig in die Wege geleitet, so brauchen sich Männer wie Frauen auch nicht mehr von dem Szenario der Unfruchtbarkeit fürchten. Sollte es in der Zeit nach der Erkrankung aber zu einer Schwangerschaft kommen, ist es sehr zu empfehlen, die Ärzte über die zurückliegende Infektion zu informieren. Denn so kann beim Neugeborenen direkt danach geschaut werden, ob sich die Erreger bei der Entbindung übertragen haben.

    Es ist unter Umständen nicht auszuschließen, dass eine Bindehautentzündung vorliegt, die dann aber durch eine entsprechende Prophylaxe mit speziellen Augentropfen direkt ausgeschlossen werden kann.

    Ansonsten haben die Betroffenen keine Nachwirkungen zu befürchten, solange es sich nicht schon um eine chronische Form von Tripper gehandelt hat.

    Tripper verhindern

    Vorbeugung gegen Tripper (Gonorrhoe)

    Wer sich über die verschiedenen Arten der Ansteckung mit dieser Geschlechtskrankheit im Klaren ist, der kann direkt den Ausblick auf die passende Vorbeugung schweifen lassen.

    Innerhalb von einer festen Partnerschaft kann es weniger belastend sein, wenn die Möglichkeit der Ansteckung einfach direkt durch eine offene Kommunikation aus der Welt geschaffen wird.

    Sollte man selbst zumindest den Verdacht auf eine frühere Infektion mit Tripper haben, so ist es zumindest im Rahmen einer Schwangerschaft zum Schutze des Kindes eine absolute moralische Pflicht, einen Tripper Test durchzuführen, um Schaden abwenden zu können

    Tripper Test in der Parnterschaft

    Gerade innerhalb von einer festen Partnerschaft ist es wichtig, dass der Partner sich ebenfalls direkt einem Tripper Test unterzieht. Unterzieht sich der Partner im positiven Falle keiner Behandlung, kann dies immer wieder zu einer Gegenseitigen Ansteckung innerhalb der Partnerschaft führen. Gerade deshalb sollte man darauf achten, von Anfang an jegliche Quelle der Gefahr innerhalb der Partnerschaft zu beseitigen.

    arztbesuch-tripper

    Welcher Arzt bei Tripper?

    Hilfe vom Arzt gegen Tripper

    Der Hautarzt, Urologe oder Gynäkologe ist bei einem Verdacht auf eine Tripper Infektion der richtige Ansprechpartner. Über die Plattform Jameda lassen sich Ärzte in unmittelbarer Umgebung finden.

    Auch über das Internet kann eine Online Videosprechstunden mit Ärzten geführt werden. Die ist besonders dann vom Vorteil wenn Schamgefühle oder zeitliche Probleme den persönlichen Arztbesuch verhindern.

    Hilfe finden und annehmen:
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      Quellen:

      1. Gonorrhoe | Wikipedia
      2. Gonorrhö (Tripper) RKI-Ratgeber | rki.de

      Inhalt wurde verfasst von: Julia Dernbach – Medizinisch überprüft von: Thomas Hofmann

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