Haartransplantation

Angst vor der Haartransplantation? Infos über Vorteile und Nachteile

Die Haartransplantation ist heutzutage nichts mehr wofür man sich schämen müsste. Dennoch haben viele Männer oder teilweise auch Frauen, Angst vor einer Haartransplantation. Die Angst besteht dabei meist aus einer Angst vor möglichen Komplikationen, Schmerzen vor und nach der Haartransplantation oder einem schlechten Ergebnis

Wir klären daher einfach und verständlich erklärt welche Vorteile und Nachteile eine Haartransplantation hat, wie die Angst davor überwunden werden kann, geben hilfreiche Tipps und klären über die Kosten auf. 

Übersicht:
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    Häufige Fragen:

    Bei einer Haartransplantation kann von einigen tausend Euro ausgegangen werden. Desto günstiger, desto skeptischer sollte man werden. Guter Service kostet.

    Bei kleinen Geheimratsecken muss bereits mit etwa 3.000 Euro gerechnet werden. Für die Behandlung einer kompletten Glatze am Oberkopf können es 15.000 Euro, oder sogar mehr werden.

    Die Kosten für eine Haartransplantation in der Türkei sind dabei günstiger, allerdings auch mit mehr Aufwand und Skepsis verbunden. 

    Die Haartransplantation geht mit einem dauerhaften Ergebnis einher. Die Haarfollikel bleiben bis ans Lebensende an der eingesetzten Stelle und die Haare wachsen regelmäßig weiter.

    In aller Regel ist eine Haartransplantation nicht mit langfristigen Schmerzen verbunden. In manchen Fällen können unmittelbar nach Operation Schmerzen an der Kopfhaut auftreten, wobei diese unterschiedlich intensiv wahrgenommen werden. Viele Erfahrungsberichte schreiben von leichten Kopfschmerzen einige Tage nach der Haartransplantation. 

    Werden alle Pflegehinweise streng eingehalten, ist der Eingriff von der Betäubung bis hin zum endgültigen Ergebnis, laut den meisten Erfahrungsberichten nicht mit Schmerzen verbunden.

    Auch wenn sich viele Menschen wieder volles Haar wünschen, haben sie Angst vor einer Haartransplantation. Die Gründe dafür sind vielfältig: Angst vor Spritzen, Angst vor Ärzten, Angst vor Schmerzen,  Behandlungskosten, Zweifel am dauerhaften Erfolg der Behandlung. In der Regel sind die Ängste unbegründet und können durch eine professionelle Beratung im Vorfeld genommen werden.

    Haartransplantation: Wann?

    Wann ist eine Haartransplantation sinnvoll?

    Wichtigstes Einsatzgebiet der Haartransplantation ist der hormonell bedingte Haarausfall (medizinisch: androgenetische Alopezie), bei dem die Haarwurzeln empfindlich auf das Hormon Dihydrotestosteron reagieren und vorzeitig ausfallen.

    Da diese Überempfindlichkeit bereits in den Genen festgelegt wird, ist der Haarausfall nur eine „Frage der Zeit“. Eine Haartransplantation eignet sich immer dann, wenn der Haarausfall unumkehrbar ist.

    Haartransplantation nicht als erste Maßnahme geeignet

    Da die Haartransplantation den Haarausfall nicht stoppt, ist sie nicht als Sofortmaßnahme geeignet. Voraussetzung für eine Haartransplantation ist zunächst immer eine haarerhaltende Therapie, die den Haarausfall stoppt. Lässt sich der Haarausfall nicht aufhalten, hilft auch die Haartransplantation nicht.

    Haarausfall Formen

    Bei welchen Formen von Haarausfall ist eine Haartransplantation ratsam?

    Haarausfall zeigt sich in vielen Formen und beginnt meist schleichend. Dabei gibt es typische Muster, die sich bei Männern und Frauen oft beobachten lassen. Möglich ist außerdem plötzlicher Haarausfall, der sowohl die Kopf- als auch Körperhaare betrifft. 

    Die folgenden Formen von Haarausfall treten sehr häufig auf:
    Erblich-hormonell bedingter Haarausfall

    Erblich-hormonell bedingter Haarausfall

    Erblich bedingter Haarausfall gestaltet sich bei Männern und sehr unterschiedlich, was Zeitpunkt und Verlauf betrifft. Bei Männern beginnt er mit Geheimratsecken, die sich immer mehr erweitern.

    Ohne Haartransplantation, schreitet der Prozess weiter voran und Geheimratsecken und Haaransatz verbinden sich miteinander. Es entsteht eine Halbglatze und nur ein Haarkranz bleibt übrig.

    Bei Frauen zeigen sich erste Anzeichen meist am Mittelscheitel. Zuerst fallen nur vereinzelt Haare aus, später kommt es zu einer sichtbaren Ausdünnung am Mittelscheitel sowie den angrenzenden Bereichen bis zur Schläfe. Möglich ist dann auch eine Ausdünnung des gesamten Haupthaares.

    Kreisrunder Haarausfall

    Beim kreisrunden Haarausfall (medizinisch: Alopecia areata) kommt es zu kahlen runden Stellen, die ohne Rötung oder Jucken plötzlich auf dem Kopf entstehen. Frauen und Männer sind von dem Problem gleichermaßen betroffen, gelegentlich zeigt sich das Problem schon bei Kindern.

    Die Haare wachsen in den meisten Fällen ohne Haartransplantation innerhalb eines Zeitraums von sechs bis zwölf Monaten von selbst wieder nach. Allerdings können auch mehrere kahle Stellen am Kopf entstehen, die dann ineinander übergehen und so den gesamten Kopf betreffen. Da die Haarfollikel sich nur in einer Art „Ruhemodus“ befinden, sind regenerative Therapien die erste Wahl.

    Bei Frauen zeigen sich erste Anzeichen meist am Mittelscheitel. Zuerst fallen nur vereinzelt Haare aus, später kommt es zu einer sichtbaren Ausdünnung am Mittelscheitel sowie den angrenzenden Bereichen bis zur Schläfe. Möglich ist dann auch eine Ausdünnung des gesamten Haupthaares.

    diffuser haarausfall

    Diffuser Haarausfall

    Lassen sich die bereits beschriebenen Muster nicht erkennen und erstreckt sich der Haarverlust auf den ganzen Kopf, wird von diffusem Haarausfall (medizinisch: Alopecia diffusa, telogenes Effluvium) gesprochen. Das Haar lichtet sich deutlich und die Kopfhaut scheint hindurch. Eine Haartransplantation ist möglich, allerdings auch äußerst teuer.

    Haartransplantation Methoden

    Was gibt es für Haartransplantation Methoden?

    Die Haartransplantation ist eine von vielen Möglichkeiten gegen Haarausfall. Doch selbst bei der Haartransplantation gibt es unterschiedliche Methoden

    FUT-Haartransplantation

    Follicular Unit Transplantatio

    Bei der sogenannten FUT-Technik (Follicular Unit Transplantation, auch als Streifentechnik bezeichnet) handelt es sich um eine weitverbreitete Transplantationsmethode.

    1. Zuerst schneidet der Haarchirurg einen Hautlappen mit einer Länge von bis zu 20 Zentimetern aus dem Spender-Areal (in der Regel am Hinterkopf). Die Breite des Hautlappens richtet sich dabei nach der Anzahl der notwendigen Transplantate und liegt zwischen ein und drei Zentimetern.
    2. Die so entstandene Hautlücke wird nun vernäht und es entsteht unweigerlich eine Narbe an dieser Stelle.
    3. Der so gewonnene Hautlappen einschließlich der Haarfollikel wird weiter präpariert. Das bedeutet, er wird in einzelne Haarfollikel zerteilt.
    4. Durch das Setzen kleiner Kanäle (sogenannte Inzision) wird der Empfängerbereich auf die Spenderhaare vorbereitet und die einzelnen Transplantate eingesetzt.

    Die FUT-Methode gilt als schnell umsetzbar, ist allerdings ein recht aggressiver Eingriff, der auch teilweise mit Schmerzen sowie einer Narbenbildung einhergeht.

    So bleibt die Narbe im Spenderbereich immer haarlos und verbreitert sich durch Spannung auf der Kopfhaut nach dem Eingriff.

    Zudem wird das umliegende Gewebe durch den Eingriff traumatisiert, wodurch im Entnahmebereich Haarwurzeln absterben können. Am Hinterkopf würden dann  haarlose Bereich entstehen können und somit wertvolle Haarfollikel beschädigt werdn.

    I-FUE Haartransplantation

    FUE-Haartransplantation / IFUE-Haartransplantation

    Eine sehr schonende Art der Haartransplantation ist die FUE-Methode (Follicular Unit Extraction). Dabei werden einzelne follikulare Einheiten in einem schonenden Eingriff entnommen und an der gewünschten Stelle wieder eingesetzt. 

    1. Der Haarchirurg entnimmt mit einer feinen Hohlnadel einzelne follikuläre Einheiten einschließlich der Haarwurzeln. Hierzu wird die Hohlnadel über das Haar gestülpt und etwa drei bis vier Millimeter in die Kopfhaut eingeführt. Die Entnahme der Haarwurzel aus der Kopfhaut geschieht dann mit einer Pinzette.
    2. Die Transplantate werden im Anschluss in einer Nährstoff- oder Kochsalzlösung aufbewahrt, was sie vor Austrocknung und Schädigung schützt.
    3. Es folgen die Kontrolle und die Sortierung der entnommenen Haare nach der Anzahl der Haarwurzeln.
    4. Der nächste Schritt ist die Vorbereitung des Empfangs-Areales. Dazu werden nach einer Betäubung feine Empfangskanäle erzeugt, die in einem bestimmten Abstand zueinanderstehen. Hierfür kommt die manuelle minimal-invasive Schlitz-Technik zum Einsatz.
    5. Mit einer feinen Pinzette werden dann die entnommenen Transplantate  einzeln eingesetzt. Das Einsetzen der Haare erfordert ein hohes Maß an Erfahrung und Geschick, da die Auswahl der Transplantate sowie Abstände, Dichte und Winkel, in dem man sie einsetzt, Einfluss auf das Ergebnis haben.

    Bei der FUE-Methode handelt es sich um einen filigranen Eingriff. Die Vorteile liegen auf der Hand: In aller Regel keine Narben, keine Schmerzen und selten anderen Komplikationen.

    IFUE-Methode (Intermittend Follicular Unit Extraction):

    Eine Weiterentwicklung der FUE-Methode ist die IFUE-Methode. Sie unterscheidet sich von der FUE-Methode in folgenden Punkten:

    • Die Verweildauer der Transplantate außerhalb des Kopfes wird möglichst kurz gehalten, um die Anwuchsrate zu erhöhen. Deshalb erfolgen Entnahme und Verpflanzung meist in mehreren Intervallen. So bleiben die Transplantate bei der IFUE-Methode nur etwa 45 Minuten außerhalb des Körpers, bei der FUE-Methode sind es bis zu sechs Stunden.
    • Bei der Behandlung werden keine motorisierten Mikromotoren eingesetzt. Der Eingriff erfolgt vollständig in Handarbeit.
    • Nach dem Eingriff bleiben Schwellungen im Gesicht sowie Hämatome aus, denn die Betäubung der Kopfhaut erfolgt nur regional und mit geringen Dosen.

    Haartransplantation Kosten

    Kosten und Preise einer Haartransplantation

    Die Preise können dabei zwischen 2.000 und 15.000 € variieren. Bei der Behebung von kleineren Geheimratsecken handelt es sich meist um etwa 2.500 bis 5.000 Euro.

    Die genauen Kosten für eine Haartransplantation sind vom Umfang des Eingriffs abhängig. Allerdings ist es nicht damit getan, die Praxis aufzusuchen und schnell eine Haartransplantation vornehmen zu lassen. 

    Die Behandlung und setzt sich aus mehreren (kostenpflichtigen) Schritten zusammen:
    Beratung:

    Ein erfahrener Haarchirurg lässt sich daran erkennen, dass er sich für seine Patienten ausreichend Zeit nimmt. Er hört zu und stellt Fragen.

    Analyse:

    Da die Ursache für den Haarausfall nicht immer auf der Hand liegt oder bestimmte Erkrankungen ausgeschlossen werden müssen, sind im Vorfeld verschiedene Untersuchungen (Familienanamnese, Blut, Urin) notwendig.

    Begleitende Behandlungen:

    Der erste tatsächliche Schritt ist die Rettung von noch vorhandenen gesunden Haarfollikeln und deren Reaktivierung.

    Haartransplantation:

    Letztlich verursacht natürlich der Eingriff selbst Kosten, die sehr komplex berechnet werden. Bei klassischen Haartransplantationen erfolgt dies pro follikulärer Einheit.

    Nachbetreuung:

    Im Nachgang erfolgen Betreuung, Nachversorgung und Neubewertung der Situation.

    Da es sich bei einer Haartransplantation um einen kosmetischen Eingriff handelt, werden die Kosten im Normalfall nicht von der Krankenkasse übernommen. Hiervon gibt es aber Ausnahmen, bei denen die Kosten zumindest zum Teil übernommen werden. 

    Dazu gehören:

    • Haarverlust durch Unfälle, Verbrennungen und Verletzungen.
    • Haarverlust, der zu Depressionen, Nachteilen im Beruf sowie deutlichen Einschränkungen im Alltag führt.

    In der Regel fordert die Krankenkasse im Vorfeld einer möglichen Kostenübernahme ein Gutachten durch einen Facharzt, welches durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) beurteilt wird. Im Anschluss erfolgt die Entscheidung für oder gegen die Kostenübernahme.

    Haartransplantation-tuerkei

    Haartransplantation in der Türkei

    Warum machen viele Menschen eine Haartransplantation in der Türkei ?

    Die Türkei ist nicht mehr nur ein beliebtes Reiseziel für „normale“ Urlauber, sondern zieht auch immer mehr Medizintouristen an. Hauptsächlich geht es dabei um Schönheitsoperationen und somit auch um Haartransplantationen.

    Doch warum ist die Türkei so beliebt? Liegt es an den Preisen? Und wie sieht es mit der Einhaltung der medizinischen Standards aus? Der Hauptgrund dürften die deutlich günstigeren Preise in der Türkei sein. 

    Allerdings sollten im Vorfeld einige Punkte geklärt werden:

    Grundsätzlich sollte immer bedacht werden, dass bei einer Haartransplantation in der Türkei neben den Kosten für die Behandlung noch Kosten für Flug, Hotel und Verpflegung hinzukommen. Manche Anbieter übernehmen all diese zusätzlichen Kosten, wobei hier auf das Kleingedruckte geachtet werden muss. Gibt es eine Reiserücktrittsversicherung im Falle von Flugausfällen oder diversen anderen Umständen auf die wir keinen Einfluss haben?

    Die tatsächlichen Behandlungskosten sind verglichen mit Deutschland sehr günstig. Trotz der Kosten für die Reise liegen die Gesamtausgaben im Durchschnitt oft noch deutlich unter jenen, die in Deutschland anfallen würden.

    In Erfahrungsberichten über Haartransplantationen in der Türkei wird von 1.500 bis 3.000 EUR berichtet. Je nach Klinik sogar bis zu 5.000 EUR. Wer Angst vor dem Fliegen hat oder sich unwohl bei einem Aufenthalt in einem so weit enfernten Land hat, sollte die Vorteile und Nachteile einer Haartransplantation in der Türkei genau abwägen. 

    Oft wird die Meinung vertreten, dass die türkische Hygiene nicht mit den Standards in Deutschland vergleichbar ist. Tatsächlich hat aber die Türkei einen hohen medizinischen Standard.

    Natürlich kommt es hierbei auf den Anbieter an. Eine Praxis in einem Hinterhof dürfte vermutlich aus hygienischer Sicht eine schlechte Idee sein, während eine moderne und renommierte Klinik erste Wahl ist.

    In Deutschland werden Patienten vor der eigentlichen Behandlung umfassend und persönlich beraten. Auch in der Türkei ist dies der Fall. Mittlerweile verfügen viele Mediziner über Englisch- und zum Teil sogar Deutschkenntnisse. Beratungen erfolgen hier meist per Videochat.

    In diesem Zusammenhang werden auch individuelle Angebote erstellt. Zudem ist eine Kontaktaufnahme per E-Mail, Whatsapp oder über ein Kontaktformular möglich. Das ist in Deutschland kaum anders.

    Bei einer Reise in die Türkei denken zunächst einige vielleicht an einen Mehraufwand. Doch das ist in der Regel nicht der Fall. Häufig kümmern sich die Anbieter für Haartransplantationen um alles. Dazu gehört der Transfer zum Hotel bei der Anreise und sogar der Transfer zu Flughafen bei der Abreise. Mitunter ist sogar ein Dolmetscher rund um die Uhr verfügbar, um sprachliche Barrieren zu überwinden.

    Angst vor der Haartransplantation

    Welche Ängste hat man vor einer Haartransplantation?

    Haarausfall und dünner werdendes Haar führen bei vielen Menschen zu einer großen psychischen Belastung. Dennoch haben viele Angst vor einer Haartransplantation. 

    Die Ursachen dafür sind sehr unterschiedlich:

    Gute Nachricht: Viele Kliniken sind mittlerweile auf Angstpatienten spezialisiert. Die meisten Befürchtungen können in einem umfassenden Beratungsgespräch aus dem Weg geräumt werden.

    Schmerzen lassen sich durch bestimmte Betäubungsmaßnahmen vermeiden und je nach Methode ist auch die Narbenbildung sehr gering.

    Auch die Angst vor zu hohen Kosten oder einem schlechten Ergebnis ist meist unbegründet. Mit einer Behandlung im Ausland lassen sich die Kosten oft senken, ohne qualitative Abstriche machen zu müssen. Gerade bei seriösen Kliniken wird es in der Regel zudem nicht zu einem schlechten Ergebnis kommen.

    Ängste oft unbegründet:

    Die Ängste vor einer Haartransplantation sind somit unbegründet. Wichtig ist immer, sich ausführlich beraten zu lassen und alle Sorgen zu besprechen. Dabei kann auch mit Personen im Bekanntenkreis gesprochen werden, vielleicht findet sich sogar eine Person über mehrere Kontakte hinweg, welche Erfahrung mit einer Haartransplantation gemacht hat.

    Erfahrungsberichte über YouTube & Co:

    Eine gute Methode um die Ängste zu lindern ist es sich Erfahrungsberichte über YouTube oder andere Plattformen anzusehen. Dort sollten natürlich nicht Personen & Kanäle besucht werden die ausschließlich für diesen Inhalt erstellt worden sind, sondern Personen die sonst andere Inhalte publizieren. Somit bekommt man möglichst ehrliches Feedback. Die Meinung ist dann unvoreingenommen und neutral. Diese Personen sind ebenfalls keine Experten auf dem Gebiet.

    Ist eine Haartransplantation peinlich?

    Schamgefühle bei einer Haartransplantation

    Wer unter Haarausfall leidet, versucht die daraus resultierenden kahlen Stellen zu verstecken. Viele Menschen schämen sich für den Haarausfall.

    Eine Haartransplantation wäre der effektivste Weg die fehlenden Haare ersetzen. Doch auch die Behandlung selbst ist vielen Menschen peinlich. Mitunter liegt das daran, dass die Gesellschaft noch immer hin und wieder Witze über Haartransplantationen macht. Zurückzuführen ist dies häufig auf unnatürlich aussehende Ergebnisse – die allerdings heute so gut wie nicht mehr vorkommen.

    Probleme mit dem Selbstbewusstsein:

    Betroffene mit Haarausfall haben ohnehin mit ihrem Selbstwertgefühl zu kämpfen. Auch Prominente haben damit Probleme und ziehen sich nach einer Behandlung zunächst zurück.

    Doch das ist nicht notwendig, schließlich hat die Haartransplantation dabei geholfen, wieder ein Stück Lebensgefühl zurückzugewinnen. Wer unter Haarausfall gelitten und deswegen eine Haartransplantation durchführen lassen hat, muss sich nicht schämen. Der Leidensdruck durch die fehlenden Haare ist verschwunden und das ist letztlich das Ziel der Behandlung.

    Offener Umgang wird oft bewundert

    Ganz im Gegenteil: Wenn Personen im öffentlichen Leben offen über die Haartransplantation gesprochen haben, wurden sie dafür sogar gelobt und bewundert.

    Verheimlichung schadet meist

    Personen die dagegen eine offensichtliche Haartransplantation bestreiten, bekommen meist eher Spott und wenig Verständnis geschenkt. Ein offener Umgang lohnt sich daher umso mehr.

    Tipps für die Haartransplantation

    Tipps für Zeit vor und nach der Haartransplantation

    Im Vorfeld einer Haartransplantation erfolgt immer eine ausführliche Beratung, bei der Patienten erfahren, wie sie sich vor allem nach dem Eingriff richtig verhalten, um das Ergebnis positiv zu beeinflussen.

    Haare vor der Haartransplantation rasieren?

    Zunächst fragen sich viele Patienten, ob der Kopf vor der Haartransplantation rasiert werden muss. Zwar versprechen einige Anbieter tatsächlich eine Haartransplantation ohne Rasur, empfehlenswert ist dies jedoch nicht. So ist beispielsweise die Rasur des Spenderbereichs unumgänglich, denn die kurzen Haare dienen als Koordination für den Verlauf der Haarfollikel. Nur so ist es möglich, die Haarfollikel intakt zu entnehmen. Deshalb werden die Haare auf etwa zwei bis drei Millimeter gekürzt. Eine Rasur des Spenderbereichs ist zudem deutlich hygienischer und hilft bei der Vermeidung von Infektionen. Weiterhin lässt sich dadurch im Empfängerbereich das Verkleben der Haare vermeiden, was eine Schädigung oder sogar den Verlust der Transplantate begünstigen kann.

    Wichtiger als das Verhalten vor der Haartransplantation ist aber das Verhalten nach der Behandlung

    Deshalb ist es wichtig, folgende Ratschläge zu beachten:

    Für die Pflege erhalten Patienten von der Klinik in der Regel spezielle Produkte wie Schaumsprays oder Shampoos. Gewaschen werden sollten die Haare mit lauwarmem Wasser und wenig Druck. Heißes oder kaltes Wasser beeinflusst das Ergebnis negativ und kann zu Schäden an den transplantierten Haaren führen.

    Vor dem Schlafengehen empfiehlt es sich, für etwa zehn Minuten eine Eiskompresse oder ein Kühlpad auf die Stirn und um die Augen zu legen, um Schwellungen entgegenzuwirken. In den ersten Wochen nach der Behandlung sollte mit leicht erhöht liegendem Kopf und nur auf dem Rücken geschlafen werden.
    Auf Schwimmen oder anstrengenden Sport mit sehr starker Schweißproduktion auf der Kopfhaut, sollte für etwa ein Monat verzichtet werden. Auf Saunagänge und Dampfbäder sollte etwa ein Monat verzichtet werden.

    Das neue Haar darf in der ersten Woche mit nichts in Berührung kommen. Auf eine Kopfbedeckung (Hüte & Cappies) muss sollte ein Monat verzichtet werden.

    Während der ersten sechs Monate sollten die Haare nur mit einer Schere geschnitten. Dies gilt es unbedingt bei einem Friseurtermin zu beachten. Auf die Benutzung eines Föhns sollte in den ersten fünf Wochen verzichtet werden. Wer sich die Haare färben möchte, sollte dies frühestens nach sechs Monaten machen.

    Auf Schwimmen oder anstrengenden Sport mit sehr starker Schweißproduktion auf der Kopfhaut, sollte für etwa ein Monat verzichtet werden. Auf Saunagänge und Dampfbäder sollte etwa ein Monat verzichtet werden.

    Für 15 Tage sollten staubreiche Umgebungen möglichst gemieden werden.

    Über einen Zeitraum von einem Monat sollte auf Rauchen verzichtet werden. Der Nikotinverzicht kann den Heilprozess fördern.

    Keine Angst bei Haarausfall nach der Haartransplantation

    Nach etwa ein bis drei Monaten können bis zu 90 Prozent der transplantierten Haare zunächst ausfallen. Das ist völlig normal. Im Anschluss wächst das Haar innerhalb von drei bis sechs Monaten in der Regel stärker nach.

    Haartransplantation buchen

    Wo kann man eine Haartransplantation machen?

    Zunächst ist es ratsam, im Internet nach Kliniken zu suchen. Das können Kliniken in Deutschland oder auch im Ausland sein. Diese bieten in der Regel auch ausführliche Beratungen an, die natürlich vor allem im Rahmen von Telefonaten oder Videocalls möglich sind.

    Hier erfahren Interessenten alle wichtigen Informationen rund um das Thema Haartransplantation, die ihnen auch mögliche Ängste vor der Behandlung nehmen.

    Sie sind skeptisch was die Haartransplantation angeht? Sie haben Schamgefühle und möchten diskret bleiben? Wir hoffen, das wir Ihnen in Zukunft spezielle Haartransplantation Zentren für Angstpatienten empfehlen können. Aktuell werten wir zahlreiche Erfahrungsberichte aus. 

    Übersicht:
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      Haartransplantation-angst
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      Quellen:

      1. I-FUE Haartransplantation nach Azar – schonend & hocheffektiv | ifue-haartransplantation.de

      Inhalt wurde verfasst von: Julia Dernbach – Medizinisch überprüft von: Thomas Hofmann

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