Brustvergrößerung

Angst vor einer Brustvergrößerung überwinden | Tipps und Aufklärung

Mittels einer Brustvergrößerung erfüllen sich viele Frauen den Wunsch nach einer größeren und wohl geformten Brust. Doch viele Frauen haben eine zu große Angst vor Komplikationen, einem schlechten Ergebnis oder der Operation an sich. 

Wir klären auf, welche Methoden zur Brustvergrößerung zum Einsatz kommen, was für Kosten zu erwarten sind, warum immer häufiger eine Brustvergrößerung im Ausland durchgeführt wird welche Risiken damit einhergehen. 

Übersicht:
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    Häufige Fragen:

    In Deutschland kostet eine Brustvergrößerung etwa 2.000 bis 7.000 Euro. Eine Brustvergrößerung im Ausland machen zu lassen, ist dabei meist um einiges günstiger, geht allerdings auch mit mehr Skepsis und Risiken einher. 

    Die Gründe für eine Brustvergrößerung sind vielfältig. Neben einer von Natur aus sehr kleinen Brust (Mikromastie) oder einer fehlenden Brustanlage (Amastie) kommen auch Brustdeformationen (z. B. Schlauchbrust) sowie eine Amputation nach Brustkrebs als Grund infrage. Brustasymmetrien sowie der Verlust von Form und Fülle nach einer Schwangerschaft oder Gewichtsabnahme sind weitere Gründe. In allen Fällen zielt der Eingriff darauf ab, das Selbstbewusstsein der Frau zu stärken.

    Lange Zeit standen Silikonimplantate im Verdacht, Autoimmunerkrankungen oder gar Krebs auszulösen. Inzwischen gibt es unterschiedliche Studien, die den vermuteten Zusammenhang nicht belegen.

    Bedenken über eine Brustvergrößerung und Angst vor Risiken sind völlig normal. Außerdem haben viele Menschen Angst vor einer Operation, Ärzten oder Krankenhäusern.  Eine gewisse Angst vor der Brustvergrößerung ist daher relativ normal. Schließlich handelt es sich um einen operativen Eingriff, der auch mit Risiken verbunden sein kann.

    Ein ausführliches Informationsgespräch im Vorfeld nimmt Patientinnen in der Regel die einen Teil der Angst. Weitere Ängste können auch über Erfahrungsberichte gelindert werden. 

    Wunsch der Brustvergrößerung

    Woher kommt der Wunsch nach einer größeren Brust?

    Die konkreten Gründe für eine Brustvergrößerung sind von Frau zu Frau unterschiedlich. Einige möchten damit ihr Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl erhöhen. Bei anderen kommen medizinische Gründe zum Tragen. Am häufigsten spielt allerdings die Optik und das Selbstbild eine große Rolle. 

    Gründe für eine Brustvergrößerung:

    Was spricht gegen eine Brust-OP?

    Wann sollte keine Brustvergrößerung durchgeführt werden?

    In vielen Fällen liegen weder medizinische Gründe noch eine medizinische Notwendigkeit für eine Brustvergrößerung vor.

    Frauen entscheiden sich in der Regel aus ästhetischen Gründen für den Eingriff. Der Gesetzgeber sieht daher eine „schonungslose Aufklärung“ durch den behandelnden Arzt vor.

    Deshalb werden bereits im Vorfeld die eigentlichen Motive besonders eingehend erfragt und die Frau insbesondere über die Risiken des Eingriffs informiert.

    Dies gilt vor allem für sehr junge Frauen, denn das Körperwachstum sollte zum Zeitpunkt der Operation abgeschlossen sein. Hinzu kommen Themen wie Familienplanung und Stillen.

    Sofern sich eine Frau für eine Brustvergrößerung entscheidet, muss der Arzt zudem persönliche Probleme oder psychische Störungen als Grund für die Entscheidung ausschließen.

    Steckt beispielsweise der Wunsch des Partners hinter der Entscheidung für die Brustvergrößerung, obwohl die Frau diesen Wunsch nicht hegt, würde ein seriöser Arzt den Eingriff ablehnen.

    Zudem sprechen folgende Erkrankungen und Gründe gegen eine Brustvergrößerung sprechen:

    Methoden der Brustvergrößerung

    Eigenfett oder Brustimplantate? Methoden der Brustvergrößerung erklärt...

    Eine Brustvergrößerung lässt sich mit Eigenfett oder Implantaten erreichen. Jede Methode hat dabei ihre Vor- und Nachteile. Im folgenden besprechen wir wann, welche der Methoden sinnvoll ist. 

    Brustvergrößerung mit Eigenfett

    Was sind die Vorteile und Nachteile einer Eigenfett Brustvergrößerung?
    Vorteile:
    Nachteile:

    Bei der Brustvergrößerung mit Eigenfett kommt körpereigenes Fettgewebe zum Einsatz. Dadurch wird das Risiko einer Kapselfibrose (Kapselverhärtung) nahezu ausgeschlossen, da kein Fremdkörper in die Brust gelangt. Durch das Einspritzen des Eigenfetts in die Brust sinkt auch Risiko für Infektionen. Außerdem sieht in den meisten Fällen das Ergebnis deutlich natürlicher aus.

    Im Rahmen der Brustvergrößerung mit Eigenfett lässt sich allerdings höchsten eine halbe bis ganze Körbchengröße hinzugewinnen. Innerhalb einiger Jahre kann diese zudem um etwa 50 Prozent wieder zurückgehen.

    Ob die Brustvergrößerung mit Eigenfett möglich ist, hängt von zwei Faktoren ab. Zunächst sollte natürlich die gewünschte Vergrößerung nicht mehr als eine Körbchengröße betragen. Zudem müssen an anderen Körperstellen ausreichend Fettpolster für die Entnahme vorhanden sein. Häufig werden Oberschenkel, Hüfte oder Bauch dafür genutzt.

    Brustvergrößerung mit Implantaten

    Was sind die Vorteile und Nachteile einer Brustvergrößerung mit Implantaten?
    Vorteile:
    Nachteile:

    Implantate, die für eine Brustvergrößerung genutzt werden, haben häufig ein Volumen zwischen 80 und 600 Millilitern. Sie bestehen häufig aus Silikonelastormeren oder Micropolyurethanschaum.

    Bei der Wahl der Materialien wird großer Wert auf Sicherheit sowie Haptik gelegt. Aus diesem Grund ist die Oberfläche oft leicht angeraut. Dadurch wird das Risiko für eine Kapselfibrose gesenkt. 

    Als Füllmaterial kommen unterschiedliche Substanzen infrage:

    Entsprechend dem Standard in Deutschland bestehen Füllungen von Brustimplantaten in der Regel aus Silikongel. Bezüglich der Sicherheit werden kontroverse Diskussionen geführt.

    Dabei gilt: Je zähflüssiger das Gel ist, umso höher die Sicherheit des Implantats. Der Grund liegt darin, dass das in das Gewebe gelangende Silikon örtlich zu Komplikationen führen kann, je dünnflüssiger es ist.

    Deshalb enthalten neuere Implantate ein hochvernetztes kohäsives Silikongel, welches sehr dickflüssig ist. Platzt das Silikonimplantat, verteilt sich das auslaufende Gel nicht so weit in das umliegende Gewebe.

    Das ungefährlichste körperfremde Füllmaterial ist die Kochsalzlösung. Tritt diese aus dem Brustimplantat aus, nimmt das umliegende Gewebe sie ohne Probleme auf.

    Ein Nachteil: Im Laufe der Zeit verringert sich das Volumen und die übrig gebliebene Flüssigkeit beginnt zu gluckern.

    Verglichen mit Silikongel fühlen sich Implantate mit Kochsalzlösung weniger natürlich an.

    Brustimplantate mit Hydrogel sind bislang hinsichtlich ihrer Langzeitverträglichkeit noch nicht untersucht.

    Außerdem zeigt sich häufig trotz unversehrter Hülle ein Austritt geringer Mengen des Gels. Umgekehrt kann außerdem Gewebeflüssigkeit in das Implantat gelangen und dieses vergrößern.

    In seltenen Fällen kommt bei der Brustvergrößerung eine Dehnungs- oder Expanderprothese zum Einsatz.

    Dehnungsprothesen kommen immer dann zum Einsatz, wenn zuvor Brustgewebe entfernt wurde. Das schrittweise Füllen der Prothese mit Kochsalzlösung dehnt die Haut und schafft Platz für das endgültige Implantat.

    Bei Expanderprothesen handelt es sich um Brustimplantate mit zwei Hüllen. Neben einem Gelkern enthalten sie auch ein Fach, welches mit Kochsalzlösung gefüllt werden kann.

    Der Vorteil: Die Prothese wird aufgedehnt, muss aber nicht ausgetauscht werden. Eine zweite Operation entfällt somit.

    Strenge Vorschriften:

    Als Medizinprodukte unterliegen Brustimplantate dem Medizinproduktegesetz und müssen sehr strenge Anforderungen bezüglich Qualität und Sicherheit erfüllen. Sie werden daher auch besonders umfangreich und intensiv überprüft und sollten mindestens über eine CE-Kennzeichnung verfügen.

    Ablauf einer Brustvergrößerung

    Wie läuft eine Brustvergrößerung ab?

    Eine Brustvergrößerung dauert meist zwischen ein und zwei Stunden und wird unter Vollnarkose durchgeführt.

    Zur frühzeitigen Erkennung und Behandlung möglicher Komplikationen ist es sinnvoll, eine gut ausgestattete Klinik für den Eingriff zu wählen. In dieser erfolgt etwa ein bis drei Tage lang nach dem Eingriff auch die Nachbehandlung.

    Sind Material und Größe sowie Form (Tropfenform oder rund) der Implantate gewählt, stehen folgende Entscheidungen für die Patienten an: die OP-Methode (Lage des Implantats) und die Schnitttechnik.

    Lage des Implantats

    Brustimplantate können unter den Brustmuskel, teilweise unter dem Brustmuskel oder zwischen Brustmuskel und Brustdrüse eingebracht werden.

    Diese Entscheidung wird vor allem von der Dicke sowie Beschaffenheit des Drüsen- und Weichteilgewebes sowie der Größe und Form der Brüste beeinflusst. Dabei bietet jede Methode ihre Vor- und Nachteile.

    Submuskulär

    Wird das Implantat unter den Brustmuskel gelegt, kann es so gut wie nicht verrutschen und wird von Gewebe und Muskulatur optimal geschützt.

    Gerade bei schlanken Frauen mit einer kleinen Brust ist es an dieser Stelle weniger auffällig.

    Zudem erleichtert die Lage unter dem Muskel die frühzeitige Erkennung von Brustkrebs mittels Röntgenaufnahmen.

    Auch die Brustdrüse bleibt unversehrt. Jedoch wird bei dieser Methode mehrfach in den Brustmuskel geschnitten, was die Armbeweglichkeit einschränken kann.

    Subglandulär

    Bei Einbringung des Implantats auf dem Brustmuskel bleibt die natürliche Form und Bewegung der Brüste erhalten.

    Gerade beim Sport stören die Implantate weniger, da sie beim Anspannen der Muskeln ihre Lage nicht verändern und sich nicht mit bewegen.

    Außerdem sind Schmerzen und Spannungen nach der Operation geringer und im Alter senken sich die Implantate langsam mit der Brust ab.

    Bei sehr schlanken Frauen zeichnen sich die Implantate jedoch meist deutlich ab, Röntgenbilder lassen sich mitunter auch schwerer beurteilen.

    Schnitttechnik

    Brustimplantate werden auf unterschiedliche Weise in die Brust eingebracht. Dies kann mit Schnitten in der Brustfalte (Brustumschlagsfalte), in der Achselhöhle (axillär) oder am Rand der Brustwarze entlang des Brustwarzenhofes erfolgen.

    Wenn auch sehr selten durchgeführt, so ist sogar über den Bauchnabel eine Brustvergrößerung möglich. Welcher Zugang gewählt wird, ist von Größe und Form der Brüste, dem Durchmesser des Warzenhofs, dem Füllmaterial und dem gewünschten Volumen abhängig.

    Grundsätzlich wird bei allen Methoden die Haut und auch das darunterliegende Fettgewebe durchtrennt, eine Tasche gebildet und mit dem Implantat gefüllt. Ist dieses korrekt platziert, werden die Schnitte vernäht und mit einem sterilen Pflaster abgedeckt.

    Kosten einer Brustvergrößerung

    Wie teuer ist eine Brustvergrößerung?

    In Deutschland belaufen sich die Kosten auf etwa 2.000 bis 7.000 Euro. Im Ausland kann die Brustvergrößerung deutlich günstiger ausfallen, wobei hier die Risiken aufgrund anderer Qualitätssicherung auch höher ausfallen können. 

    Die Kosten für eine Brustvergrößerung sind dabei von verschiedenen Faktoren abhängig

    Eine Kostenübernahme erfolgt durch die Krankenkasse nur, wenn besondere Voraussetzungen erfüllt sind. So muss zunächst eine medizinische Notwendigkeit für den Eingriff vorliegen.

    Bei einer Brustvergrößerung ist das Auslegungssache. Einen Antrag auf Kostenerstattung sollten Patienten daher nur mit ausführlichen Attesten von Ärzten und Psychotherapeuten stellen und selbst dann ist eine Kostenübernahme nicht selbstverständlich.

    Vor allem, wenn der Eingriff nur aus rein ästhetischen Gründen durchgeführt werden soll, müssen die Kosten in der Regel selbst getragen werden.

    Ist eine Rekonstruktion der Brust nach einer Brustkrebserkrankung oder einem Unfall gewünscht, werden die Kosten aber von den Krankenkassen in der Regel übernommen.

    Brustvergrößerung im Ausland

    Ist eine Brustvergrößerung im Ausland riskanter oder einfach nur günstiger?

    Beim Blick auf die Kosten einer Brustvergrößerung erwägen viele Frauen, den Eingriff im Ausland durchführen zu lassen. Vor allem die günstigen Preise in Ländern wie der Türkei locken.

    Da eine Brustvergrößerung ein chirurgischer Eingriff ist, sollten Frauen aber immer einige Aspekte beachten, wenn sie eine Behandlung im Ausland anstreben.

    Kosten einer Brust-OP im Ausland

    Hauptfaktor für die Entscheidung, eine Brustvergrößerung im Ausland durchführen zu lassen, sind in den meisten Fällen die Kosten. Allerdings sollte immer bedacht werden, dass neben den reinen Behandlungskosten auch Reise- und Unterbringungskosten hinzukommen. Außerdem sollte bei der Planung der Reise ins Ausland einkalkuliert werden, dass bis 14 Tage nach dem Eingriff Autofahren nicht möglich ist. Hinzu kommen Kosten für Kontrolltermine in Deutschland. Je nach Land ergeben sich somit auch im Ausland Kosten im vierstelligen Bereich.

    Beratung der Brust-OP im Ausland

    Eine ausführliche Beratung vor einer Brustvergrößerung ist enorm wichtig. Gleiches gilt für die Voruntersuchung. Mitunter kann hier die Sprache eine Hürde sein. Frauen sollten daher nach Kliniken suchen, in denen auch deutsch- oder zumindest englischsprachige Ärzte praktizieren. So ist es einfacher, dass der behandelnde Arzt die medizinische Vorgeschichte und auch die Erwartungen der Patientin genau versteht. Schließlich können Missverständnisse bei einer solchen Operation zu einem enttäuschenden Ergebnis führen.

    Kontroll- und Nachsorgebehandlungen

    Neben einer ausführlichen Beratung und einer gewissenhaften Durchführung der Behandlung ist bei einer Brustvergrößerung die Nachsorge von großer Bedeutung. Bereits am ersten Tag nach dem Eingriff erfolgt die erste Kontrolle. Etwa ein bis zwei Wochen und noch einmal drei bis zwölf Monate später sind weitere Kontrolluntersuchungen erforderlich. Im Ausland können vor allem letztere meist nicht mehr erfolgen, was eine Nachsorge durch einen deutschen Arzt aufgrund der fehlende Kenntnisse über die Patienten erschweren kann.

    Hygienestandards im Ausland?

    Hygiene ist bei chirurgischen Eingriffen von enormer Bedeutung. Im Ausland gibt es immer noch Kliniken, die nicht nach den hygienischen Standards in Deutschland arbeiten. Bei der Wahl der Klinik sollten Patientinnen daher darauf achten, dass die Hygienestandards europäischen Normen entsprechen und verwendete Technik modern ist.

    Angst vor Brust-OP überwinden

    Tipps gegen die Ängste vor der Brustvergrößerung

    Trotz des Wunsches nach einer Brustvergrößerung haben viele Frauen Angst, den Eingriff durchführen zu lassen. Eine gewisses Unwohlsein ist dabei durchaus normal

    Die häufigsten Gründe dafür sind:
    Passende Klinik wählen

    Auch die Wahl des Chirurgen spielt eine entscheidende Rolle bei der Bewältigung der Angst, denn ein erfahrener Chirurg und sein Personal vermittelt in der Regel auch Sicherheit.

    Ausführliche Beratung empfehlenswert

    In den meisten Fällen lassen sich die Ängste durch eine ausführliche Beratung bereits reduzieren. Die Berater gehen dabei ruhig und ausführlich auf gewisse Themen ein. Scheuen Sie sich nicht den Berater sämtliche Fragen zu stellen, die Ihnen wichtig sind.

    Erfahrungsaustausch

    Manchmal hilft es auch, mit anderen Patientinnen darüber zu sprechen. Austausch mit anderen Frauen welche bereits Erfahrungen mit einer Brustvergrößerung gemacht haben, können dabei sehr aufschlussreich sein und gewisse Ängste reduzieren.

    Angst ist grundsätzlich etwas Gutes. Ist sie jedoch extrem ausgeprägt, sollten sich Patientinnen genau überlegen, ob sie den Eingriff tatsächlich durchführen wollen. Ist dies der Fall, können unter Umständen verhaltenstherapeutische Maßnahmen zur Angstbewältigung beitragen.

    Brustvergrößerung Tipps

    Tipps vor und nach der Brustvergrößerung

    Frauen, die sich einer Brustvergrößerung unterziehen wollen, sollten einige Hinweise und Tipps vor und nach dem Eingriff beherzigen.

    Auch wenn es sich um einen Routineeingriff in der Schönheitschirurgie handelt, ist dieser mit Risiken verbunden und verlangt der Patientin auch körperlich einiges ab.

    Vor allem das Thema „Verzicht“ spielt hier eine große Rolle, denn nur so können Patientinnen den Heilungsprozess positiv beeinflussen.

    Verhalten vor der Brustvergrößerung

    Was gibt es vor einer Brustvergrößerung zu beachten?

    Es gibt verschiedene Angewohnheiten oder auch Hobbys, die Frauen bereits vor einer Brustvergrößerung einschränken oder gänzlich unterbinden sollten, da sie mit Blick auf die bevorstehende Operation sowie den Heilungsprozess Risiken bergen. 

    Vor dem Eingriff muss mindestens eine Woche auf Alkohol verzichtet werden, da dieser die Blutgefäße erweitert und Blutungen verursachen kann.

    Mindestens zwei Wochen vor der Operation muss der Nikotin-Konsum deutlich gesenkt werden. Im besten Fall wird komplett auf Nikotin verzichtet.

    Bestimmte Medikamente müssen vor dem Eingriff unter Umständen abgesetzt werden. Darüber klären Chirurg und Anästhesist auf. Patientinnen, die regelmäßig blutverdünnende Medikamente einnehmen müssen, müssen den Arzt unbedingt darüber informieren.

    Sowohl vor als auch nach der Brustvergrößerung kann die Anti-Baby-Pille problemlos eingenommen werden.

    Bei akuten Erkrankungen sollte die Operation aufgrund des schwachen Immunsystems nicht stattfinden. Sprechen Sie diesen Fall mit der Klinik ab.

    Am Abend vor dem Eingriff darf der Körper nicht eingecremt werden, gründliches Waschen ist ausreichend. 

    Verhalten nach der Brustvergrößerung

    Was gibt es nach einer Brustvergrößerung zu beachten?

    Vor allem nach der Brustvergrößerung gilt es, sich zunächst zu schönen. Den Heilungsprozess können Patientinnen mit folgenden Tipps unterstützen:

    Leichte körperliche Tätigkeiten (z. B. Büroarbeit) ist bereits fünf bis sieben Tage nach dem Eingriff wieder möglich. Je nach Sportart sollten eine Pause von mindestens acht bis zehn Wochen eingelegt werden. Im Anschluss ist ein schrittweiser Einstieg wieder möglich.

    In den ersten sechs bis acht Wochen sollten Frauen nur auf dem Rücken schlafen.

    Nach gutem Heilungsverlauf ist es möglich, nach etwa fünf bis sieben Tagen wieder zu duschen. Baden hingegen ist erst nach etwa vier bis sechs Wochen erlaubt.

    Für einen Zeitraum von mindestens drei Monaten sollte direkte Sonneneinstrahlung auf die Brust vermieden werden.

    Damit die Implantate ihre Form behalten, muss für zwei Wochen nach der Operation ein BH-Gurt getragen werden. Für rund zehn Wochen ist zudem ein Spezial-BH (Miederwäsche) notwendig.

    Nach der Brustvergrößerung empfiehlt sich das Tragen von lockerer, nicht zu enger und bequemer Kleidung.

    Nach einer Brustvergrößerung sind anfängliche Schmerzen, Schwellungen und Blutergüsse nicht unüblich. In den ersten Tagen nach dem Eingriff können Schmerzmittel hilfreich sein, Schwellungen sollten gekühlt werden.

    Außerdem ist eine gezielte Pflege der Narben erforderlich, für die der Arzt spezielle Salben empfehlen wird.

    Die Fäden der Naht lösen sich in der Regel nach etwa zehn bis zwölf Wochen von selbst auf. Gefärbte Fäden werden nach etwa zwei Wochen entfernt.

    Brustvergrößerung beginnen

    Wie kommt man zu einer Brustvergrößerung?

    Brustvergrößerungen sind in der Schönheitschirurgie gängige Eingriffe, die mit unterschiedlichen Methoden umgesetzt werden können.

    Zunächst ist es ratsam, im Internet nach passenden Kliniken zu suchen. Das können Kliniken in Deutschland oder auch im Ausland sein. Diese bieten in der Regel auch ausführliche Beratungen an, die inzwischen sogar im Rahmen von Online-Sprechstunden möglich sind.

    Hierbei erfahren Interessenten alle wichtigen Informationen rund um das Thema Brustvergrößerung, die ihnen auch mögliche Ängste vor der Behandlung nehmen.

    Zudem gibt es Kliniken die auf Angstpatienten spezialisiert sind und die Beratungen besonders ruhig und in verständlicher Sprache absolvieren können. 

    Wir hoffen das wir in Zukunft passende Kliniken empfehlen können. 

    Übersicht:
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      Quellen:

      1. Breast augmentation – Mayo Clinic
      2. Cosmetic surgery – Breast enlargement (implants) – NHS
      3. Breast augmentation – K. Ramachandran – PMC – NCBI

      Inhalt wurde verfasst von: Julia Dernbach – Medizinisch überprüft von: Thomas Hofmann

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