Welcher Arzt bei Impotenz?

Der richtige Arzt bei Impotenz und Erektionsstörungen

Beim Verdacht auf Impotenz ist der Urologe der richtige Ansprechpartner. Häufig erfolgt die Überweisung vom Hausarzt. In seltenen Fällen ist auch der Neurologe für Impotenz zuständig.

Bei der Impotenz handelt es sich allerdings noch immer um ein Thema, das in unserer Gesellschaft sehr gerne verschwiegen wird. Auch aus diesem Grund haben viele Männer ein Problem damit, sich mit einer Erektionsstörung an einen Arzt zu wenden. Auch Angst vor dem Arzt kann dazu führen, dass Männer selbst bei schweren Erektionsstörungen einen persönlichen Arztbesuch vermeiden.

Bevor Sie im Internet nach unseriösen Shops und Selbsthilfe suchen, geben wir Tipps wie Sie sich zur ärztlichen Hilfe überwinden können, welcher Arzt der richtige ist und welche Online Arztpraxen helfen können. 

Übersicht:
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    Häufige Fragen:

    Impotenz im Sinne der erektilen Dysfunktion liegt medizinisch betrachtete dann vor, wenn über in einem Zeitraum über 6 Monate in mehr als 50 % der Fälle keine ausreichende Erektion aufgebaut oder gehalten werden kann.

    Ein Arzt kann bei Impotenz die Ursache für die Impotenz ausfindig machen und entsprechende Behandlungsmethoden einleiten. In vielen Fällen können Potenzmittel (meist PDE-5-Hemmer) verschrieben werden. Mit diesen Medikamenten können die meisten der Männer wieder ein erfülltes Sexualleben führen. 

    Eine Impotenz im Sinne der erektilen Dysfunktion ist anhand einer schwachen oder komplett ausbleibenden Erektion zu erkennen. Auch eine deutlich zu kurze Dauer der Erektion kann ein Anzeichen für Erektionsstörungen sein.

    Eine Impotenz im Sinne der Unfruchtbarkeit ist durch einen ausbleibenden Kinderwunsch zu erkennen. In diesem Fall hilft eine Furchtbarkeitsdiagnostik um zu ermitteln ob das Problem beim Mann oder bei der Frau liegt. 
     

    Arzt bei Erektionsstörungen

    Der richtige Arzt bei Impotenz und erektiler Dysfunktion

    Bei jeglicher Form der Impotenz (Erektionsstörung, Ausbleiben der Ejakulation oder Unfruchtbarkeit) ist der Urologe der richtige Ansprechpartner.

    In den meisten Fällen wird Sie der Hausarzt also an einen Urologen oder auch Neurologen überweisen. Je nach Ursache kann auch ein Psychologe hilfreich sein, so im Falle einer psychisch bedingen Potenzstörung. 

    Wann sollte man wegen Impotenz zum Arzt?

    Zu aller erst, sollten sich Betroffene bewusst darüber sein, dass der Arzt nach der Definition von Impotenz erst dann davon spricht, wenn mindestens 50 Prozent der Versuche, einen Geschlechtsakt zu vollziehen, scheitern.

    Zudem wird hier ein längerer Zeitraum von bis zu einem halben Jahr ins Auge gefasst, denn temporäre Störungen sind durchaus normal, und müssen nicht gesondert behandelt werden.

    Um nun aber herausfinden zu können, welcher Arzt für das Problem überhaupt zuständig ist, muss erst einmal überprüft werden, um welche Form der Ursachen es sich handelt.

    Folgende Gründe stehen bei einer erektilen Dysfunktion zumeist in der Verantwortung:

    Zwar ist es ebenso möglich, sich an den ganz normalen Hausarzt zu wenden. Doch in der Regel kann der Prozess der Diagnose und Behandlung etwas abgekürzt werden, wenn direkt ein Spezialist aufgesucht wird. Dabei sparen sich Männer nicht nur Zeit sondern auch Stress. 

    Deuten alle Anzeichen auf eine körperliche Ursache, ist der Urologe die richtige Adresse.

    Bei psychischen Gründen kann dagegen ein Psychotherapeut dabei helfen, die emotionalen und seelischen Probleme gezielt zu überwinden.

    Passenden Arzt finden

    Wie finde ich einen guten Arzt?

    Gute Ärzte lassen sich über entsprechende Bewertungen im Internet schnell ausfindig machen. Dafür eignen sich Portale wie Jameda. Außerdem kann die Kompetenz der Ärzte auch daran erkannt werden, wie offen mit dem Thema umgegangen wird, und wie einsichtig sich der Arzt zeigt.

    So sollten zu Beginn erst gar keine Tendenzen vorhanden sein, schließlich ist nicht auszuschließen, dass die Erektionsprobleme von mentaler Natur sein können. Ein guter Arzt nimmt sich daher gerade in der ersten Sitzung einige Zeit für den Patienten, um all diese Fragen klären zu können. Somit steht auch einer erfolgreichen Behandlung nichts mehr im Wege.

    Es gibt nichts schlimmeres als wenn dem Patienten nicht zugehört wird. Da hinter Erektionsstörungen auch andere Ernsthafte Erkrankungen stecken könnten, sollte dem Patienten unbedingt Gehör geschenkt werden. Haben Sie das Gefühl nicht ernst genommen zu werden, raten wir zu einem Arztwechsel.

    Grundsätzlich haben sich alle Kassen darauf geeinigt, die Kosten für die Untersuchungen in vollem Umfang für die Patienten zu übernehmen.

    Anders sieht es mit den Kosten der Behandlung aus. Bis auf die Kosten von orlane PDE-5-Hemmer’n, werden fasst alle Behandlungsmethoden von Privaten Krankenversicherungen übernommen.

    Auch gesetzliche Krankenkassen übernehmen häufig die Behandlungen, abgesehen von oralen Potenzmittel. Grund hierfür sind die damit verbunden hohen Kosten für die Krankenkasse. Die Medikamente zur Verbesserung der Erektion werden als „Lifestyle Medikamente“ deklariert und fallen daher nicht in die Kategorie der Lebensnotwendigen Arzneimittel.

    Vorbereitung auf den Arztbesuch

    Vorbereitet bei Impotenz zum Arzt

    Dies mag sich zunächst etwas überspitzt anhören, doch tatsächlich können die Aussichten auf eine erfolgreiche Diagnose auch dadurch verbessert werden, dass sich der Patient etwas auf die anstehende Untersuchung bei Impotenz vorbereitet.

    Da das Feld an unterschiedlichen Auslösern schließlich so breit gefächert ist, fällt es selbst den Experten oft schwer, die richtigen Faktoren auszuschließen. 

    Tipps für den Besuch beim Arzt aufgrund von Impotenz:

    Ein erster Schritt der Vorbereitung findet dabei auf emotionaler Ebene statt, denn man sollte dazu bereit sein, möglichst offen über die Probleme zu sprechen. Dies fällt leichter, wenn stets im Hinterkopf behalten wird, wie viele Millionen anderer Männer ebenfalls mit diesen Schwierigkeiten konfrontiert sind.

    Des Weiteren gibt es viele Medikamente, die dafür sorgen können, dass eine erektile Dysfunktion als Nebenwirkung auftritt. Deshalb ist es ratsam, alle Beipackzettel der aktuell eingenommenen Medikamente mit sich zu führen, um gegebenenfalls dem Arzt darüber Aufschluss geben zu können.

    Besonders bei Menschen, die unter Problemen mit dem Herzen, oder aber einem zu hohen Blutdruck leiden, kann dies von sehr großer Bedeutung sein, denn hier gibt es immer wieder gewisse Korrelationen.

    Untersuchungen bei Impotenz

    Was passiert beim Arzt aufgrund von Impotenz?

    Dabei geht es sowohl um den Umgang innerhalb der Partnerschaft, wie auch um die eigene Gesundheit. Stellt sich hier nun heraus, dass die Impotenz vermutlich auf psychische Faktoren zurückzuführen ist, so wird in der Regel direkt die Empfehlung ausgesprochen, sich an einen guten Psychotherapeuten zu wenden, und offene Gespräche mit der Partnerin zu führen.

    Erst dann wird in der Regel eine Reihe von Untersuchungen in die Wege geleitet, die zeigen können, auf was sich die Impotenz denn nun genau zurückführen lässt.

    So bringt der Arzt beispielsweise kleine Elektroden am Penis an, mit denen es völlig schmerzfrei möglich ist, die Reaktion der Nerven zu überprüfen.

    Nach der Untersuchung des Nervensystems wird zumeist darauf geschaut, ob die Blutgefäße im Bereich der Genitalien noch intakt sind.

    Potenzmittel als Diagnose

    Potenzmittel können als Diagnose dienen

    Ob Nervenschäden vorliegen oder nicht, kann im übrigen auch mittels Potenzmittel (PDE-5-Hemmer) festgestellt werden. Diese Medikamente können nur dann eine Erektionsstörung beheben, wenn die Nervenbahnen noch fehlerfrei funktionieren.

    Funktionieren PDE-5-Hemmer, kann eine Störung der Nervenbahnen ausgeschlossen werden. Eine Untersuchung der Nervenbahnen ist daher häufig nur dann notwendig, wenn aufgrund von Gegenanzeigen keine PDE-5-Hemmer eingenommen werden können. 

    Blutgefäße und Blutfluss

    Untersuchungen der Blutgefäße im Schwellkörper

    Mittels einer Manschette wird überprüft, ob der Blutdruck in dieser Region überhaupt noch stark genug ist, um eine Erektion aufzubauen und zu halten.

    Gründe hierfür können zum Beispiel Ablagerungen in den Gefäßen sein, die vor allem von einer ungesunden Lebensweise und einem zu hohen Konsum an Zigaretten herrühren.

    Dafür wird eine kleine schmerzhafte Injektion in den Penis vorgenommen, die dazu führt, dass sich die Blutgefäße etwas weiten, wodurch der Blutfluss verstärkt wird. Sollten nun die gewünschten Effekte auftreten, so kann man mit recht hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass es mithilfe von Potenzmittel möglich ist, die erektile Dysfunktion zumindest zeitweise hinter sich zu lassen.

    Diese Untersuchung ist allerdings nicht immer notwendig, da in vielen Fällen PDE-5-Hemmer als Diagnose verschrieben werden können. Funktionieren diese Medikamente ist in vielen Fällen keine weitere Untersuchung notwendig, da das Problem mit den Potenzmitteln behoben werden kann.

    arzt-bei-impotenz-hilfe

    Hilfe bei Impotenz vom Arzt

    Was verschreiben Ärzte gegen Impotenz?

    Heute bieten sich den Betroffenen zahlreiche Möglichkeiten, um eine Therapie zu beginnen. In vielen Fällen ist es so möglich, die Probleme ganz zu überwinden. Dabei sollte ein Arzt für die Patienten entscheiden, welche Art der Behandlung der Erektionsstörung am besten geeignet ist.

    Zuvor sind die oben genannten Untersuchungen notwendig um weitere Rückschlüsse auf die Ursachen der Erektionsstörungen ziehen zu können.

    Handelt es sich beispielsweise um ein mentales Problem, ausgelöst durch Stress, Leistungsdruck oder andere Faktoren, so ist der Einsatz von PDE-5-Hemmer’n nicht zwingend notwendig. Allerdings können selbst in diesem Fall die Potenzmittel eine Wirkung zeigen, da sich Betroffene somit oft weniger Sorgen um die Stehkraft machen müssen und das Selbstbewusstsein gestärkt wird.

    Ärzte verschrieben daher in vielen Fällen die PDE-5-Hemmer um eine schnelle und unkomplizierte Lösung anbieten zu können. Alternativ kann allerdings auch ein Therapeut konsultiert werden um die Probematik über die mentale Ebene zu besprechen. 

    Um vom Arzt ein Rezept für PDE-5-Hemmer (Potenzmittel wie Viagra) zu bekommen ist meist keine aufwendige Untersuchung notwendig. Häufig kann das Medikament auch zur Diagnose und Ursachenforschung verschrieben werden.

    Ärzte finden durch ein Gespräch oder einem Fragebogen heraus ob Gegenanzeigen vorliegen. Spricht nichts gegen die Verordnung wird meist eine geringe Dosis von bekannten PDE-5-Hemmern wie Viagra (Sildenafil) oder Cialis (Tadalafil) verschrieben.

    In Ländern wie England, Polen oder der Schweiz ist Viagra mittlerweile in geringer Dosis rezeptfrei in Apotheken erhältlich. In Deutschland benötigt es allerdings noch ein Rezept. Die notwendige Verordnung wird in den aller meisten Fällen allerdings ohne Probleme ausgestellt und kann auch über eine Online Arztpraxis, bei Anbietern wie euroClinix ausgestellt werden.

    Angst vorm Arzt überwinden

    Angst vor dem Urologen bei Impotenz überwinden

    Ein Arztbesuch bei Impotenz ist meist nicht so unangenehm wie befürchtet wird. Wer möchte kann auch direkt den Urologen konsultieren um somit die Überweisung von Hausarzt zu umgehen. Der Urologen kann dies auch noch im Nachgang mit dem Hausarzt abklären, ohne das Sie dies persönlich besprechen müssen.

    Ein Arztbesuch ist äußerst ratsam, da die Erektionsstörung auch aufgrund anderer Erkrankungen ausgelöst werden kann. Somit kann sich hinter der ausbleibenden Erektion auch eine Herz-Kreislauf-Erkrankung wie Blutdruckhochdruck, erhöhter Cholesterinspiegel oder Koronare Herzkrankheit verbergen. Einfach ausgedrückt kann somit sogar ein androhender Schlaganfall durch die Verstopfung von Arterien lauern. 

    Wer unter plötzlicher Impotenz leidet, sollte daher immer einen Arztbesuch in Erwägung ziehen. Nur durch eine fachliche Untersuchung können andere Krankheiten ausgeschlossen werden.

    Männlichkeit nicht in Frage stellen

    Das Gefühl einer ausbleibenden Erektion wird oft mit dem Versagen der Manneskraft assoziiert. Eine erektile Dysfunktion kann allerdings auch trotz hohen Testosteronwert entstehen. Der Gedanke man wäre nicht mehr "männlich" genug, sollte daher kein Hindernis sein.

    Hilfe finden und annehmen:

    Wir können jedem Mann mit Erektionsstörungen ans Herz legen, einen Urologen oder Therapeuten aufzusuchen. Wer den Besuch beim Arzt aufgrund von Schamgefühlen verzögert, kann in vielen Fällen die Problematik nur verschlimmern.

    Online Psychologen:

    Aktuell können wir leider keine Online-Therapie empfehlen. Wir bemühen uns in Zukunft passende Angebote für eine therapeutische Online-Behandlung zur Verfügung zu stellen.

    Online Arzt bei Impotenz

    Online Arztpraxis bei Impotenz besuchen

    Wer sich nicht traut den Arzt persönlich aufzusuchen kann auch eine Online Klinik besuchen um mit einem Arzt per Videosprechstunde zu kommunizieren. Alternativ können auch direkt PDE-5-Hemmer per Online Fragebogen angefragt werden. 

    Übersicht:
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      Quellen:

      1. Discussing Erectile Dysfunction With Your Doctor | www.webmd.com
      2. Tips for talking to your doctor about ED – Harvard Health

      Inhalt wurde verfasst von: Julia Dernbach – Medizinisch überprüft von: Thomas Hofmann

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